UN-Behindertenrechtskonvention – Was ist das?

Da die Gleichstellung von Behinderten und die Inklusion in Deutschland und Reutlingen, so heißt der Ort in dem ich lebe, nur sehr schleppend woran geht, möchte ich heute über die UN-Behindertenrechtskonvention schreiben.

Was ist die UN-Behindertenrechtskonvention?

Im Internet-Lexikon Wikipedia ist folgendes zu lesen:
Das 2006 von der UNO-Generalversammlung in New York verabschiedete und 2008 in Kraft getretene Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention, BRK) ist ein von 167 Staaten[1] und der EU[2] durch Ratifizierung, Beitritt (accession) oder (im Fall der EU) formale Bestätigung (formal confirmation) abgeschlossener völkerrechtlicher Vertrag, der die bislang bestehenden acht Menschenrechtsabkommen für die Lebenssituation behinderter Menschen konkretisierte: Sie werden weniger als Kranke betrachtet, sondern vielmehr als gleichberechtigte Menschen (sog. „menschenrechtliches Modell“).[3]
Die Konvention wurde über fünf Jahre erarbeitet und betrifft ca. 650 Mio. Menschen; keine andere wurde so schnell von so vielen Staaten ratifiziert.[3]
Quelle: Wikipedia
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Barrierefreiheit bei Linux – Ubuntu: Neue Zugangshilfen bei der Version 17.04

In diesem Artikel erkläre erfahren Sie, was beim Betriebssystemen Ubuntu an Neuerungen in Sachen Zugangshilfen gibt bei der Version 17.04.

Was ist Ubuntu?

Ubuntu ist ein Betriebssystem für Computer. Entwickler von Ubuntu ist das Unternehmen Canonical. Ubuntu wurde aus dem Betriebssystem Linux weiter entwickelt. Ubuntu ist kostenlos. Mein Lieblingsoffice-Paket „LibreOffice“ ist vorinstalliert und genauso barrierefrei wie die Windows-Version! Interessant ist, dass bei Ubuntu das LibreOffice automatisch barrierefrei ist und nicht erst die Barrierefreiheit aktiviert werden muss.

Barrierefreiheit bei LibreOffice unter Ubuntu.
Barrierefreiheit bei LibreOffice unter Ubuntu.

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Barrierefreiheit bei Delphi – Barrierefreiheit bei Entwicklungsumgebungen

Die Entwicklungsumgebung Delphi wird in diesem Blogartikel auf Barrierefreiheit analysiert. Ich teste die Trial-Version von Delphi Embarcadero® Delphi 10.1 Berlin die ich gestern nur wegen diesem Artikel heruntergeladen und installiert habe.

Sinn und Zweck dieses Artikels

Ich möchte in diesem Artikel untersuchen ob die Entwicklungsumgebung Delphi für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen bedienbar ist und ob sie Möglichkeiten bietet den Entwickler / Programmierer dabei zu unterstützen barrierefreie Softwareentwicklung umzusetzen.

Was ist eine Entwicklungsumgebung?

Eine integrierte Entwicklungsumgebung ist eine Sammlung von Anwendungsprogrammen, mit denen Programme bzw. Software entwickelt bzw. erstellt wird. Auf Englisch heißt integrierte Entwicklungsumgebung integrated development environment. Dieser englische Begriff wird abgekürzt mit IDE. Um mit Hilfe einer IDE eine Software zu entwickeln wird eine Programmiersprache benötigt. Eine Programmiersprache ist eine Formale Sprache mit der Programme entwickelt bzw. erstellt werden.

Was kann die Entwicklungsumgebung Delphi?

Die Entwicklungsumgebung Delphi wurde von Borland entwickelt. Die Programmiersprache von Delphi ist Object Pascal. Am 7. Mai 2008 wurde die Sparte Entwicklungsumgebung an Embarcadero Technologies verkauft. Das tolle an Delphi ist, dass die Gestaltung von Programmfenstern mit der Maus per Drag & Drop funktioniert. Das spart sehr viel Zeit.

Ansicht der Entwicklungsumgebung Delphi
Ansicht der Entwicklungsumgebung Delphi

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Barrierefreiheit in der Informatik: Lexikon der Behinderungsarten

In einer Fachzeitschrift für Suchmaschinenoptimierung habe ich in einem Artikel gelesen, dass die meisten Programmierer sehr wenig Ahnung von den verschiedenen Behinderungsarten haben. Das möchte ich mit diesem Blogartikel ändern.

