Was ist der Pagerank?

In Kreisen der Suchmaschinenexperten ein gängiger Begriff, aber was verbirgt sich genau hinter dem Begriff Pagerank? Die Antwort erfahren Sie in diesem Artikel …

Der Pagerank gehört zur Offpage-Optimierung.

Larry Page, einer der Google-Gründer, hat den Pagerank entwickelt, zusammen mit Sergei Brin. Der Pagerank ist eine ganze Zahl zwischen 0 und 10. Diese Zahl gibt Auskunft über die Anzahl und Qualität der Backlinks. Ein Pagerank von 0 ist sehr schlecht während ein Pagerank von 10 sehr gut ist. Somit ist der Pagerank eine Art Qualitätsaussage einer Webseite.

Um bei einer Webseite einen hohen Pagerank zu erreichen, muss man viele gute Backlinks für diese Webseite bekommen. Die Anzahl der Backlinks ist nicht alleine ausschlaggebend damit die eigene Webseite einen Pagerank hohen bekommt. Wichtig ist auch, dass die Webseiten, von denen man einen Backlink bekommt, selbst auch einen hohen Pagerank haben.

Aber warum benötigt man überhaupt einen Pagerank?

Eine Schweizer Studie über Suchmaschinenoptimierung die in diesem Jahr (2010) veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass die Bedeutung des Pageranks nachgelassen hat.

Grundsätzlich hat es nach wie vor positive Auswirkungen auf die Position einer Webseite in der Suchmaschine Google, wenn eine Webseite einen hohen Pagerank hat.

Schlussfolgerung:
Wenn Sie Ihre Webseite in der Suchmaschine ganz nach vorne auf Position 1 bringen möchten, sammeln Sie Backlinks von Webseiten die einen hohen Pagerank haben und inhaltlich sich mit dem Thema Ihrer Webseite oder einem ähnlichen Thema beschäftigen.

Was sind „gute“ Backlinks?

Oft liest man auf Webseiten „Sammeln Sie gute Backlinks“, aber was sind „gute“ Backlinks. Die Antwort finden Sie in diesem Artikel.

 

Das Sammeln von Backlinks gehört zur OffPage-Optimierung.

Backlinks sind Links(Link=Verweis) die sich auf anderen Webseiten befinden(off=weg/entfernt) und zurück(=back) auf meine eigene Webseite verweisen. Aber was sind „gute“ Backlinks?

Es gibt mehrere Kriterien, die bei einem Backlink wichtig sind:

 

Backlink-Beschriftung
Zunächst mal muss erwähnt werden, dass Textlinks weitaus effektiver sind als Links die sich hinter einer Grafik verstecken. Benutzen Sie wann immer es geht Textlinks.

Weiter ist es wichtig, dass der Linktext Keywords(=Suchbegriffe) enthält. Linkbeschriftungen wie z. B. „hier“ machen keinen Sinn, weil das Wort „hier“ kein sinnvoller Suchbegriff ist. Wenn ich Backlinks sammle für mein Web-Portal für barrierefreie Hotels, Behindertenparkplätze, Gaststätten und Kneipen, achte ich darauf, dass „ barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze“ in der Linkbeschriftung von den Backlinks vorkommen.

 

Links von „renommierten“ Webseiten
Es gibt Webseiten, die haben bei Surfern und Suchmaschinen einen „guten“ Ruf. Sie werden als „wichtig“ eingestuft. Wenn man von solchen Webseiten einen Backlink ergattern kann, ist das ein „guter“ Backlink.

 

Links von thematisch verwandten Websiten
Sammeln Sie Backlinks von Webseiten die sich mit dem gleichen oder ähnlichen Thema beschäftigen wie Ihre eigene Webseite. Wenn ich für oben genanntes Web-Portal einen Backlink bekomme von einer Webseite die sich auch mit dem Thema „barrierefreie Hotels“ beschäftigt, dann ist das auch ein „guter“ Backlink.

