Was bedeutet Accessibility?

In der IT-Welt(IT=Informationstechnologie) herrscht oft ein wildes Wirrwarr(=durcheinander) wenn es um bestimmte Begriffe geht. Mit diesem Artikel möchte ich einen kleinen Teil dazu beitragen, dieses Wirrwarr zu entwirren und in einfacher Sprache erklären, was Accessibility bedeutet.

Accessibility ist englisch und wird häufig mit Zugänglichkeit übersetzt. Zugänglichkeit klingt etwas eigenartig und man kann sich nicht so richtig was darunter vorstellen. Wenn man Accessibility mit Barrierefreiheit übersetzt, ist das auch eine korrekte Übersetzung und man kann sich viel eher was darunter vorstellen. Zugänglichkeit klingt vom Wort eigentlich positiver wie Barrierefreiheit.

Accessibility bei Betriebssysteme

Damit Menschen mit Behinderungen einen Computer, Smartphone oder Tablet bedienen können, müssen die Betriebssysteme für die Personengruppe zugänglich sein. Erfahren Sie mehr über dieses Thema im Artikel: Barrierefreiheit bei Betriebssystemen

Diese Bild zeigt die Erleichterte Bedienung Windows 10

Obiges Bild zeigt die Erleichterte Bedienung bei Windows 10.

Accessibility bei Webseiten

Wenn Webseiten für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen bedienbar sind, ist das Accessibility bei Webseiten. Um eine Webseite barrierefrei zu gestalten müssen Richtlinien erfüllt werden. Es gibt Richtlinien die gelten für Deutschland und es gibt internationale Richtlinien. Mehr über das Thema Accessibility bei Webseiten erfahren Sie im Blogartikel:  barrierefreies Webdesign

Das Bild zeigt ein Formular barrierefrei gestaltet mit Tastenkürzel und guter Anzeige des Tastenfokus

Das Bild zeigt ein Formular barrierefrei gestaltet mit Tastenkürzel und guter Anzeige des Tastenfokus

Accessibility bei Software

Eine Anwendung muss auch für Menschen mit Behinderungen bedienbar sein. Es geht aber nicht nur um Menschen mit Behinderungen. Körperliche Einschränkungen können auch durch Krankheit oder einen Schlaganfall entstehen. Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr: barrierefreie Software.

Accessibility bei Softwareentwicklung

Der Prozess wie ein barrierefreies Computerprogramm entsteht nennt sich barrierefreie Softwareentwicklung. Hier geht es darum, ein Programm so zu gestalten, dass es für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen bedienbar ist.

Das Bild zeigt Java-Code der zeigt wie eine Swing-Programmoberfläche für Screenreader zugänglich gemacht werden kann

Das Bild zeigt Java-Code der zeigt wie eine Swing-Programmoberfläche für Screenreader zugänglich gemacht werden kann.

Accessibility bei Smartphones und Iphones

Accessibility bei Smartphones und Iphones bedeutet dass diese Geräte für behinderte Menschen bedienbar sind. Lesen Sie hierzu folgende Artikel:

Accessibility ist ein sehr umfangreiches Thema zu dem Sie hier auf meinem Blog viele Artikel finden!

Screenreader leicht und verständlich erklärt

Blinde und sehbehinderte Menschen arbeiten mit einer Software, die unter dem Oberbegriff Screenreader zusammengefasst wird. Was diese Software macht und wie Sie funktioniert, erfahren Sie hier.

Computernutzung bei Blindheit und Sehbehinderung
Blinde Personen können Computer mithilfe einer Braillezeile nutzen. Das Computer-Ausgabegerät stellt Zeichen in Brailleschrift dar und wird üblicherweise durch Screenreader angesteuert. Bildquelle: zlikovec – 428299819 / Shutterstock.com

Ein Screenreader ist ein Bildschirmleseprogramm. Wenn ein Mensch blind oder sehbehindert ist, heißt das nicht, dass er nicht am PC/Laptop arbeiten kann. Der Screenreader „spielt“ für den blinden oder sehbehinderten Menschen die Augen und liest den Bildschirminhalt. Die Vermittlung der Informationen auf dem Bildschirm können dabei auf zwei verschiedene Arten geschehen:

  • Akustisch: über eine Soundkarte
  • Taktil: über eine Braillezeile

Wenn der gelesene Text über die Soundkarte ausgegeben wird, heißt das, dass der Text dem blinden oder sehbehinderten Menschen vorgelesen wird. Im Fall der Braillezeile kann der Nutzer den Inhalt selbst in Blindenschrift lesen.

Hier noch ein Youtube-Video in dem ich erkläre was ein Screenreader ist:

Zwei Wege der Sprachausgabe

Die akustische Wiedergabe des Bildschirminhalts ist besonders für sehbehinderte Menschen geeignet, deren Sehvermögen noch gut genug ist, dass sie auf Blindenschrift verzichten können. Es gibt zwei Wege, um synthetische Sprache zu erzeugen:

  • Externe Geräte: Diese werden an den Computer angeschlossen und erzeugen die Sprachausgabe unabhängig vom benutzten Endgerät. Dabei werden die Bildschirminformationen vom Endgerät (PC, Tablet, Laptop) auf das externe Ausgabemedium übertragen.
  • Internes Softwareprogramm: Dieses Programm ist in der Regel in den Screenreader integriert und übersetzt die Bildschirminhalte in Sprache. Die Ausgabe erfolgt über die PC-Lautsprecher wahlweise mit oder ohne Kopfhörer.

Synthetische Sprache hat den Nachteil, dass sie sehr maschinell klingt. Das Hauptproblem dieser assistiven Technologie ist zweifellos, mit so produzierter Sprache Gefühle zu transportieren. Das Ergebnis wirkt deshalb nicht immer angenehm und harmonisch. Die Sprachausgabe erfolgt recht monoton ohne Pause oder Betonung. Bei Wörtern, die anders ausgesprochen als sie geschrieben werden, können teilweise Verständnisprobleme auftreten.

Die in die Software integrierte Wörterbuchfunktion kann unverständliche Wörter aber noch einmal nach ihrem Sinn erklären. Diese Funktion ist auch bei Zeichenfolgen wie Smileys oder Abkürzungen sehr hilfreich. Ähnlich wie bei Navigationsgeräten können Benutzer in der Regel zwischen einer Männer- oder Frauenstimme wählen. Über die Einstellungen kann zudem die Lesegeschwindigkeit angepasst werden.