Die Idee hinter diesem Artikel

Egal, ob es sich um Richtlinien für barrierefreies Webdesign oder barrierefreie Softwareentwicklung  oft ist es für Programmierer nicht klar, welche Kriterien für welche Behinderungsart wichtig ist.
Deswegen werde ich hier Behinderungsarten beschreiben und welche Probleme diese Behinderungsart bei der Bedienung von Webseiten und Programme haben.
Ich werde pro Behinderungsart nicht alle, sondern nur die wichtigsten Probleme schildern.
Wenn es für bestimmte Einschränkungen Blogartikel gibt, dann werden diese Verlinkt.
Ziel ist es, einen übersichtlichen Artikel zu schreiben, der Webentwicklern und Softwareentwickler hilft, die Richtlinien für Barrierefreies Webdesign und barrierefreie Softwareentwicklung zu verstehen, weil sie die Behinderungsarten kennen lernen die hinter den Richtlinien stehen.

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Barrierefreie Informationstechnik / Informationstechnologie – Was ist das?

Barrierefreie Informationstechnik bzw. barrierefreie Informationstechnologie wird in diesem Artikel erklärt.

Barrierefreiheit – was ist das?

Zunächst möchte ich klären, was Barrierefreiheit bedeutet. Hierfür nehme ich die Definition die in Wikipedia steht:
Barrierefreiheit bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine Gestaltung der baulichen Umwelt sowie von Informationsangeboten, Kommunikation usw. dergestalt, dass sie von Menschen mit Beeinträchtigungen ohne zusätzliche Einschränkungen genutzt und wahrgenommen werden können.

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Marlem-Software: Vision 2016 – Barrierefreiheit in der Informatik total

In diesem Artikel beschreibe ich die Ziele die Marlem-Software im Jahr 2016 hat.

Im Blogartikel „Marlem-Software – warum alles begann und warum sich 2016 was ändert“  gab es einen Rückblick. Hier können Sie lesen warum und wie alles begann.
Das Ziel bis Dezember 2016 ist, dass mein Unternehmen der größte Anbieter von Dienstleistungen und wissen in Sachen „Barrierefreiheit in der Informatik“ wird!
Folgende Schwerpunkte wird es geben:

Beratung in Sachen Barrierefreiheit in der Informatik

Nur weil jemand eine Behinderung hat ist er nicht automatisch EDV-Experte. Ich möchte Menschen mit Behinderungen oder deren Angehörige beraten bei folgenden Themen:

Schulungen und Beratung zur Barrierefreien Softwareentwicklung

Barrierefreie Softwareentwicklung bedeutet, dass eine Software so entwickelt ist, dass diese auch von Menschen mit körperlichen Einschränkungen bedient werden kann. Näheres erfahren Sie in diesem Blogartikel:
Barrierefreie Softwareentwicklung / Software-Entwicklung – Was ist das?

Hierzu biete ich Beratung und Schulungen an.

Schulung und Beratung zu barrierefreies Webdesign

Barrierefreies Webdesign bedeutet, dass eine Webseite so gestaltet ist, dass sie auch für Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen wahrnehmbar ist. Näheres erfahren Sie in diesem Blogartikel:
Barrierefreies Webdesign

Hierzu biete ich Beratung und Schulungen an.

Schulung und Beratung in Sachen Apps für Behinderte Menschen

Apps können eine enorme Erleichterung sein um körperliche Einschränkungen zu kompensieren. Ich werde dieses Jahr viele Apps in Form von Blogartikel vorstellen die für Menschen mit Behinderung eine Erleichterung sein können.
Wenn Sie Apps kennen, egal ob Android oder IOS, die eine Hilfe für Behinderte sind, können Sie mir gerne eine Mail schreiben an: info@marlem-software.de .

Hierzu biete ich Beratung und Schulungen an.

Es gibt eine Blogartikelreihe mit diesem Thema:

Apps für Behinderte / Menschen mit Behinderung – Android / IOS

Barrierefreiheit in der Informatik – was ist das?

Zu Jahresbeginn erkläre ich, wie immer, ein paar Grundlagen. In diesem Blogartikel erkläre ich den Begriff „Barrierefreiheit in der Informatik“.

Was ist Barrierefreiheit?