 

Keyword-Varianz in externen Links
Wenn Sie wie oben beschrieben in der Linkbeschriftung Keywords verwenden, achten Sie darauf, dass die Linkbeschriftungen variieren.

 

Kontinuierlicher Aufbau von Backlinks
Der systematische Aufbau von Backlinks ist sehr wichtig. Dabei kommt es auf die „richtige“ Aufbaugeschwindigkeit an. Google legt wert auf einen „natürlichen“ Backlink-Aufbau. Das bedeutet, dass man den Backlink-Aufbau nicht zu langsam und nicht zu schnell voran treiben sollte.

 

Google PageRank der von extern verlinkenden Webseiten
Die Bedeutung des Google-Pageranks hat in den letzten Jahren stark abgebaut.
Der Pagerank ist eine Zahl von 0 bis 10. 0 ist schlecht und 10 ist sehr gut. Wenn eine Webseite, die auf Ihre Webseite verlinkt, einen hohen Pagerank hat ist dies Vorteilhaft.

Wenn Sie all diese Kriterien bei dem Sammeln von Backlinks berücksichtigen, erhalten Sie „gute“ Backlinks.

Was sind Google-Adwords?

Google-Adwords sind Anzeigen die man auf Google schalten kann. Mit Google-Adwords kommt man schnell auf die erste Google-Seite. Allerdings hat das auch seinen Preis …
Bisher haben wir uns damit beschäftigt, Webseiten durch Optimierungsarbeiten in der Suchmaschine nach vorne zu bringen.

Wer keine Lust hat, seine Webseite zu verändern (Onpageoptimierung) oder neue Backlinks zu sammeln (Offpageoptimierung), kann mit Google-Adwords schnell zum Ziel kommen.

Betrachten wir den Aufbau einer Google-Ergebnisseite. Geben Sie in Google „waschmaschine“ ein und starten die Suche. Oben und vor allem in der rechten Spalte steht das Wort „Anzeigen“. Diese Anzeigen sind Google-Adwords. Diese Anzeigen kosten Geld. Allerdings kostet das Einblenden der Anzeige kein Geld. Geld kostet es erst, wenn jemand auf eine Anzeige mit der Maus klickt. Man spricht hier von einem Klickpreis der im Fachjargon CPC (=Cost per Click) genannt wird. Den CPC, sprich den Preis den Sie zahlen möchten, wenn ein Surfer auf Ihrer Anzeige klickt, können Sie selbst festlegen.

Bevor wir in die Geldgeschichte tiefer einsteigen, müssen wir noch andere Sachen klären. Zum Beispiel, wann wird Ihre Anzeige eingeblendet und was geschieht, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt. Die Adwords-Anzeige ist abhängig von Keywords(=Suchbegriffen). Wenn Sie in Google „waschmaschine“ eingeben, werden andere Adwords-Anzeigen eingeblendet, wie wenn Sie nach „Hotel“ suchen. Das einblenden einer Google-Adwords-Anzeige nennt man auch Impression.

Wenn jemand auf eine Anzeige klickt, wird er auf eine Landingpage geführt. Eine Landingpage ist eine Unterseite Ihres Webauftritts. Sie können eine bestehende Seite zur Landingpage machen oder Sie erstellen eine neue. Wichtig ist, dass auf der Landingpage das zu finden ist, für was die Anzeige wirbt. Wenn Sie zum Beispiel eine Adwords-Anzeige für den Suchbegriff „Hotel“ schalten und auf der Landingpage geht es um Waschmaschinen, wird die Anzeige keinen Erfolg haben und obendrein machen Sie sich unbeliebt. Wenn Sie eine Google-Adwords-Anzeige für „Hotel“ schalten, sollte es auch auf der Landingpage um „Hotel“ gehen.

