Was bedeutet Social Media?

Überall liest man es: „Social Media“. Aber was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Gibt es überhaupt eine klare Definition? Die Antwort lesen Sie in diesem Artikel.

Mit dem Einzug von Web 2.0 ist das Internet „kommunikativer“, aktiver und persönlicher geworden. Bei Facebook ist es üblich, dass man seinen Vor-und Nachnamen veröffentlicht und keinen fiktiven Anmeldenamen verwendet. Jedoch ist eine präzise Definition von Social Media nicht ganz einfach. Man liest im Internet sehr unterschiedliche Begriffsdefinitionen. Irgendwie steckt ja das Wort „Sozial“ drin. Es geht also um soziale, persönliche Kontakte im Internet. Es werden persönliche Bilder und Videos ins Internet gestellt, man chattet mit Freunden oder teilt persönliche Stimmungen oder Erlebnisse über Twitter oder Statusmeldungen bei Xing mit.

Durch die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten, werden Kontakte zu anderen Menschen persönlicher. In Weblogs findet man oft nicht nur Fachartikel, sondern die Publikation einer persönlichen Meinung zu einem bestimmten Thema.

Social Media ist die Weiterentwicklung sozialer Bedürfnisse von Menschen im Internet. Social Media sollte auch unbedingt bei Suchmaschinenoptimierung mit berücksichtigt werden.

Was ist der Pagerank?

In Kreisen der Suchmaschinenexperten ein gängiger Begriff, aber was verbirgt sich genau hinter dem Begriff Pagerank? Die Antwort erfahren Sie in diesem Artikel …

Der Pagerank gehört zur Offpage-Optimierung.

Larry Page, einer der Google-Gründer, hat den Pagerank entwickelt, zusammen mit Sergei Brin. Der Pagerank ist eine ganze Zahl zwischen 0 und 10. Diese Zahl gibt Auskunft über die Anzahl und Qualität der Backlinks. Ein Pagerank von 0 ist sehr schlecht während ein Pagerank von 10 sehr gut ist. Somit ist der Pagerank eine Art Qualitätsaussage einer Webseite.

Um bei einer Webseite einen hohen Pagerank zu erreichen, muss man viele gute Backlinks für diese Webseite bekommen. Die Anzahl der Backlinks ist nicht alleine ausschlaggebend damit die eigene Webseite einen Pagerank hohen bekommt. Wichtig ist auch, dass die Webseiten, von denen man einen Backlink bekommt, selbst auch einen hohen Pagerank haben.

Aber warum benötigt man überhaupt einen Pagerank?

Eine Schweizer Studie über Suchmaschinenoptimierung die in diesem Jahr (2010) veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass die Bedeutung des Pageranks nachgelassen hat.

Grundsätzlich hat es nach wie vor positive Auswirkungen auf die Position einer Webseite in der Suchmaschine Google, wenn eine Webseite einen hohen Pagerank hat.

Schlussfolgerung:
Wenn Sie Ihre Webseite in der Suchmaschine ganz nach vorne auf Position 1 bringen möchten, sammeln Sie Backlinks von Webseiten die einen hohen Pagerank haben und inhaltlich sich mit dem Thema Ihrer Webseite oder einem ähnlichen Thema beschäftigen.

Warum gibt es Behindertenparkplätze?

Behindertenparkplätze sind breiter als andere Parkplätze. Oft parken deswegen große Autos wie Mercedes und BMW auf Behindertenparkplätze, aber warum sind Behindertenparkplätze so breit und warum gibt es sie überhaupt …

Als Mensch mit Behinderung ärgere ich mich oft, wenn ich einen Parkplatz suche und die Behindertenparkplätze sind belegt. Oft sind es große Autos die auf Behindertenparkplätze parken, weil sie wohl denken, dass Behindertenparkplätze für große Autos gemacht wurden. Das stimmt leider nicht!

Behindertenparkplätze sind für Menschen mit Behinderung. Wer hätte es gedacht, lach!

Rollstuhlfahrer aber auch Menschen mit einer Gehbehinderung benötigen zum aus-und einsteigen mehr Platz als Menschen ohne Behinderung. Beim Rollstuhlfahrer muss links neben dem Auto soviel Platz sein, dass er die Fahrertür ganz auf machen kann und der Rollstuhl neben das Auto passt. Menschen mit einer Gehbehinderung sind in der Bewegung der Beine oft eingeschränkt und müssen deswegen auch die Fahrertür ganz aufmachen beim ein-und aussteigen. Deswegen benötigen auch Sie mehr Platz und somit einen Behindertenparkplatz.