Als erstes möchte ich klären, was Barrierefreiheit bedeutet. Hierfür nehme ich die Definition die in Wikipedia steht:
Barrierefreiheit bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine Gestaltung der baulichen Umwelt sowie von Informationsangeboten, Kommunikation usw. dergestalt, dass sie von Menschen mit Beeinträchtigungen ohne zusätzliche Einschränkungen genutzt und wahrgenommen werden können. Heut zu Tage spricht man auch von der digitalen Barrierefreiheit.

Barrierefreiheit in der Informatik – das Gesetz

Seit dem 1. Mai 2002 gibt es ein Gleichstellungsgesetz für Behinderte. Mit diesem Gesetz möchte der deutsche Staat, Benachteiligung von Behinderten vermeiden.

§ 11 Barrierefreie Informationstechnik

(1) Träger öffentlicher Gewalt im Sinne des § 7 Abs. 1 Satz 1 gestalten ihre Internetauftritte und -angebote sowie die von ihnen zur Verfügung gestellten grafischen Programmoberflächen, die mit Mitteln der Informationstechnik dargestellt werden, nach Maßgabe der nach Satz 2 zu erlassenden Verordnung schrittweise technisch so, dass sie von behinderten Menschen grundsätzlich uneingeschränkt genutzt werden können. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bestimmt durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, nach Maßgabe der technischen, finanziellen und verwaltungsorganisatorischen Möglichkeiten

  1. die in den Geltungsbereich der Verordnung einzubeziehenden Gruppen behinderter Menschen,
  2. die anzuwendenden technischen Standards sowie den Zeitpunkt ihrer verbindlichen Anwendung,
  3. die zu gestaltenden Bereiche und Arten amtlicher Informationen.

(2) Die Bundesregierung wirkt darauf hin, dass auch gewerbsmäßige Anbieter von Internetseiten sowie von grafischen Programmoberflächen, die mit Mitteln der Informationstechnik dargestellt werden, durch Zielvereinbarungen nach § 5 ihre Produkte entsprechend den technischen Standards nach Absatz 1 gestalten.

Das Behindertengleichstellungsgesetz ( BGG ) wurde geändert und trat am 1. September 2016 in Kraft. Hier der neue Paragraph: Barrierefreie Informationstechnik – das neue Behindertengleichstellungsgesetz ( BGG )

Anmerkung von Markus

Da das Gesetzesdeutsch etwas schwierig ist, erkläre ich es in einfachem deutsch was in diesem Paragraphen steht. Träger öffentlicher Gewalt sind zum Beispiel alle Behörden. Alle Einrichtungen die Träger öffentlicher Gewalt sind, müssen Webseiten und Programme / Software barrierefrei gestalten.

Dieses Gesetz war die Geburtsstunde der Barrierefreiheit in der Informatik.

Barrierefreiheit in der Informatik – Definition

Barrierefreiheit in der Informatik oder Accessibility in der Informatik bedeutet, dass Webseiten, Programme und Betriebssysteme so gestaltet sind, dass sie auch von Menschen mit körperlichen Einschränkungen bedient werden können. Das obige Gleichstellungsgesetz richtet sich an Menschen mit Behinderungen. Anders ausgedrückt Barrierefreiheit in der Informatik bedeutet, dass Webseiten, Programme und Betriebssysteme keine Hindernisse bzw. Barrieren bei der Bedienung für Menschen mit Behinderungen haben.

In folgendem Video wird Barrierefreiheit in der Informatik erklärt.

Barrierefreiheit in der Informatik – Barrierefreies Webdesign

Wenn eine Webseite für Menschen mit Behinderung bedienbar ist, wird das auch barrierefreies Webdesign genannt. Näheres über barrierefreies Webdesign erfahren Sie in diesem Blogartikel: barrierefreies Webdesign

Oben ist die Schriftfarbe gut sichtbar, weil ein guter Farbkontrast zwischen Hintergrund-und Schriftfarbe gewählt wurde unten nicht

Das Bild zeigt eine Webseite mit einem guten Farbkontrast zwischen Hintergrund-und Schriftfarbe oben und einen schlechten Farbkontrast unten.

zu barrierefreies Webdesign gehört auch:

Hier noch ein Youtube-Video von mir zum Thema barrierefreies Webdesign:

Barrierefreiheit in der Informatik – Barrierefreie Software-Entwicklung

Das erstellen von Programmen nennt sich Software-Entwicklung. Das erstellen von Software die für Menschen mit Behinderung bedienbar ist, nennt sich barrierefreie Softwareentwicklung .