Angenommen Sie sind ein Reisebüro. Sie haben eine Adwords-Anzeige für „Hotel“ und eine Landingpage bei der es um Hotel geht. Nun möchten Sie aber nicht einfach viele Besucher auf Ihrer Landingpage, sondern Sie möchten, dass die Besucher der Landingpage bei Ihnen ein Hotel buchen. Diese Handlung, Buchung eines Hotels, nennt man Conversion. Wenn ein Besucher Ihrer Landingpage die von Ihnen gewünschte Handlung ausführt ist er Teil der Conversion-Rate. Die Conversion-Rate ist der Teil der Besucher, die über die Adwords-Anzeige auf die Landingpage gekommen sind und die von Ihnen erwünschte Handlung ausgeführt haben.

Nun kommen wir nochmal zum Klickpreis (CPC=Cost per Click). Sie können selbst den maximalen Klickpreis pro Suchbegriff festlegen. Maximaler Klickpreis bedeutet, dass der Preis der Google Ihnen berechnet, niedriger sein kann. Folgendes Beispiel:
Sie legen für Ihre Anzeige „Hotel“ einen Klickpreis von 0,20 Euro fest. Ein Konkurrent bietet 0,15 Euro. Um vor diesem Konkurrent zu sein, hätten auch 0,16 Euro gereicht. Deswegen zahlen Sie an Google auch nur 0,16 Euro und keine 0,20 Euro.
Bei dieser Kurzeinführung möchte ich es belassen. Schließlich geht es in diesem Artikel darum zu klären, was Google-Adwords sind und nicht wie Sie funktionieren! Es gibt mittlerweile ganze Bücher die sich nur mit Google-Adwords beschäftigen.

Was ist Offpage-Optimierung?

Bei der Suchmaschinenoptimierung (=SEO) gibt es zwei Hauptbereiche. Onpage-Optimierung und OffPage-Optimierung. Hier werden wir uns jetzt anschauen was OffPage-Optimierung ist.

Off bedeutet „weg/entfernt“. Offpage-Optimierung bedeutet also, Optimierung die nicht auf der Webseite/Internetseite bzw. Homepage statt findet. Es geht also um Optimierungstätigkeiten für Suchmaschinen, die nicht auf der Webseite/Internetseite bzw. Homepage statt finden. Wie soll das gehen?

Es gibt sogenannte Backlinks. Backlinks sind Links die sich auf anderen Webseiten befinden(off=weg/entfernt) und zurück(=back) auf meine eigene Webseite verweisen. (Link=Verweis) Offpage-Optimierung bedeutet, dass man versucht viele, „gute“ Backlinks zu sammeln.

Bevor ich nun erkläre, was „gute“ Backlinks sind, muss ich noch einen Begriff ins Spiel bringen und erklären was er bedeutet. Jede Webseite hat einen Pagerank.

Der Pagerank ist eine Zahl zwischen 0 und 10. Er ist eine Erfindung des Mitgründer Larry Page der Firma Google Inc. Der Pagerank gibt Auskunft über die Linkpopularität einer Webseite bzw. eines Dokuments.

Die Linkpopularität ist ein Maßstab für die Anzahl und Qualität von Links(=Backlinks), die auf eine Webseite weisen. Je größer die Anzahl der Backlinks, desto höher ist die Linkpopularität dieser Seite. Die Berechnung des Pageranks ist sehr komplex und deswegen gehe ich nicht genauer drauf ein. Auf jeden Fall ist es wichtig, Backlinks zu sammeln, von Webseiten, die einen hohen Pagerank haben. Wie stark der Pagerank positiven Einfluss auf die Position der Webseite in der Suchmaschine hat, ist in der Fachwelt heiß diskutiert, aber ein Backlink mit einem hohen Pagerank kann auf keinen Fall Schaden.

Schauen wir uns nochmal an, was „gute“ Backlinks sind.

Mit Sicherheit ist es sehr Vorteilhaft, wenn man einen Backlink von einer Webseite mit einem hohen Pagerank bekommt. Das alleine reicht aber nicht!

Wie vergleichen mal die Backlinks mit „Empfehlungen“. Wenn ich als IT-Spezialist jemand empfehle zu einem bestimmten Frisör zu gehen, bei dem ich selber noch nie gewesen bin, dann ist das keine „gute“ Empfehlung für den Frisör, weil ich nicht vom Fach bin und keine Erfahrung habe, ob er wirklich gut ist.