Viele Einkaufsläden habe Behindertenparkplätze sehr nahe am Eingang. Das ist sehr sinnvoll, weil das tragen von schweren Einkaufstüten ist für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung sehr anstrengend. Als Gehbehinderter hat man oft noch eine Muskel bedingte Gleichgewichtsstörung die das tragen von schweren Einkaufstaschen sehr schwierig macht.

Im Winter kommt dann noch Schnee und eventuell Glatteis dazu, was das Laufen für Gehbehinderte noch schwerer macht. Da ist jeder Meter der nicht gelaufen werden muss eine echte Wohltat.

Deswegen ist es sehr ärgerlich, wenn Behindertenparkplätze von Menschen ohne Behinderung belegt werden. Inzwischen habe ich für mich eine Lösung gefunden, was ich mache, wenn ich keinen Behindertenparkplatz bekomme. Ich suche mir zwei freie Parkplätze die nebeneinander sind und parke auf dem weisen Strich, also auf zwei Parkplätze. Somit habe ich genügend Platz zum ein-und aussteigen und muss mich nicht groß aufregen.

Witzig ist, dass es dann Autofahrer gibt, die keine Behinderung haben, und das belegen von zwei Parkplätzen so cool finden, dass sie es nachmachen 🙂

Sehe ich oft, wenn ich das beim Real in Reutlingen-Betzingen mache.

Ich hoffe, dass dieser Artikel hilft, dass Parkverhalten von Menschen ohne Behinderung zu verändern.

Warum sammelt www.barrierefrei-mobil.info barrierefreie Hotels?

Weil ich auf Barrierefrei-Mobil noch immer sehr wenig barrierefreie Hotels habe und ich mir wünschen würde, dass viele Hotelbesitzer die ein barrierefreies Hotel haben, sich per Mail bei mir melden würden, damit ich es auf Barrierefrei-Mobil kostenlos eintragen kann, möchte ich hier nochmal erklären warum ich das überhaupt mache.

Urlaub ist für jeden Menschen ein wichtiges Thema. Das Wort Urlaub ruft bei Menschen mit Behinderung nicht immer positive Gedanken und Gefühle hervor. Einen behindertengerechten Urlaub zu organisieren, kostet oft viel Zeit und Kraft. Sehr oft braucht man am Flughafen Hilfe beim Gepäck tragen, beim einsteigen in den Zug brauchen Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer Hilfe und dann das Problem ein barrierefreies(behindertengerechtes) Hotel zu finden.

Aber was ist ein barrierefreies Hotel?
Als ich mir Gedanken gemacht habe, wann ich für Barrierefrei-Mobil ein Hotel als barrierefrei deklariere, war es mir wichtig den Maßstab beim vermeintlich „Schwächsten“ anzusetzen. Sprich die Personengruppe die es wohl am schwersten hat ein barrierefreies Hotel zu finden. Ich entschied mich für Rollstuhlfahrer. Die „Welt“ eines Rollstuhlfahrers kann unter Umständen bei einer einzigen Stufe, wenn diese extrem hoch ist, schon zu Ende sein. Deswegen haben es, meiner Meinung nach, Rollstuhlfahrer am schwersten.

Für Barrierefrei-Mobil bedeutet dass, wenn ein Hotel keinen rollstuhlgerechten Eingang ohne Treppen hat, wird dieses Hotel nicht aufgenommen bei Barrierefrei-Mobil. Aber ein rollstuhlgerechter Eingang ist viel zu wenig damit ein Hotel barrierefrei ist. Es ist nur eine wichtige Startbedingung.

Das zweite Kriterium ist ein barrierefreies Zimmer im Hotel. Barrierefreies Zimmer bedeutet, dass Zimmer muss eine ausreichende Türbreite haben, damit ein Rollstuhlfahrer überhaupt ins Zimmer kommt. Die Türbreite laut DIN 18024-2 beträgt 90cm lichte Breite. Hier gehe ich von einem nicht elektrischen Rollstuhl aus. Elektrische Rollstühle sind oft breiter wie nicht elektrische Rollstühle.

Damit das Zimmer für einen Rollstuhlfahrer geeignet ist, muss auch innerhalb des Zimmers genügend Platz zum rangieren(=bewegen) mit Rollstuhl sein. Damit ein nicht elektrischer Rollstuhl wenden kann benötigt er eine Fläche von 150cmx150cm. Diese Fläche muss im Zimmer vorhanden sein. Zum Zimmer gehört ein Bad/WC in welches der Rollstuhlfahrer ohne Probleme rein fahren kann. Ein wenden im Bad/WC ist nicht zwingend nötig, da man ja mit einem Rollstuhl auch rückwärts fahren kann.