Hier ein Youtube-Video von mir zur barrierefreien Softwareentwicklung mit Java – Swing:

Das nächste Video von mir erklärt barrierefreie Softwareentwicklung mit Microsoft Dotnet:

Barrierefreiheit in der Informatik – Entwicklungsumgebungen

Noch immer ist es schwer Softwareentwickler zur barrierefreien Softwareentwicklung zu motivieren. Da ist die Frage interessant: Mit welcher Entwicklungsumgebung können Softwareentwickler mit Behinderungen programmieren. Die Antwort finden Sie in folgendem Artikel:

Ansicht der Entwicklungsumgebung Visual Studio 2015 mit Accessibility-Eigenschaften
Ansicht der Entwicklungsumgebung Visual Studio 2015 mit Accessibility-Eigenschaften

Barrierefreiheit in der Informatik – Betriebssysteme

Ein Betriebssystem ist eine Art „Brücke“, im Fachjargon „Schnittstelle“ genannt, zwischen Mensch und Computer / Laptop. Damit Menschen mit Behinderungen Betriebssysteme bedienen können, ist es wichtig, dass Betriebssysteme barrierefrei sind und es Bedienungshilfen gibt.
Mehr zum Thema finden Sie in folgenden Blogartikeln:

Diese Bild zeigt die Erleichterte Bedienung Windows 10

Das Bild zeigt die Erleichterte Bedienung bei Windows 10.

Zugangshilfen beim Betriebssystem Linux - Ubuntu das Register "Sehen"

Das Bild zeigt die Zugangshilfen des Betriebssystems Ubuntu.

Hier noch ein Video zum Thema „Barrierefreiheit bei Betriebssysteme“:

Barrierefreiheit in der Informatik – Barrierefreie Apps

Wenn Smartphones und Iphones von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen bedienbar sein sollen, müssen Apps barrierefrei entwickelt werden. Zur Zeit gibt es noch viel zu wenig barrierefreie Apps. Näheres können Sie im Blogartikel: barrierefreie Apps – Was ist das?

Barrierefreiheit in der Informatik – Apps für Behinderte

Die Apps verändern das Alltagsleben von Behinderten zum positiven. Einige Apps sind in der Lage körperliche Einschränkungen zu überwinden. In folgendem Blogartikel erfahren Sie mehr über dieses sehr spannende Thema:
Apps für Behinderte / Menschen mit Behinderung – Android / IOS

Barrierefreie Informatik – Beratung

Wenn Sie in Sachen barrierefreie Informatik Beratung benötigen, dann rufen Sie mich an:
Tel: 07121/504458 oder schreiben eine Mail: info@marlem-software.de
Marlem-Software bietet Barrierefreiheit in der Informatik!

Mit dem richtigen Titel fängt alles an – der HTML-Title-Tag und seine Bedeutung für SEO

Man muss nur den Titel eines bekannten Filmes hören, und schon hat man Bilder im Kopf. Ähnlich ist es mit Songs, deren Refrain uns gleich durch den Kopf schießt, wenn wir ihren Titel hören. Auch für Bücher ist der Titel ein wichtiges Verkaufsargument. Und was hat das alles mit SEO zu tun? Jede einzelne HTML-Seite einer Webpräsenz benötigt einen Titel, den sogenannten Title-Tag. Und dessen Bedeutung kann nicht überschätzt werden. Er ist nicht nur das Erste, was suchwillige Nutzer in den Google-Ergebnissen zu sehen bekommen, und entscheidet damit über Klick oder Nicht-Klick; er zählt auch zu den 200 Kriterien zur Berechnung des Rankings in den SERPs. Auch wenn Google hier keine Gewichtung preisgibt, so kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass der Title-Tag eines der wirksamsten Rankingkriterien darstellt.

Was macht einen guten Title-Tag aus?

Jede URL braucht einen einzigartigen Titel. Er fasst in einem Satz zusammen, was den Besucher auf der Seite erwartet – darum kann es sinnvoll sein, den Title-Tag zuletzt zu verfassen. Das primäre Keyword, zu dem man ranken möchte, sollte natürlich im Titel vorhanden sein, und zwar möglichst am Anfang. Und der Title-Tag sollte möglichst laut rufen, welchen Mehrwert ein Nutzer zu erwarten hat, wenn er den entsprechenden Link klickt. Eine bloße Aneinanderreihung von Suchwörtern wirkt abstoßend – aber das ist Keyword-Stuffing und damit sowieso ein No-Go, wenn man saubere Suchmaschinenoptimierung betreiben möchte.