Wenn ich aber zu jemand sage, dass die Internetagentur Symweb eine sehr gute Internetagentur ist und ich mit Symweb positive Erfahrungen gemacht habe, weil ich als Freiberufler dort mitarbeite, dann ist das eine sehr gute Empfehlung. Ich bin vom Fach, weil meine Firma Marlem-Software auch im Internet-Bereich tätig ist und ich habe Erfahrungen mit der Internetagentur Symweb.

Diese Gedanken kann man kurz zusammenfassen, mit

Wer sagt was über wen“?

Genau darum geht es auch bei Backlinks! Sammeln Sie Backlinks von Webseiten mit einem hohen Pagerank, die das selbe oder ein ähnliches Thema haben wie Ihre eigene Webseite. Wenn ich zum Beispiel nach Backlinks schaue für mein Web-Portal für barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze , dann schaue ich nach Webseiten die sich auch mit barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze beschäftigen oder ganz allgemein mit Barrierefreiheit bei Gebäuden. Je mehr ich solche Webseiten finde, womöglich auch noch mit hohem Pagerank, desto weiter vorne komme ich in den Suchmaschinen.

Beim Sammeln von Backlinks ist die Linkbeschriftung(oder Linktext) von großer Bedeutung. Gehen Sie mal in die Suchmaschine Google und suchen Sie nach dem Wort „hier“. Google findet bei der Suche nach dem Wort „hier“ ca. 370 Millionen Internetseiten und die Internetseite von von „Adobe“ ist auf Platz 1. WOW! Wie haben Sie das geschafft? Adobe entwickelt eine Software (Acrobat Reader) die man braucht um Dateien mit der Endung .pdf öffnen zu können. Viele Webseitenbesitzer die eine pdf-datei zum Download anbieten, machen einen Link mit der Beschriftung „hier“ und meistens folgt ein Text wie „können Sie den Acrobat Reader runterladen.“ um dem Webseitenbesucher zu sagen, woher er das Programm bekommt zum öffnen der pdf-Datei. Durch die häufige Verlinkung mit dem Wort „hier“ von vielen Webseitenbesitzern hat es Adobe geschafft, bei einer Google-Suche nach dem Wort „hier“ auf Platz 1 zu landen. Da wohl kaum jemand nach dem Wort „hier“ sucht, wenn er eine pdf-Datei öffnen möchte, bringt dieser Platz 1 wohl nichts!

Deswegen ist es ratsam in einer Linkbeschriftung eines Backlinks, wichtige Suchbegriffe drin zu haben, damit Ihre Webseite unter den richtigen Suchbegriffen gefunden wird.

Während bei der Onpage-Optimierung relativ schnell ein Ende der Optimierungsmöglichkeiten erreicht ist, sind der Offpage-Optimierung keine Grenzen gesetzt. Ob eine Webseite in Google ganz vorne landet oder nicht, wird oft durch die Offpage-Optimierung entschieden. Offpage-Optimierung ist ein längerer Prozess. Bei hart umkämpften Suchbegriffen, kann es durchaus ein halbes Jahr gehen, bis man eine Webseite auf Position 1 in der Suchmaschine hat. Man sollte kontinuierlich(z. B. Wöchenlich), 1-5 Backlinks sammeln um sich langsam in der Suchmaschine nach vorne zu schleichen. Wenn Sie zu viele Backlinks in kurzer Zeit sammeln, wird Google Misstrauisch und es kann sein, dass Ihre Webseite von Google „bestraft“ wird und nach hinten fällt, statt nach vorne springt. Wie man zu guten Backlinks kommt und welche Möglichkeiten es gibt, erkläre ich in den nächsten Artikeln.

Weitere Infos und Beratung finden Sie auf der Webseite von der Internetagentur Symweb oder auf meiner Webseite Suchmaschinenoptimierung