Braillezeilen übersetzen Bildschirminhalte in Blindenschrift

Die Braillezeile ist ein Ausgabegerät, welches den gelesenen Text in Brailleschrift (=Blindenschrift) ausgibt. Die Brailleschrift wird mit Stößel dargestellt, die aus einer Fläche herausragen. Diese herausragenden Stößel bilden die Zeichen der Blindenschrift ab. Der blinde oder sehbehinderte Mensch kann mit seinen Fingerkuppen die Stößel abtasten und somit eine Bildschirmzeile lesen.

Alternativtexte für Bilder und Videos sind wichtig

Da Screenreader nur lesen und nicht sehen können, ist es z. B. wichtig, dass Bilder auf einer Webseite einen Alternativtext haben. Fehlt dieser Alternativtext, wird diese Fläche vom blinden oder sehbehinderten Menschen als „leere“ Fläche wahrgenommen.
Bei Videos verhält es sich genau gleich. Der Screenreader kann ein Video nicht „lesen“. Wenn man auf einer Webseite Videos einbindet, sollte man unter dem Video kurz beschreiben, was auf dem Video zu sehen ist.
Mit oben beschriebener Vorgehensweise können blinde und sehbehinderte Menschen am PC/Laptop arbeiten. Der Screenreader liest den Bildschirminhalt und liest ihn vor oder schickt ihn an die Braillezeile.

Programmoberflächen müssen Text beinhalten

Damit Screenreader Programmoberflächen „lesen“ können, müssen diese so programmiert werden, dass die Oberflächenkomponenten Texte beinhalten, die Sinn und Zweck der Komponente erklären.
Da Screenreader in unterschiedlichen Betriebssystemen anders heißen, hier eine kurze Auflistung:

Betriebssysteme Name des Screenreaders Wo finden Sie den Screenreader
Windows Sprachausgabe Einstellungen -> Erleichterte Bedienung
IOS Voice Over Einstellungen -> Bedienungshilfen
Android Talkback Einstellungen -> Bedienungshilfen oder Eingabehilfe
Ubuntu Bildschirmleser Einstellungen -> Zugangshilfen

Die in der Praxis am meisten verwendeten Screenreader

Die Softwareprogramme für Screenreader gibt es sowohl als kostenlose oder Open-Source-Versionen als auch von kommerziellen Anbietern gegen Bezahlung. Der bekannteste Gratis-Screenreader ist NonVisual Desktop Access (NVDA) für Microsoft Windows. In diesem Blogartikel erkläre ich den Screenreader NVDA. Zusätzlich habe ich im Netz ein Video gefunden, das den NVDA Screenreader ebenfalls erklärt:

Youtube-Video, das den Gebrauch des NVDA Screenreaders in englischer Sprache erklärt.
Zu den bekanntesten kommerziellen Screenreadern gehört die Software Job Access With Speech (JAWS). Die Kosten für die Version Professional liegen bei etwa 900 Euro. Die Home Edition gibt es schon ab etwa 735 Euro.
In diesem Video wird der Screenreader JAWS vorgestellt. Leider habe ich kein deutschsprachiges Video gefunden:

Video-Tutorial in englischer Sprache über die verschiedenen Elemente einer Webseite, einschließlich Links, Überschriften und Dialogboxen und wie JAWS auf diese Elemente zugreift.
Auf meiner Webseite finden Sie weitere nützliche Informationen zum Thema barrierefreies Webdesign.

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Bevor man Webseiten für Suchmaschinen optimiert, sollte man, wenigstens ungefähr, wissen wie Suchmaschinen funktionieren. Die Entwickler von Suchmaschinen verraten natürlich nicht wie die Suchmaschinen funktionieren, sonst würde jeder seine Webseite so manipulieren, dass sie in der Suchmaschine ganz vorne ist. Deswegen kann man nicht 100%ig sagen, wie Suchmaschinen funktionieren, aber einiges ist bekannt und anderes kann durch intelligentes Experimentieren raus gefunden werden.

Das die Entwickler von Suchmaschinen keine Interesse haben, dass getrickst werden kann hat einen einfachen Grund: Sie möchten dem Suchenden immer das beste Suchergebnis bieten! Wenn jemand nach einem Pizzadienst sucht und lauter Webseiten von Bäckereien angezeigt bekommt, ist das für den Suchenden sehr unbefriedigend.

Deswegen werden Suchmaschinen immer wieder verbessert und verfeinert um Optimierungstricks zu erkennen und dementsprechend zu bestrafen. Ehrlichkeit wird also von Suchmaschinen belohnt!

Suchmaschinen sind umfangreiche Computerprogramme, mit denen man im Internet suchen kann. Die Suchmaschine hat eine Datenbank in welcher die ganzen Internetseiten gespeichert werden. Diese Datenbank wird Repository genannt.

Mit Hilfe eines Crawlers, der auch Spider oder Robot genannt wird, durchsucht die Suchmaschine das Internet nach Webseiten, die dann im Repository abgelegt werden.

Aus den abgelegten Webseiten im Repository erstellt der „Indexer“(der Indexer ist auch ein Computerprogramm), einen Index. Der Index ist eine Auflistung von Begriffen. Hier wird gespeichert, welcher Begriff auf welcher Internetseite vorkommt. Der Index ist vergleichbar mit einem Stichwortverzeichnis in einem Buch. In einem Stichwortverzeichnis wird hinterlegt, welcher Begriff auf welchen Seiten (es wird die Seitennummer angegeben) vorkommt. Im Index einer Suchmaschine wird hinterlegt, welcher Begriff auf welcher Internetseite vorkommt.

Wenn nun eine Suchanfrage an eine Suchmaschine geschickt wird, schaut diese im Index nach, auf welchen Internetseiten dieser Begriff vorkommt. Dann holt sie sich aus dem Repository Detailinformationen zu jeder Internetseite (z. B. der Titel einer Webseite) und stellt diese im Suchergebnis dar.

Die Frage ist nur, wie kommt die Reihenfolge der aufgelisteten Webseiten zustande?

Die Kriterien für die Reihenfolge der Webseiten im Suchmaschinenergebnis können Sie in den Artikeln Was ist OnPage-Optimierung? und Was ist Offpage-Optimierung? entnehmen. Die Kriterien beider Artikel spielen für die Reihenfolge des Suchmaschinenergebnisses eine Rolle.