CTR – und warum man sich Zeit für einen klickfreundlichen Title-Tag nehmen sollte

Ein weiterer Grund, warum man sich für den Title-Tag etwas Zeit nehmen sollte, ist die CTR – die Click-Through-Rate, wie die SEO-Fachchinesen sagen. Dieser Wert ergibt sich daraus, wie oft eine Domain bzw. eine spezielle Unterseite der Domain in den Suchergebnissen angezeigt wird und wie oft er angeklickt wird. Wird der Auszug einer Webseite zum Beispiel oft angezeigt, aber selten geklickt, erhält man eine niedrige Klickrate. Ist der Titel interessant geschrieben, klicken mehr User auf den Auszug und die Webseite bekommt eine hohe Klickrate. Wieso das interessant ist? Weil Google diesen Wert verwendet, um interessante Suchergebnisse nach oben zu ranken. Gerade wenn man bereits auf Seite 1 gelistet ist, ist die CTR ein gutes Mittel, um bessere Positionen zu erhalten. Schreibt man einen aussagekräftigen und klickfreundlichen Title-Tag, bekommt man viele Klicks und damit ein besseres Ranking – vorausgesetzt, man hält auf seiner Webseite die Versprechen, die man im Title-Tag gibt. Wenn Besucher gleich wieder auf die Google-Suchseite zurückkehren, weil sie auf der Webseite nicht gefunden haben, was ihnen der Title-Tag suggeriert hat, dann wird man im Ranking schlechter werden.

In der Kürze liegt…na, ihr wisst schon

Sich präzise auszudrücken fällt manchmal schwer. Die wesentliche Aussage eines Textes in einem Satz zusammenzufassen, ist nahezu Kunst. Eine der wichtigsten Regeln, und das soll hier dick unterstrichen werden, ist: Keine falschen Versprechungen machen! Ein Nutzer, der sich in die Irre geführt fühlt, wird um die Seite zukünftig einen großen Bogen machen.
Für einen Title-Tag gibt es nicht viel Platz – um die 55 Zeichen (ohne Leerzeichen) räumt Google für dieses wichtige Element ein. Dabei zählt die Suchmaschine nicht die Zeichen, sondern macht 512 Pixel Breite Platz für den Titel. Alles, was darüber liegt wird mit (…) abgekürzt. Unschön, oder? Schreibt also einen kurzen, knackigen Satz, der das Keyword am Anfang enthält und den Mehrwert für den Nutzer deutlich formuliert. Benutzt ein Tool wie den SERP Snippet-Generator von Sistrix (http://www.sistrix.de/serp-snippet-generator/), um eine Vorschau des Suchergebnisses zu generieren.

Hilfe, Google ändert meinen Title Tag!

Wer einen unpassenden oder schlecht geschriebenen Title-Tag benutzt, wird unter Umständen erleben, dass Google den Title ersetzt. Das ist immer noch besser, als wenn die eigene Seite nicht bei den Suchergebnissen erscheint, was die Alternative wäre. Auch über-optimierte Titel können Google „zum Opfer fallen“. Wie kann man das verhindern? Indem man keine generischen oder allgemeinen Titel schreibt und eine Verkaufsabsicht nicht mit einem redaktionellen Inhalt maskiert. Also, immer den Nutzen des Besuchers im Auge haben – dann klappt es auch mit den Title-Tags.

Über den Autor:
Jens Kleinholz, echter Apple Fan und SEO-Berater, hat über 15 Jahre Erfahrung im Online-Marketing.
Kontakt: http://www.nt-seo.de
facebook: https://www.facebook.com/jens.kleinholz
Google+: https://plus.google.com/+JensKleinholz/posts
Twitter: https://twitter.com/nettec_is

Vision 2015: Inklusion in ganz Deutschland

In diesem Blogartikel erkläre ich was Inklusion ist und warum es wichtig ist, dass sie auch in Deutschland umgesetzt wird!

Was ist Inklusion?

Als soziologischer Begriff beschreibt das Konzept der Inklusion eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen.

Quelle: Inklusion Schule

Eine andere Definition:
Inklusion (lateinisch „Enthaltensein“) bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Das heißt: Menschen mit Behinderungen müssen sich nicht mehr integrieren und an die Umwelt anpassen, sondern diese ist von vornherein so ausgestattet, dass alle Menschen gleichberechtigt leben können – egal wie unterschiedlich sie sind. Das Ideal der Inklusion ist, dass die Unterscheidung „behindert/nichtbehindert“ keine Relevanz mehr hat.

