Was ist eine Cloud und was habe ich davon?

Im Fernsehen wird Werbung für die Telekom-Cloud. Was eine Cloud ist und wofür sie gut sein kann, erfahren Sie in diesem Blogartikel.

Bisher war es immer so, dass Daten und Software lokal auf einen Computer/Laptop gespeichert wurden oder innerhalb eines Computernetzwerkes auf einem „starken“ Computer der sich „Server“ nennt.

Die Idee der Cloud(zu deutsch „Wolke“) ist es, die Daten und Software „weiter weg“ zu speichern, zum Beispiel im Internet. Bei schlimmen PC-Abstürzen oder einer defekten Festplatte auf einem lokalen Computer sind die Folgen nicht so dramatisch, weil die Software und die Daten an einem anderen „Ort“ gespeichert sind.

Ein anderer Vorteil kann sein, dass Software nicht gekauft, sondern nur „gemietet“ wird. Das bedeutet, dass nur Kosten entstehen in dem Zeitraum in dem die Software auch benutzt wird. Das kann günstiger sein, als eine Software zu kaufen.
Wenn Daten in einer Cloud gespeichert werden, sind sie im Fall eines Einbruchs oder Gebäudebrannt des Unternehmsgebäude sicher, weil sie beim Cloud-Anbieter gespeichert sind.

Natürlich muss vorher geklärt werden, dass der Cloud-Anbieter mit den Daten Ordnungsgemäß und diskret umgeht. Bei Cloud-Anbieter außerhalb von Deutschland müssen Sie sich im klaren sein, dass für den Vertrag nicht das deutsche Recht gilt. Somit sind die Datenschutzrichtlinien andere.

Ich möchte Ihnen noch einen kostenlosen Cloud-Dienst vorstellen den ich selber nutze.
Google Docs. Google Docs ein kompletes Office-Paket im Internet. Um Google Docs nutzen zu können, benötigen Sie ein Google-Konto. Dies erhalten Sie kostenlos wenn Sie sich bei Google registrieren. Sie können Text-,Tabellen-und Präsentationsdateien anlegen. Außerdem können Sie Formulare und Zeichnungen erstellen. Auf die erstellten Dokumente können Sie von überall zugreifen wo Ihnen ein Internetzugang zur Verfügung steht. Sie können auch zuhause Dateien auf Google Docs hochladen und von unterwegs(auch im Ausland) auf Ihre Dateien zugreifren. Auf meinem Android Smartphone habe ich eine App mit der ich auf Google-Docs zugreifren kann.

Sie können auch erstellte oder hochgeladene Dateien anderen Personen mit Google-Konto zur Bearbeitung frei geben. So können Personen die 100er von Kilometern auseinander wohnen an der gleichen Datei arbeiten. Menschen aus unterschiedlichen Ländern(z. B. Deutschland, Australien und Amerika) können die gleiche Datei bearbeiten.
Eine Cloud ist mit Sicherheit kein „Allheilmittel“, aber sie eröffnet neue, spannende Möglichkeiten die man kennen sollte.

Autor: Markus Lemcke

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4 Gedanken zu „Was ist eine Cloud und was habe ich davon?“

  1. Lieber Herr Lemke, bin gerade in Stuttgart bei Reclam. Sie kennen sicher die kleinen gelben Heftchen. Hatte gerade in einer ruhigen Minute etwas auf Ihrer Internetpräsenz gestöbert. Wirklich beeindruckend was Sie da geschaffen haben. Ich bin stolz darauf Sie in mein „Kompetenzzentrum“gewonnen zu haben. Herzliche Grüsse Ihr Stephan Schuberth

  2. Es ist schon Interessant, wie positiv Sie über Cloud reden, doch die ganze negative Seite lassen sie weg. Wir in Deutschland haben auch Datenschutz, aber genau wie jedes andere Land gibt es Personen, Unternehmen und Behörden, die dieses Datenschutz missachten, und wenn ich Daten, besonders Firmen Daten, oder sensible private Daten in ein Cloud setze, weis ich als Einzelperson, nicht wer oder was und wieweit jemand Zugriff hat. Datenschutz hin und her , Das was Extern ausgelagert wird aus einem Übersichtlichen Umfeld, umso unsicherer ist es wer daran dran kommt. Und es ist ja nicht nur die NSA , die Interesse an Daten hat, genauso die BND , die die gleichen Kanäle benutzt , nur hat man hier die NSA als die großen Bösen hingestellt, und keiner schaut mehr auf die anderen, also zum Schluss nochmal , es ist generell gefährlich Daten in einem externen System wie Cloud auszulagern !!!

  3. Sie wissen aber schon, dass Google ein amerikanisches Unternehmen ist, und damit amerikanisches Recht gilt??? Dann kann ich meine Daten auch gleich bei der NSA auf dem Server speichern.

    Um mich vor Datenverlust bei einem Wohnungsbrand oder PC-Defekt zu schützen, nehme ich regelmäßig eine Datensicherung auf ein externes Speichermedium vor, welches an einem Ort außerhalb der Wohnung verwahrt wird, wo nur ich von weiß bzw. Zugang habe (z.B. Auto, Bankschließfach o.ä.). Das ist für mich die größtmögliche Sicherheit zum Schutz vor Datenklau oder -verlust! Natürlich gehen mir bei nur monatlicher Sicherung bei einem Defekt der Festplatte viele Daten verloren. Aber sind denn wirklich alle Fotos, Mails, etc. sooo lebensnotwendig? Ein Restrisiko bleibt immer – auch bei der Cloud. Denn was mache ich, wenn der Cloud-Anbieter mit seinen Räumlichkeiten abbrennt?

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