Es spielen also mehrere Kriterien eine Rolle, für die Reihenfolge im Suchmaschinenergebnis. Ein Kriterium habe ich allerdings noch nicht erwähnt. Die Aktualität eine Webseite. Genauso wie Sie von einer Tageszeitung erwarten, dass Sie über aktuelle Ereignisse berichtet und nicht über Ereignisse die schon zwei Jahre her sind, so erwarten Sie auch von einer Suchmaschine, dass Sie Ergebnisse liefert, die nicht schon veraltet sind. Wenn eine Suchmaschine merkt, dass eine Webseite regelmäßig aktualisiert wird, schaut sie auch öfters auf diese Webseite, wie wenn eine Webseite nur einmal im Jahr aktualisiert wird.

Mehr Informationen über Suchmaschinenoptimierung(SEO) finden Sie auf nachstehendem Link (meine Geschäftswebseite) .

Suchmaschinenoptimierung(SEO)

Sprechen Sie mit mir! Ich berate und helfe Ihnen sehr gerne!!!

Wann ist eine Webseite / Internetseite barrierefrei? (BITV 1.0)

Heute schauen wir uns an, welche Kriterien erfüllt werden sein müssen, damit man von einer barrierefreien Webseite / Internetseite sprechen kann. Mit Sicherheit lassen sich nicht alle Kriterien zu 100% umsetzen. Es geht aber bei diesem Thema auch nicht um das sture Umsetzen von irgendwelchen Richtlinien, sondern es geht darum, ein Bewusstsein zu schaffen, dass es Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen gibt, die beim Wahrnehmen / Lesen einer Webseite auf Barrieren (=Hindernisse) stoßen.

Im folgenden Liste ich die Punkte der Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung(=BITV) auf, die für die Umsetzung von Barrierefreiheit auf Webseiten wichtig sind.

Die Bedingungen sind in zwei Priorität-Stufen gegliedert. Eine Webseite ist erst dann Barrierefrei, wenn alle Priorität-Stufen erfüllt sind.

 

Übersicht der Anforderungen für barrierefreies Webdesign auf der BITV

 


Textäguivalente und -alternativen ( Anforderung 1 )
Für jeden Audio- oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen, die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen.

Priorität I
Bedingung 1.1
Für jedes Nicht-Text-Element ist ein äquivalenter Text bereitzustellen. Dies gilt insbesondere für: Bilder, graphisch dargestellten Text einschließlich Symbolen, Regionen von Imagemaps, Animationen (z.B. animierte GIFs), Applets und programmierte Objekte, Zeichnungen, die auf der Verwendung von Zeichen und Symbolen des ASCII-Codes basieren (ASCII-Zeichnungen), Frames, Scripts, Bilder, die als Punkte in Listen verwendet werden, Platzhalter-Graphiken, graphische Buttons, Töne (abgespielt mit oder ohne Einwirkung des Benutzers), Audio-Dateien, die für sich allein stehen, Tonspuren von Videos und Videos.

Bedingung 1.2
Für jede aktive Region einer serverseitigen Imagemap sind redundante Texthyperlinks bereitzustellen.

Bedingung 1.3
Für Multimedia-Präsentationen ist eine Audio-Beschreibung der wichtigen Informationen der Videospur bereitzustellen.

Bedingung 1.4
Für jede zeitgesteuerte Multimedia-Präsentation (insbesondere Film oder Animation) sind äquivalente Alternativen (z.B. Untertitel oder Audiobeschreibungen der Videospur) mit der Präsentation zu synchronisieren.

Priorität II
Bedingung 1.5
Für jede aktive Region einer clientseitigen Imagemap sind redundante Texthyperlinks bereitzustellen.


Farben und Kontraste ( Anforderung 2 )
Texte und Graphiken müssen auch dann verständlich sein, wenn diese ohne Farbe betrachtet werden.

Priorität I
Bedingung 2.1
Alle mit Farbe dargestellten Informationen müssen auch ohne Farbe verfügbar sein, z.B. durch den Kontext oder die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache.

Bedingung 2.2
Bilder sind so zu gestalten, dass die Kombinationen aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.

Priorität II
Bedingung 2.3
Texte sind so zu gestalten, dass die Kombinationen aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.


Trennung von Inhalt und Layout ( Anforderung 3 )
Markup-Sprachen (insbesondere HTML) und Stylesheets (CSS) sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden.

Priorität I
Bedingung 3.1
Soweit eine angemessene Markup-Sprache existiert, ist diese anstelle von Bildern zu verwenden, um Informationen darzustellen.

Bedingung 3.2
Mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente sind so zu erstellen und zu deklarieren, dass sie gegen veröffentlichte formale Grammatiken validieren.

Bedingung 3.3
Es sind Stylesheets zu verwenden, um die Text- und Bildgestaltung sowie die Präsentation von mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente zu beeinflussen.

Bedingung 3.4
Es sind relative anstelle von absoluten Einheiten in den Attributwerten der verwendeten Markup-Sprache und den Stylesheet-Property-Werten zu verwenden.

Bedingung 3.5
Zur Darstellung der Struktur von mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente sind Überschriften-Elemente zu verwenden.

Bedingung 3.6
Zur Darstellung von Listen und Listenelementen sind die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu verwenden.

Bedingung 3.7
Zitate sind mittels der hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu kennzeichnen.


Sprachliche Besonderheiten ( Anforderung 4 )
Sprachliche Besonderheiten wie Wechsel der Sprache oder Abkürzungen sind erkennbar zu machen.

Priorität I
Bedingung 4.1
Wechsel und Änderungen der vorherrschend verwendeten natürlichen Sprache sind kenntlich zu machen.

Priorität II
Bedingung 4.2
Abkürzungen und Akronyme sind an der Stelle ihres ersten Auftretens im Inhalt zu erläutern und durch die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache kenntlich zu machen.

Bedingung 4.3
Die vorherrschend verwendete natürliche Sprache ist durch die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache kenntlich zu machen.


Tabellen ( Anforderung 5 )
Tabellen sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu beschreiben und in der Regel nur zur Darstellung tabellarischer Daten zu verwenden.

Priorität I
Bedingung 5.1
In Tabellen, die tabellarische Daten darstellen, sind die Zeilen- und Spaltenüberschriften mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu kennzeichnen.

Bedingung 5.2
Soweit Tabellen, die tabellarische Daten darstellen, zwei oder mehr Ebenen von Zeilen- und Spaltenüberschriften aufweisen, sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache Datenzellen und Überschriftenzellen einander zuzuordnen.

Bedingung 5.3
Tabellen sind nicht für die Text- und Bildgestaltung zu verwenden, soweit sie nicht auch in linearisierter Form dargestellt werden können.