Quelle: Inklusion was ist das?

Es geht also darum, dass alle Menschen in der Gesellschaft gleichberechtigt teilhaben können. Insbesondere geht es darum, dass Menschen mit Behinderungen nicht mehr in „Sondereinrichtungen“ untergebracht werden, sondern zusammen mit Nichtbehinderten in den gleichen Kindergarten und in die gleiche Schule gehen. Auch im Berufsleben sollen Menschen mit und ohne Behinderung nicht mehr getrennt werden, sondern zusammen arbeiten.

Was ist die UN-Behindertenrechtskonvention?

Vielleicht fragen Sie sich, lieber Blogleser(in), wo oder wie ist überhaupt der Begriff Inklusion entstaden. Hier müssen Sie in der UN-Behindertenrechtskonvention nachschauen.

Auf der Startseite der Webseite ist folgendes zu lesen:
Das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ (Convention on the Rights of Persons with Disabilities — CRPD) ist ein Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, das am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen wurde und am 3. Mai 2008 in Kraft getreten ist.

Die UN-Behindertenrechtskonvention beinhaltet — neben der Bekräftigung allgemeiner Menschenrechte auch für behinderte Menschen — eine Vielzahl spezieller, auf die Lebenssituation behinderter Menschen abgestimmte Regelungen.

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist also eine Internationale „Vereinbarung“ die sicherstellen soll, dass Behinderte von den Menschenrechten nicht ausgegrenzt werden.

Innerhalb dieser UN-Behindertenrechtskonvention gibt es einen eigenen Abschnitt über Inklusion in dem folgendes steht:

Inklusion
In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von “Ausgegrenzten”, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten möglich zu machen.
Nicht das von vornherein negative Verständnis von Behinderung soll Normalität sein, sondern ein gemeinsames Leben aller Menschen mit und ohne Behinderungen. Folglich hat sich nicht der Mensch mit Behinderung zur Wahrung seiner Rechte anzupassen, sondern das gesellschaftliche Leben Aller muss von vornherein für alle Menschen (inklusive der Menschen mit Behinderungen) ermöglicht werden.

Diese gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft, die Inklusion, ist der Leitgedanke der Behindertenrechtskonvention und schlägt sich in einigen Punkten der Konvention nieder:

Artikel 13 CRPD: Zugang zur Justiz
Artikel 24 CRPD: Bildung
Artikel 25 CRPD: Gesundheit
Artikel 29 CRPD: Wahlrecht

Besonders stark diskutiert worden ist die „inklusive Bildung“ in Artikel 24 der Konvention. Darin garantieren die Vertragsstaaten „ein integratives Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen“. Der Normalfall soll danach sein, dass Kinder „nicht aufgrund von Behinderung vom unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden” (Artikel 24 Abs.2 a). Das allgemeine Bildungssystem soll jedem zugänglich sein. Ziel ist also der gemeinsame Schulbesuch von behinderten und nicht behinderten Kindern in einer Regelschule als „Normalfall“ — es soll keine Ausnahme sein. Gerade diese Zielsetzung ist sehr umstritten und geht einigen Kritikern zu weit.

Quelle: Inklusion in der Behindertenrechtskonvention

Inklusion ist also keine deutsche „Erfindung“, sondern eine Internationale Vereinbarung!

Inklusion – was bedeutet das konkret?

In der UN-Behindertenrechtskonvention steht ziemlich deutlich, dass es keine Kindergärten und Schulen nur für behinderte Menschen geben soll. Es soll nur noch Kindergärten und Schulen geben in den es Menschen ohne UND Menschen mit Behinderungen gibt. Die Ausgrenzung von behinderten Menschen, die oft in Deutschland mit großer Euphorie betrieben wird, soll endgültig aufhören!

Inklusion – Die Kritiker

Inklusion wird in Deutschland noch heftig diskutiert. Es gibt viele Kritiker die der Meinung sind, dass behinderte Kinder die Entwicklung von Kindern ohne Behinderungen bremsen. Dies ist selbstverständlich eine sehr einseitige Sichtweise. Oft können Kinder ohne Behinderung von behinderten Kindern was lernen! Außerdem gibt es die Möglichkeit einem behinderten Kind einen Assistenten zur Seite zu stellen.