Haltegriffe im Bad/WC damit Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer sich hoch ziehen bzw. festhalten können, werden begrüßt, sind aber nicht Voraussetzung.

Als drittes wäre es wünschenswert das Hotel hätte Behindertenparkplätze.
Rollstuhlfahrer und Menschen mit Behinderung benötigen mehr Platz um in ein Auto ein- bzw. auszusteigen. Aufgrund der körperlichen Einschränkung und der damit verbundenen eingeschränkten Beweglichkeit, muss die Autotür ganz aufgemacht werden.

Falls das Hotel keine Behindertenparkplätze hat, wird es trotzdem auf Barrierefrei-Mobil aufgenommen. Zur Not kann ein Mensch mit Behinderung auch auf zwei Parkplätze stehen um genügend Platz zum ein-und aussteigen zu haben.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist das Hotel barrierefrei und Sie dürfen mir gerne eine Mail schicken damit ich Ihr Hotel in mein Web-Portal kostenlos eintragen kann.

Nun möchte ich nochmal auf die Eingangsfrage eingehen, warum ich das überhaupt mache. Mein Web-Portal soll ein effektives Hilfsmittel sein, mit dem Menschen mit Behinderungen, möglichst schnell, barrierefreie Hotels, Gaststätten oder Kneipen finden die Ihren Wünschen entsprechen. Wenn zum Beispiel ein Rollstuhlfahrer Urlaub in der Universitätsstadt Tübingen machen möchte, soll er mit Hilfe von Barrierefrei-Mobil ein passendes Hotel für Ihn finden. Ich möchte mit meinem Web-Portal dazu beitragen, dass die Suche nach Barrierefreiheit ein Traum und kein Alptraum ist für Menschen mit Behinderungen!

Sind barrierefreie Internetseiten teurer wie „normale“ Webseiten?

Oft hört und liest man, dass barrierefreie Internetseiten zu teuer sind und sich deswegen nicht lohnen. In diesem Artikel möchte ich die Sache etwas beleuchten und zurecht rücken.

Zuerst möchte ich ein paar Überlegungen zum Begriff „Normal“ anstellen, weil ich als Mensch mit Behinderung immer wieder darüber stolpere, dass ich nicht „normal“ bin.

Oder dass es Behindertensoftware und „normale“ Software gibt. Oder es gibt barrierefreie Internetseiten und „normale“ Internetseiten.

Was ist „Normal“? Wie definiert man „Normal“. Dieser Begriff ist so „normal“, dass es recht schwierig ist im Internet eine Definition zu finden mit der man was anfangen kann!

Im Offenen Internetlexikon Wikipedia habe ich u.a. folgende 3 Kriterien gefunden:

[1] ohne Steigerung: Vorhandenen Normen entsprechend

(gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, medizinischen, subjektiv erfahrenen)

[2] Über längere Zeiträume ähnlich ablaufenden Ereignissen entsprechend

[3] ohne Steigerung: im rechten Winkel/orthogonal (Mathematik)

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber ich finde alle 3 Erklärungsversuche nicht wirklich griffig.

Seit 2002 gibt es ein Gleichstellungsgesetz mit einem §11 Barrierefreie Informationstechnik in dem drin steht, dass staatliche Internetseiten barrierefrei sein müssen und gewerbliche sollten barrierefrei sein. Angenommen im Jahr 2011 sind alle Internetseiten barrierefrei, dann ist es plötzlich „normal“, dass Internetseiten barrierefrei sind!

Ich hoffe, ich konnte Sie etwas ins grübeln bringen, was die Verwendung des Begriffs „Normal“ betrifft. Ich spreche deswegen lieber von barrierefreien und nicht barrierefreien Webseiten.

Nun zur eigentlichen Frage: sind barrierefreie Internetseiten teurer als nicht barrierefreie?