Bedingung 5.4
Soweit Tabellen zur Text- und Bildgestaltung genutzt werden, sind keine der Strukturierung dienenden Elemente der verwendeten Markup-Sprache zur visuellen Formatierung zu verwenden.

Priorität II
Bedingung 5.5
Für Tabellen sind unter Verwendung der hierfür vorgesehenen Elemente der genutzten Markup-Sprache Zusammenfassungen bereitzustellen.

Bedingung 5.6
Für Überschriftenzellen sind unter Verwendung der hierfür vorgesehenen Elemente der genutzten Markup-Sprache Abkürzungen bereitzustellen.


Allgemeine Rückwärtskompatibilität ( Anforderung 6 )
Internetangebote müssen auch dann nutzbar sein, wenn der verwendete Benutzeragent neuere Technologien nicht unterstützt oder diese deaktiviert sind.

Priorität I
Bedingung 6.1
Es muss sichergestellt sein, dass mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente verwendbar sind, wenn die zugeordneten Stylesheets deaktiviert sind.

Bedingung 6.2
Es muss sichergestellt sein, dass Äquivalente für dynamischen Inhalt aktualisiert werden, wenn sich der dynamische Inhalt ändert.

Bedingung 6.3
Es muss sichergestellt sein, dass mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente verwendbar sind, wenn scripts, Applets oder andere programmierte Objekte deaktiviert sind.

Bedingung 6.4
Es muss sichergestellt sein, dass die Eingabebehandlung von scripts, Applets oder anderen programmierten Objekten vom Eingabegerät unabhängig ist.

Bedingung 6.5
Dynamische Inhalte müssen zugänglich sein. Insoweit dies nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu realisieren ist, sind gleichwertige alternative Angebote unter Verzicht auf dynamische Inhalte bereitzustellen.


Dynamische Inhalte ( Anforderung 7 )
Zeitgesteuerte Änderungen des Inhalts müssen durch die Nutzerin/den Nutzer kontrollierbar sein.

Priorität I
Bedingung 7.1
Bildschirmflackern ist zu vermeiden.

Bedingung 7.2
Blinkender Inhalt ist zu vermeiden.

Bedingung 7.3
Bewegung in mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente ist entweder zu vermeiden oder es sind Mechanismen bereitzustellen, die der Nutzerin, dem Nutzer das Einfrieren der Bewegung oder die Änderung des Inhalts ermöglichen.

Bedingung 7.4
Automatische periodische Aktualisierungen in mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente sind zu vermeiden.

Bedingung 7.5
Die Verwendung von Elementen der Markup-Sprache zur automatischen Weiterleitung ist zu vermeiden. Insofern auf eine automatische Weiterleitung nicht verzichtet werden kann, ist der Server entsprechend zu konfigurieren.


Benutzerschnittstellen ( Anforderung 8 )
Die direkte Zugänglichkeit der in Internetangeboten eingebetteten Benutzerschnittstellen ist sicherzustellen.

Priorität I
Bedingung 8.1
Programmierte Elemente (insbesondere scripts und Applets) sind so zu gestalten, dass sie entweder direkt zugänglich oder kompatibel mit assistiven Technologien sind.


Geräte-Unabhängigkeit ( Anforderung 9 )
Internetangebote sind so zu gestalten, dass Funktionen unabhängig vom Eingabegerät oder Ausgabegerät nutzbar sind.

Priorität I
Bedingung 9.1
Es sind clientseitige Imagemaps bereitzustellen, es sei denn die Regionen können mit den verfügbaren geometrischen Formen nicht definiert werden.

Bedingung 9.2
Jedes über eine eigene Schnittstelle verfügende Element muss in geräteunabhängiger Weise bedient werden können.

Bedingung 9.3
In Scripts sind logische anstelle von geräteabhängigen Event-Handlern zu spezifizieren.

Priorität II
Bedingung 9.4
Es ist eine mit der Tabulatortaste navigierbare, nachvollziehbare und schlüssige Reihenfolge von Hyperlinks, Formularkontrollelementen und Objekten festzulegen.

Bedingung 9.5
Es sind Tastaturkurzbefehle für Hyperlinks, die für das Verständnis des Angebots von entscheidender Bedeutung sind (einschließlich solcher in clientseitigen Imagemaps), Formularkontrollelemente und Gruppen von Formularkontrollelementen bereitzustellen.


Kompatibilität mit Hilfsmitteln ( Anforderung 10 )
Die Verwendbarkeit von nicht mehr dem jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechenden assistiven Technologien und Browsern ist sicherzustellen, soweit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist.

Priorität I
Bedingung 10.1
Das Erscheinenlassen von Pop-Ups oder anderen Fenstern ist zu vermeiden. Die Nutzerin, der Nutzer ist über Wechsel der aktuellen Ansicht zu informieren.

Bedingung 10.2
Bei allen Formular-Kontrollelementen mit implizit zugeordneten Beschriftungen ist dafür Sorge zu tragen, dass die Beschriftungen korrekt positioniert sind.

Priorität II
Bedingung 10.3
Für alle Tabellen, die Text in parallelen Spalten mit Zeilenumbruch enthalten, ist alternativ linearer Text bereitzustellen.

Bedingung 10.4
Leere Kontrollelemente in Eingabefeldern und Textbereichen sind mit Platzhalterzeichen zu versehen.

Bedingung 10.5
Nebeneinanderliegende Hyperlinks sind durch von Leerzeichen umgebene, druckbare Zeichen zu trennen.


W3C-Technologien ( Anforderung 11 )
Die zur Erstellung des Internetangebots verwendeten Technologien sollen öffentlich zugänglich und vollständig dokumentiert sein, wie z. B. die vom World Wide Web Konsortium entwickelten Technologien.

Priorität I
Bedingung 11.1
Es sind öffentlich zugängliche und vollständig dokumentierte Technologien in ihrer jeweils aktuellen Version zu verwenden, soweit dies für die Erfüllung der angestrebten Aufgabe angemessen ist.

Bedingung 11.2
Die Verwendung von Funktionen, die durch die Herausgabe neuer Versionen überholt sind, ist zu vermeiden.

Bedingung 11.3
Soweit auch nach bestem Bemühen die Erstellung eines barrierefreien Internetangebots nicht möglich ist, ist ein alternatives, barrierefreies Angebot zur Verfügung zu stellen, das äquivalente Funktionalitäten und Informationen gleicher Aktualität enthält, soweit es die technischen Möglichkeiten zulassen. Bei Verwendung nicht barrierefreier Technologien sind diese zu ersetzen, sobald aufgrund der technologischen Entwicklung äquivalente, zugängliche Lösungen verfügbar und einsetzbar sind.