Oft wird auch damit argumentiert, dass Inklusion zuviel Geld kostet. Wenn Inklusion konsequent umgesetzt wird spart das Geld! Warum? Ganz einfach, es müssen keine Behindertenschulen, Behindertenkindergärten und andere Behinderteneinrichtungen neu gebaut werden. Es werden alle neuen Gebäude barrierefrei gebaut! Ein Gebäude für alle Menschen und nicht ein Gebäude für Nichtbehinderte und das selbe Gebäude nochmal für Behinderte!

Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum in Deutschland der Gegenwind beim Thema Inklusion so groß ist. Seit 1994 steht im Grundgesetz dass kein Mensch wegen Behinderung benachteiligt werden darf. (Artikel 3 Grundgesetz  ). Seit Mai 2002 gibt es ein Gleichstellungsgesetz für behinderte Menschen ( Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz – BGG) . Seit 2007 werden behinderte Menschen vor Diskriminierung geschützt Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)  . Rechtlich ist also die Gleichstellung von behinderten Menschen schon lange vollzogen!

Warum gibt es so einen großen Gegenwind, wenn das geschriebene Recht in die Tat umgesetzt werden soll?
Oft habe ich den Eindruck, dass viele Menschen in Sachen „Behinderung“ nicht genügend informiert sind. Wobei ich ganz klar sagen muss, die Berichterstattung der Medien ist in den letzten Jahren erheblich besser geworden und das Internet bietet ebenso eine Fülle von Möglichkeiten sich über das Thema „Behinderung“ umfangreich zu informieren!

Für mich ist es nicht nachvollziehbar warum es in Deutschland so langsam voran geht mit der Inklusion.

Inklusion – Es fehlt ein Konzept!

Es gibt natürlich in Deutschland ein großes Problem: Es fehlt ein Konzept! Da ist aber auch nicht die Inklusion daran schuld, sondern die Bundesregierung hat Ihre Hausaufgaben nicht gemacht!
Für alles Mögliche gibt es Gesetze und Verordnungen nur für die Inklusion nicht. Da kann jeder machen wie er „lustig“ ist oder es aber auch bleiben lassen.

Folgende wichtigen Punkte müssen grundsätzlich gelöst werden:

Müssen alle behinderten Kinder in Regelschulen/Kindergärten und die Behindertenschulen / Kindergärten stehen dann leer? Warum können nicht Kinder ohne Behinderung auch in eine Behindertenschule/Behindertenkindergärten gehen?

Was geschieht mit Krankengymnasten, Ergotherapeuten und Sprachtherapeuten die bisher an Behindertenschulen / Behindertenkindergärten gearbeitet haben? Müssen die sich selbstständig machen? Regelschulen / Kindergärten besitzen keine Räumlichkeiten für Therapeuten.

Was wird aus Lehrer / Erzieher die bisher an einer Behindertenschule oder in einem Behindertenkindergarten gearbeitet haben? Die werden selbstverständlich, wegen Ihrem Fachwissen dringend benötigt! Die spannende Frage im Bürokratenstaat Deutschland ist, ob diese aufgrund Ihrer Ausbildung überhaupt in einer Regelschule oder in einem Regelkindergarten arbeiten dürfen!

Dies sind ganz grundsätzliche Probleme. Es kann nicht sein, dass jeder Landkreis diese Probleme „irgendwie“ löst. Wir benötigen bundesweite Lösungskonzepte!

Videos zur Inklusion

Damit das Thema „Inklusion“ anschaulicher wird, habe ich noch Videos herausgesucht:

Videolexikon Special: Inklusion

Pfarrer Rainer Schmidt: Inklusion ist vor allem eine Herzensangelegenheit

Prof. Theresia Degener: Menschenrechte gelten von Geburt an für jeden

Der Inklusion Song: Blind Foundation – Inklusion

 

Vision 2015: Inklusion in ganz Deutschland!

Ich wünsche mir für 2015 dass es zügiger voran geht bei der Umsetzung der Inklusion. Wir benötigen hier in Deutschland eine Gesellschaft die niemand ausgrenzt. Wir benötigen ein Menschenbild, dass die Fähigkeiten von Menschen in den Vordergrund stellt und nicht die Schwächen.

Rollstuhlfechten: Simone Briese-Baetke gewinnt den Weltcup 2014

Diesen Blogartikel widme ich Simone Briese-Baetke. Sie hat den Weltcup 2014 in der Kategorie B im Rollstuhlfechten gewonnen!

Wer ist Simone Briese-Baetke?