Priorität II
Bedingung 11.4
Der Nutzerin, dem Nutzer sind Informationen bereitzustellen, die es ihnen erlauben, Dokumente entsprechend ihren Vorgaben (z.B. Sprache) zu erhalten.


Kontextuelle Hilfen ( Anforderung 12 )
Der Nutzerin/dem Nutzer sind Informationen zum Kontext und zur Orientierung bereitzustellen.

Priorität I
Bedingung 12.1
Jeder Frame ist mit einem Titel zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen.

Bedingung 12.2
Der Zweck von Frames und ihre Beziehung zueinander ist zu beschreiben, soweit dies nicht aus den verwendeten Titeln ersichtlich ist.

Bedingung 12.3
Große Informationsblöcke sind mittels Elementen der verwendeten Markup-Sprache in leichter handhabbare Gruppen zu unterteilen.

Bedingung 12.4
Beschriftungen sind genau ihren Kontrollelementen zuzuordnen.


Navigation und Orientierung ( Anforderung 13 )
Navigationsmechanismen sind übersichtlich und schlüssig zu gestalten.

Priorität I
Bedingung 13.1
Das Ziel jedes Hyperlinks muss auf eindeutige Weise identifizierbar sein.

Bedingung 13.2
Es sind Metadaten bereitzustellen, um semantische Informationen zu Internetangeboten hinzuzufügen.

Bedingung 13.3
Es sind Informationen zur allgemeinen Anordnung und Konzeption eines Internetangebots, z.B. mittels eines Inhaltsverzeichnisses oder einer Sitemap, bereitzustellen.

Bedingung 13.4
Navigationsmechanismen müssen schlüssig und nachvollziehbar eingesetzt werden.

Priorität II
Bedingung 13.5
Es sind Navigationsleisten bereitzustellen, um den verwendeten Navigationsmechanismus hervorzuheben und einen Zugriff darauf zu ermöglichen.

Bedingung 13.6
Inhaltlich verwandte oder zusammenhängende Hyperlinks sind zu gruppieren. Die Gruppen sind eindeutig zu benennen und müssen einen Mechanismus enthalten, der das Umgehen der Gruppe ermöglicht.

Bedingung 13.7
Soweit Suchfunktionen angeboten werden, sind der Nutzerin, dem Nutzer verschiedene Arten der Suche bereitzustellen.

Bedingung 13.8
Es sind aussagekräftige Informationen am Anfang von inhaltlich zusammenhängenden Informationsblöcken (z.B. Absätzen, Listen) bereitzustellen, die eine Differenzierung ermöglichen.

Bedingung 13.9
Soweit inhaltlich zusammenhängende Dokumente getrennt angeboten werden, sind Zusammenstellungen dieser Dokumente bereitzustellen.

Bedingung 13.10
Es sind Mechanismen zum Umgehen von ASCII-Zeichnungen bereitzustellen.


Verständlichkeit
( Anforderung 14 )
Das allgemeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern.

Priorität I
Bedingung 14.1
Für jegliche Inhalte ist die klarste und einfachste Sprache zu verwenden, die angemessen ist.

Priorität II
Bedingung 14.2
Text ist mit graphischen oder Audio-Präsentationen zu ergänzen, sofern dies das Verständnis der angebotenen Information fördert.

Bedingung 14.3
Der gewählte Präsentationsstil ist durchgängig beizubehalten.

Auf meiner Webseite finden Sie auch Infos zum Thema barrierefreies Webdesign

Neues Web-Portal für barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze in ganz Deutschland ist online

Markus Lemcke, Spezialist für barrierefreies Webdesign und Behindertensoftware, hat das Web-Portal www.barrierefrei-mobil.info ins Rennen geschickt.

Ziel dieses Web-Portales ist es, eine Auflistung von barrierefreien Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätzen in ganz Deutschland aufzubauen. Momentan gibt es schon Daten zu 6 verschiedenen Bundesländern.

Wichtigstes Kriterium für die Aufnahme von Hotels, Gaststätten und Kneipen ist die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer. Ist ein Gebäude für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich, wird es auch nicht aufgenommen. Ausnahmen kann es bei Hotels geben.

Da es in diesem Web-Portal um Barrierefreiheit geht, war es Markus Lemcke wichtig, dass die Richtlinien für barrierefreies Webdesign umgesetzt werden.

Für jede Gaststätte, Kneipe oder Hotel gibt es 3 Hauptkriterien die immer geprüft und angegeben werden. Anzahl der Stufen, Behinderten-WC und Behindertenparkplätze. Gibt es Spezielle Serviceleistungen wie z. B. das vorlesen der Speisekarte für Blinde, wird dies unter „Bemerkungen“ angegeben.

Damit man das barrierefreie Ziel auch findet, ist bei den Adressen eine Google-Maps-Karte integriert, aus der ein Routenplaner von google-maps aufgerufen werden kann. Für jede aufgenommene Gemeinde wird eine Adresse angelegt, in der auch barrierefreie Ausflugsziele und Behindertenparkplätze in der jeweiligen Gemeinde aufgelistet werden.

Außerdem gibt es eine Linkliste zu Webseiten mit Thema „Barrierefreiheit“, ein Lexikon in welchem viele Begriffe erklärt werden und FAQs in welchen wichtige Fragen beantwortet werden und wertvolle Tipps zur effektiven Nutzung des Web-Portals gegeben wird.

Da seit Mai 2002 die Barrierefreiheit gesetzlich vorgeschrieben ist, findet man auch die entsprechen den Paragraphen und Gesetze auf dem Web-Portal.

Wer Markus Lemcke helfen möchte barrierefreie Daten zu sammeln, kann dies über die Kontaktseite tun. Außerdem freut sich Markus Lemcke, wenn andere Webseitenbesitzer einen Link auf sein Web-Portal setzen.

Was ist Offpage-Optimierung?

Bei der Suchmaschinenoptimierung (=SEO) gibt es zwei Hauptbereiche. Onpage-Optimierung und OffPage-Optimierung. Hier werden wir uns jetzt anschauen was OffPage-Optimierung ist.

Off bedeutet „weg/entfernt“. Offpage-Optimierung bedeutet also, Optimierung die nicht auf der Webseite/Internetseite bzw. Homepage statt findet. Es geht also um Optimierungstätigkeiten für Suchmaschinen, die nicht auf der Webseite/Internetseite bzw. Homepage statt finden. Wie soll das gehen?

Es gibt sogenannte Backlinks. Backlinks sind Links die sich auf anderen Webseiten befinden(off=weg/entfernt) und zurück(=back) auf meine eigene Webseite verweisen. (Link=Verweis) Offpage-Optimierung bedeutet, dass man versucht viele, „gute“ Backlinks zu sammeln.

Bevor ich nun erkläre, was „gute“ Backlinks sind, muss ich noch einen Begriff ins Spiel bringen und erklären was er bedeutet. Jede Webseite hat einen Pagerank.

Der Pagerank ist eine Zahl zwischen 0 und 10. Er ist eine Erfindung des Mitgründer Larry Page der Firma Google Inc. Der Pagerank gibt Auskunft über die Linkpopularität einer Webseite bzw. eines Dokuments.

Die Linkpopularität ist ein Maßstab für die Anzahl und Qualität von Links(=Backlinks), die auf eine Webseite weisen. Je größer die Anzahl der Backlinks, desto höher ist die Linkpopularität dieser Seite. Die Berechnung des Pageranks ist sehr komplex und deswegen gehe ich nicht genauer drauf ein. Auf jeden Fall ist es wichtig, Backlinks zu sammeln, von Webseiten, die einen hohen Pagerank haben. Wie stark der Pagerank positiven Einfluss auf die Position der Webseite in der Suchmaschine hat, ist in der Fachwelt heiß diskutiert, aber ein Backlink mit einem hohen Pagerank kann auf keinen Fall Schaden.

Schauen wir uns nochmal an, was „gute“ Backlinks sind.

Mit Sicherheit ist es sehr Vorteilhaft, wenn man einen Backlink von einer Webseite mit einem hohen Pagerank bekommt. Das alleine reicht aber nicht!

Wie vergleichen mal die Backlinks mit „Empfehlungen“. Wenn ich als IT-Spezialist jemand empfehle zu einem bestimmten Frisör zu gehen, bei dem ich selber noch nie gewesen bin, dann ist das keine „gute“ Empfehlung für den Frisör, weil ich nicht vom Fach bin und keine Erfahrung habe, ob er wirklich gut ist.

Wenn ich aber zu jemand sage, dass die Internetagentur Symweb eine sehr gute Internetagentur ist und ich mit Symweb positive Erfahrungen gemacht habe, weil ich als Freiberufler dort mitarbeite, dann ist das eine sehr gute Empfehlung. Ich bin vom Fach, weil meine Firma Marlem-Software auch im Internet-Bereich tätig ist und ich habe Erfahrungen mit der Internetagentur Symweb.

Diese Gedanken kann man kurz zusammenfassen, mit

Wer sagt was über wen“?

Genau darum geht es auch bei Backlinks! Sammeln Sie Backlinks von Webseiten mit einem hohen Pagerank, die das selbe oder ein ähnliches Thema haben wie Ihre eigene Webseite. Wenn ich zum Beispiel nach Backlinks schaue für mein Web-Portal für barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze , dann schaue ich nach Webseiten die sich auch mit barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze beschäftigen oder ganz allgemein mit Barrierefreiheit bei Gebäuden. Je mehr ich solche Webseiten finde, womöglich auch noch mit hohem Pagerank, desto weiter vorne komme ich in den Suchmaschinen.

Beim Sammeln von Backlinks ist die Linkbeschriftung(oder Linktext) von großer Bedeutung. Gehen Sie mal in die Suchmaschine Google und suchen Sie nach dem Wort „hier“. Google findet bei der Suche nach dem Wort „hier“ ca. 370 Millionen Internetseiten und die Internetseite von von „Adobe“ ist auf Platz 1. WOW! Wie haben Sie das geschafft? Adobe entwickelt eine Software (Acrobat Reader) die man braucht um Dateien mit der Endung .pdf öffnen zu können. Viele Webseitenbesitzer die eine pdf-datei zum Download anbieten, machen einen Link mit der Beschriftung „hier“ und meistens folgt ein Text wie „können Sie den Acrobat Reader runterladen.“ um dem Webseitenbesucher zu sagen, woher er das Programm bekommt zum öffnen der pdf-Datei. Durch die häufige Verlinkung mit dem Wort „hier“ von vielen Webseitenbesitzern hat es Adobe geschafft, bei einer Google-Suche nach dem Wort „hier“ auf Platz 1 zu landen. Da wohl kaum jemand nach dem Wort „hier“ sucht, wenn er eine pdf-Datei öffnen möchte, bringt dieser Platz 1 wohl nichts!

Deswegen ist es ratsam in einer Linkbeschriftung eines Backlinks, wichtige Suchbegriffe drin zu haben, damit Ihre Webseite unter den richtigen Suchbegriffen gefunden wird.

Während bei der Onpage-Optimierung relativ schnell ein Ende der Optimierungsmöglichkeiten erreicht ist, sind der Offpage-Optimierung keine Grenzen gesetzt. Ob eine Webseite in Google ganz vorne landet oder nicht, wird oft durch die Offpage-Optimierung entschieden. Offpage-Optimierung ist ein längerer Prozess. Bei hart umkämpften Suchbegriffen, kann es durchaus ein halbes Jahr gehen, bis man eine Webseite auf Position 1 in der Suchmaschine hat. Man sollte kontinuierlich(z. B. Wöchenlich), 1-5 Backlinks sammeln um sich langsam in der Suchmaschine nach vorne zu schleichen. Wenn Sie zu viele Backlinks in kurzer Zeit sammeln, wird Google Misstrauisch und es kann sein, dass Ihre Webseite von Google „bestraft“ wird und nach hinten fällt, statt nach vorne springt. Wie man zu guten Backlinks kommt und welche Möglichkeiten es gibt, erkläre ich in den nächsten Artikeln.

Weitere Infos und Beratung finden Sie auf der Webseite von der Internetagentur Symweb oder auf meiner Webseite Suchmaschinenoptimierung

Barrierefreiheit – wer braucht das?

Barrierefreiheit – wer braucht das? Ich gehe von mir aus. Ich mache nicht gern Dinge, bei den mir nicht klar ist, warum und für wen. Bevor ich tiefer in die Materie einsteige um zu beschreiben, wie man Internetseiten bzw. Software barrierefrei macht, möchte ich hier erörtern welcher Personenkreis davon profitiert. Ich möchte hier einige Behinderungsarten kurz beschreiben und erklären, welche Probleme diese Personengruppe beim Umgang mit Software und Internetseiten haben.