In Wikipedia steht folgendes:
Simone Briese-Baetke (* 2. April 1966) ist eine deutsche Rollstuhlfechterin.
Die an Multipler Sklerose erkrankte und querschnittsgelähmte Sportlerin startete ihre sportliche Laufbahn beim TUS Makkabi Rostock. Später wechselte sie zum FC Tauberbischofsheim. Briese-Baetke ficht mit Degen und Florett und ist mehrfache Weltcupsiegerin, Europameisterin 2009 mit dem Degen, Bronzemedaillengewinnerin 2010 und 2011 bei der Weltmeisterschaft. Bei den Paralympics 2012 gewann sie die Silbermedaille.

2013 bei den Weltmeisterschaften in Budapest verlor sie erst im Florett-Halbfinale gegen die Paralympicssiegerin von 2012 Yao Fang mit 6:15 und erhielt die Bronzemedaille.

Quelle: Simone Briese-Baetke

Im Alter von 22 Jahren erkrankte Simone Briese-Baetke an Multipler Sklerose. Schwere Schübe schränkten Ihre Bewegungsfähigkeit stark ein und fesselten Sie immer wieder ans Bett. Dann bekam Sie auch noch Epilepsie, bis zu 30 Anfällen im Monat.

1996 entschloss sich Simone Briese-Baetke zu einer riskanten Operation, um die Epilepsie zu stoppen. Der Eingriff gelang, allerdings wurden Kurzzeitgedächtnis und Sehnerv dabei beschädigt. „Mein Gesichtsfeld ist stark eingeschränkt. Wenn man sich zwei Toilettenpapierrollen vor die Augen hält und durchblickt, hat man einen Eindruck von den 35 Prozent Blickfeld, die mir geblieben sind.“ erklärt Simone Briese-Baetke.

Im Jahr 2001 hatte Simone Briese-Baetke solch einen schweren MS Schub, dass Sie ein dreiviertel Jahr im Bett lag. Nach 3 Jahren harter Arbeit mit Unterstützung von mehreren Therapeuten, konnte Sie wieder in den Rollstuhl. Sofort wollte Simone wieder Sport machen. Sie entschied sich für Rollstuhlfechten.

Die Rollstühle werden auf ein Gestell festgemacht. Somit kann nur mit dem Oberkörper Ausweichmannöver gemacht werden. Vor und zurück bewegen geht nicht! Rollstuhlfechter müssen grundsätzlich zwei Disziplinen wählen. Simone Briese Baetke griff zu Degen und Florett, begann mit dem täglichen Training und nahm nach neun Monaten an ihrem ersten Weltcup teil und holte Silber.

Zunächst trainierte Sie in der Fechthochburg Tauberbischofsheim, dann zog Sie nach Reutlingen. In der Uniklinik Tübingen fühlt Sie sich in Sachen Multipler Sklerose gut betreut.

Ein lesenswerter Artikel über Simone Briese-Baetke kam in der FAZ:
Der ganz persönliche Tunnelblick

Weltcup, Paralympics, Weltmeisterschaftsteilnahme und Europameisterin

Seit dem Jahr 2008 fechtet Simone im Weltcup. 2012 gewann Simone Briese-Baetke bei den Paralympics im Degen die Silbermedaille. Sie nahm an Weltmeisterschaften teil und 2014 wird Sie Europameisterin.

Simone Briese-Baetke gewinnt den Weltcup 2014!

Im Rollstuhlfechten finden Weltcup-Turniere statt. Das sind Turniere bei denen sich die besten Rollstuhlfechter der Welt treffen und ein Turnier austragen. Diese Turniere finden nicht immer im gleichen Ort bzw. Land statt, sondern sie sind verteilt auf der ganzen Welt!
Das letzte Weltcup-Turnier dieses Jahr war im Dezember in Hongkong! Simone Briese-Baetke gewann dieses Turnier im Degen in der Kategorie B. Schon vor diesem Turnier führte Sie im Degen in der Weltrangliste mit über 100 Punkte! Somit ist klar, dass Sie Welt-Siegerin im Degen in der Kategorie B ist! Über WhatsApp schrieb Sie mir aus Hongkong „Das war ein hartes Stück Arbeit!“. Gratulation Simone!!!

Respekt!

Ich weiss nicht wie es Ihnen geht liebe Blogleser, aber ich werde ganz nachdenklich, wenn ich über das Leben von Simone Briese-Baetke nachdenke! Simones Leben zeigt für mich das die innere Haltung zum Leben wesentlich wichtiger ist als ein Körper ohne Einschränkungen. Seit ich Simone kenne, bin ich motivierter und dankbarer geworden.
Frohe Weihnachten!