Sehbehinderung
Eine Sehbehinderung kann bei der Geburt, durch eine Augenverletzung oder als Begleiterscheinung des älter werdens entstehen. In die Personengruppe „Sehbehinderung“ möchte ich auch blinde Menschen aufnehmen. Wenn man gar nichts sieht, ist das eine erhebliche Behinderung. Farbfehlsichtigkeit (z. B. Farbenblindheit) ist auch eine Einschränkung des Sehvermögens.

Blinde Menschen können mit Hilfe eine Software(=Screenreader) nur lesen, deshalb sind Bilder ohne einen Beschreibungstext nicht wahrnehmbar.

Menschen mit einem geringen Sehrest haben Probleme bei kleinen Schriften oder zu wenig Farbkontrast zwischen Schrift-und Hintergrundfarbe. Deswegen sollte die Schriftgröße oder die Farben bei Internetseiten und Software veränderbar sein.

Da Menschen mit einer Sehbehinderung und auch blinde Menschen fast nur mit der Tastatur arbeiten, sollte die Software/Webseite nicht nur mit der Maus, sondern auch per Tastatur bedienbar sein.

Werden auf einer Webseite bzw. in einer Software Videos bereitgestellt, sollte eine Zusammenfassung des Videos in Schriftform bereitgestellt werden.


Motorische Behinderung
Motorische Behinderungen sind Behinderungen bei denen ein oder mehrere Körperteile nur eingeschränkt oder gar nicht eingesetzt werden können.

Motorische Behinderungen können bei der Geburt, bei einem Unfall oder durch einen Schlaganfall entstehen. Oft hat eine Motorische Behinderung zur Konsequenz, dass nur ein Arm(oder eine Hand) zum Bedienen eines Computers/Laptops verwendet werden kann.

Die Auswirkungen können sehr unterschiedlich sein. Manche dieser Menschen arbeiten lieber mit der Maus, andere lieber mit der Tastatur. Deswegen ist es auch hier wichtig, dass die Software/Webseite mit Maus und Tastatur zu bedienen ist.

Häufig haben diese Menschen auch Probleme beim drücken von Tastenkombinationen(mehrere Tasten gleichzeitig drücken). Deswegen sollten Menü-Shortcuts (z. B. Strg+O für Datei öffnen) vom Anwender verändert werden können.


Gehörlose
Gehörlose können mitunter auch Probleme beim Sprechen haben.
Um Wörter richtig aussprechen zu können, muss man sie vorher gehört haben.
Wenn man sie nicht richtig hört, ist die korrekte Aussprache sehr schwierig.
Webseiten und Programme die bestimmte Informationen nur Akustisch wiedergeben, sind für gehörlose Menschen eine unüberbrückbare Hürde.
Deswegen sollten akustische Informationen zusätzlich in Schriftform oder in Gebärdensprache bereit gestellt werden.


Lernbehinderungen
Menschen mit Lernbehinderung sind nicht „dumm“. Lernbehinderung bedeutet nicht, dass jemand gar nichts weiß, sondern dass jemand vielleicht etwas länger braucht bis zum Lernziel oder dass eine gewisse Präsentationsweise des zu lernenden Stoffes angewandt werden muss, damit dass Lernziel erreicht wird.

Menschen mit Lernbehinderungen brauchen einfache und leicht durchschaubare Menus/Navigationen. Außerdem ist ein reichhaltiges Angebot an Hilfen (FAQ,Glossar usw.) sehr hilfreich.

Folgende Punkte sind für Texte wichtig:
-Viele Überschriften mit wichtigen Stichwörtern
-Kurze Sätze
-Texte sollten möglichst kurz sein
-Beschränkung auf das Wesentliche


Menschen im fortgeschrittenen Alter
Es hat sich in unserer Gesellschaft so manch Begriff verbreitet, mit dem ich nicht glücklich bin. Zum Beispiel die Personengruppe „50+“. Ich habe ganz bewusst, diesen Begriff nicht in die Überschrift genommen, weil ich nicht glaube, dass alle Menschen über 50 die selben Alterserscheinungen haben. Deswegen schreibe ich „Menschen im fortgeschrittenen Alter“, da kann jeder selbst entscheiden, ob er dazugehört oder nicht!

Die Zahl der Menschen im fortgeschrittenen Alter die sich im Internet tummeln, ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Diese Menschen brauchen klar strukturierte Internetseiten, ausreichenden Farbkontrast und veränderbare Schriftgrößen.

Barrierefreiheit wird im englischen Accessibiliy genannt. Im Artikel Was bedeutet Accessibility? können Sie mehr darüber lesen.

Diese Personengruppen profitieren alle von barrierefreien Internetseiten und Software.

Gerne dürfen Sie auch meine Webseite besuchen:

Marlem-Software – Barrierefreiheit

Was ist eine „barrierefreie Software“?

Eine Barriere ist ein Hindernis. Für Menschen mit Behinderung und auch für ältere Menschen, kann es beim bedienen von Software Barrieren, sprich Hindernisse geben.

Ich möchte mal ein paar Beispiele für Barrieren nennen:

Eine Software die nur mit der Maus, nicht aber mit der Tastatur bedienbar ist, ist für blinde und sehbehinderte Menschen gar nicht zu bedienen, weil man mit einem Sehproblem, nicht wahrnehmen kann, wo sich gerade der Mauszeiger befindet.

Eine Software, die keine Menüs hat sondern nur Schalter mit Bildern ohne Beschreibungstext, ist für blinde Menschen nicht zu bedienen, weil der Screenreader(eine Software die dem blinden den Bildschirminhalt „vor liest“) nur lesen, aber nicht sehen kann.

Eine Software die Fehlermeldungen nur Akustisch übermittelt, aber keine Meldung auf dem Bildschirm bringt, ist für gehörlose Menschen nicht zu bedienen.

Eine Software die viele Funktionen mit Tastenkombinationen belegt hat, bei den man 2-3 Tasten gleichzeitig drücken muss, ist für Menschen die behinderungsbedingt nur mit einer Hand tippen können ebenfalls nicht zu bedienen!

Eine Software, die zwischen Schrift-und Hintergrundfarbe zu wenig Kontrast hat, ist für Menschen mit einer Farbenfehlsichtigkeit nicht zu bedienen.

Dies alles können Barrieren bei einer Software für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen sein.

Eine barrierefreie Software nimmt auf diese ganzen Einschränkungen Rücksicht und ist so individuell anpassbar, dass jeder Mensch sie bedienen kann. In der englischsprachigen Literatur findet man das Wort „Accessibility“ statt Barrierefreiheit.
Im Artikel Was bedeutet Accessibility? können Sie mehr darüber lesen.

Wenn Sie eine barrierefreie Software benötigen, dürfen Sie gerne meine Webseite besuchen.
Barrierefreie Software

Was ist OnPage-Optimierung?

Bei der Suchmaschinenoptimierung (=SEO) gibt es zwei Hauptbereiche. Onpage-Optimierung und OffPage-Optimierung. Hier werden wir uns jetzt anschauen was OnPage-Optimierung ist.

OnPage bedeutet „auf der Webseite/Internetseite bzw. Homepage“.

Es geht also um Optimierungstätigkeiten für Suchmaschinen, die direkt in der HTML/PHP-Datei statt finden. In jeder Datei einer Webseite gibt es bestimmte Bereiche, die für die Suchmaschinen besonders wichtig sind. Außerdem spielt auch die Keyworddichte eine wichtige Rolle. Aber der Reihe nach. Wir schauen uns jetzt erst die einzelnen Bereiche an. In weiteren Artikeln werde ich auf den einen oder anderen Bereich noch ausführlicher eingehen. Hier finden Sie einen Überblick.

Seitentitel
Der Seitentitel wird im sogenannten Title-Tag festgelegt. Er ist das wichtigste Kriterium bei der OnPage-Optimierung. Im Seitentitel müssen unbedingt die wichtigsten Keywords(=Suchbegriffe) stehen. Jede Seite (HTML/PHP-Datei) sollte unbedingt Ihren individuellen Seitentitel haben, der den Inhalt der Seite Zusammenfasst. Der Seitentitel wird im Kopf des Browserfensters angezeigt und dient als Überschrift bei Suchmaschineneinträgen. Genaueres über den Seitentitel erfahren Sie im Artikel „Wie wichtig ist der Seitentitel(Title-Tag) für Suchmaschinen?

Seitentext
Im Seitentext sollten unbedingt die wichtigen Keywords stehen und am besten mehrfach vorkommen. Die Anzahl der Wörter dividiert durch die Anzahl der Keywords ergibt die Keyworddichte. Eine Keyworddichte von 4 wäre eigentlich optimal, ist aber für den Webseitenbesucher unzumutbar. Hier gilt es ein gutes Mittelmaß zu finden. Die ideale Länge eines Seitentextes ist zwischen 600 bis 2500 Zeichen pro Seite. Generell ist es leichter bei kurzen Texten eine hohe Keyworddichte zu erreichen als bei längeren Texten.

Überschriften
Überschriften im Seitentext sind zur übersichtlichen Gliederung einer Seite und für Suchmaschinen wichtig. Eine H1-Überschrift ist deutlich mehr Wert als eine H6-Überschrift. Texte die mit den HTML-Tags <strong> und <bold> ausgezeichnet werden, sind für Suchmaschinen interessanter als Texte ohne diese Tags. Allerdings sollte man es nicht übertreiben mit der Verwendung dieser Tags, da dies sonst negative Auswirkungen haben kann.

Domain
Bei einer Domain-Neuanmeldung sollte man darüber nachdenken, Keywords in den Domainnamen zu stecken. Man sollte aber nicht zuviel Keywords rein packen, schließlich möchte man ja, dass sich jemand die Domain merken kann und die Webseite besucht. Eine kurze, einprägsame Domain mit ein bis zwei Keywords ist also die Ideallösung.

Pfad und Dateinamen
Keywords in Pfad und Dateinamen machen sich ebenfalls positiv bemerkbar. Man sollte also sprechende Pfad und Datenamen verwenden.

Interne Links
Mit internen Links kann man der Suchmaschine klar machen, welche Seiten innerhalb der Webseite/Homepage wichtig sind. Je mehr Links auf eine bestimmte Seite verweisen, desto wichtiger ist sie aus der Sicht der Suchmaschine. Grafiken als Links verwenden ist nicht empfehlenswert. Suchmaschinen mögen Textlinks sehr viel mehr, als Grafiklinks.

Alt und Title-Attribut bei Bildern
Alt und Title-Attribute werden von Suchmaschinen hoch bewertet. Die Kunst besteht also darin, in diesen Attributen z. B. ein Bild beschreiben, damit blinde Menschen wissen was auf einem Bild zu sehen ist und gleichzeitig Keywords(=Suchbegriffe) für die Suchmaschine unterzubringen.

Meta-Angaben
Die Experten-Meinungen über die HTML-Tags „Meta-Description“ und „Meta-Keyword“ gehen weit auseinander. Die einen sagen, dass sie gar nicht beachtet werden, die anderen sagen, dass sie geringfügig beachtet werden. Im Kampf um die vordersten Plätze in der Suchmaschine kann man nur zu wenig tun, nie aber zu viel. Deswegen mein Tipp, einfach mit angeben. Immer!

Mehr Informationen über Suchmaschinenoptimierung(SEO) finden Sie auf nachstehendem Link (meine Geschäftswebseite) .

Suchmaschinenoptimierung

Sprechen Sie mit mir! Ich berate und helfe Ihnen sehr gerne!!!

Worüber denkt Marlem hier in Zukunft nach?

Wer sich Hoffnungen macht, dass er hier erfährt, welche Zigarettenmarke ich bevorzuge(bin eh Nichtraucher) oder ob ich eher auf blonde oder dunkelhaarige Frauen stehe muss ich enttäuschen!
So was veröffentlicht man nicht im World Wide Web (zu deutsch Internet).

In den 39 Jahren, die ich nun schon auf der Welt bin, erlebe ich immer wieder Verhaltensweisen, Denkweisen die bei mir ein großes Stirnrunzeln auslösen. Oft sind es Dinge, die man eben so macht, weil man sie schon immer so gemacht hat und niemand hatte den Mut den Sinn und Zweck zu hinterfragen.
Frech wie ich bin, werde ich es hier tun!

Ich möchte diese Rubrik aber auch dazu nutzen, „wundersame“ Gedankengänge und Erlebnisse eines Menschen mit Behinderung kund zu tun, der immer wieder über die Welt der Nichtbehinderten(manche behaupten auch Sie sind „gesund“ nur weil Sie keine Behinderung haben) amüsiert schmunzelt!

Darüber wird Marlem (MARkus LEMcke) hier in Zukunft nachdenken!