Hier muss man unterscheiden. Wenn es darum geht eine bestehende Internetseite barrierefrei zu machen, kostet das auf jeden Fall Geld. Wie viel Geld hängt selbstverständlich vom Arbeitsaufwand hat. Das Problem bei Internetseiten ist, dass man zunächst nur die „Oberfläche“ sieht und nicht den HTML und CSS-Code der dahinter steckt. Somit ist es für einen Laien fast unmöglich den Fachmann vom Hobby-Webseitengestalter zu unterscheiden. Viele Hobby-Webseitengestalter können mit Bildbearbeitungsprogramme und Farbe sehr gut umgehen, legen aber auf eine korrekte Verwendung der HTML-und CSS-Befehle überhaupt keinen Wert. Damit eine Webseite barrierefrei ist, ist es unabdingbar, dass die HTML bzw. CSS-Befehle korrekt eingesetzt werden.

Wenn eine Webseite neu erstellt wird und von Beginn an die Richtlinien der Barrierefreiheit mit einbezogen werden, hält sich der Mehraufwand und somit auch die zusätzlichen Kosten in Grenzen. Es gibt gewisse Richtlinien, die es bei nicht barrierefreien Webseiten und bei barrierefreien Webseiten gibt, die sich nur in der Begründung unterscheiden!

Ich mache ein Beispiel. Der Alternativtext bei Bildern soll verwendet werden, damit ein Text angezeigt wird, wenn das Bild nicht geladen oder angezeigt werden kann, aus welchen Gründen auch immer. Dies steht in den nicht barrierefreien Richtlinien.

In den barrierefreien Richtlinien steht, dass der Alternativtext bei Bildern, den Bildinhalt grob beschreiben soll, damit blinde und sehbehinderte Menschen, die mit einem Screenreader surfen, wissen, dass es sich um ein Bild handelt und was auf dem Bild zu sehen ist.

In beiden Richtlinien steht das Gleiche nur die Begründung ist anders!

Ein zweites Beispiel. In den barrierefreien Richtlinien steht dass Navigationsmechanismen übersichtlich und schlüssig zu gestalten sind. In jedem guten Buch über professionelles Webdesign liest man ganz genau das Gleiche. Es gibt also in den nicht barrierefreien und den barrierefreien Richtlinien gemeinsame Punkte. Somit ist klar, dass es nicht zwei völlig unterschiedliche Ziele(Webseiten) sind.

Ein Video, zum Beispiel, in Textform zu beschreiben kostet selbstverständlich zusätzliche Zeit und Geld. Durch dieses zusätzlich investierte Geld, steigt allerdings die Zahl der Besucher der Webseite und somit kann, zum Beispiel im Fall eines Webshops, das investierte Geld wieder rein kommen.

Fassen wir zusammen:
In den Richtlinien für nicht barrierefreie Webseiten und den Richtlinien für barrierefreie Webseiten gibt es Gemeinsamkeiten. Eine nicht barrierefreie Webseite barrierefrei zu machen kostet Geld. Wie viel Geld hängt davon ab, wie Wichtig dem Web-Entwickler die Umsetzung der nicht barrierefreien Richtlinien war. Bei einer sehr guten Umsetzung der nicht barrierefreien Richtlinien, dürften die Kosten nicht sehr hoch sein. Bei einer neu erstellten Webseite ist es sehr empfehlenswert, gleich auf barrierefreies Webdesign zu achten. Durch die Gemeinsamkeiten der nicht barrierefreien und barrierefreien Richtlinien hält sich der Mehraufwand und die damit verbunden Mehrkosten in Grenzen.

Durch die umgesetzte Barrierefreiheit steigt die Zahl der Webseitenbesucher (siehe Artikel „Barrierefreiheit – wer braucht das?“ ) und somit die Beliebtheit der Webseite und im Fall eines Webshops kommt mehr Umsatz in die Kasse!

Barrierefreie Internetseiten lohnen sich!

Das Web-Portal Barrierefrei-Mobil sucht barrierefreie Hotels in ganz Deutschland

Im Juni 2009 hat Markus Lemcke das Web-Portal www.barrierefrei-mobil.info online gestellt. Ziel dieses Web-Portals ist es barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze in ganz Deutschland zu sammeln.

Markus Lemcke, Spezialist für barrierefreies Webdesign, Behindertensoftware, Accessibility und Suchmaschinenoptimierung, hat sich mit dem Web-Portal www.barrierefrei-mobil.info hohe Ziele gesetzt.

Markus Lemcke, Spezialist für barrierefreies Webdesign, Behindertensoftware, Accessibility und Suchmaschinenoptimierung, hat sich mit dem Web-Portal www.barrierefrei-mobil.info hohe Ziele gesetzt. „Ziel des Web-Portals ist es, barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze in ganz Deutschland zu sammeln und in übersichtlicher Form zu präsentieren. Inzwischen gibt es schon Lokalitäten und Behindertenparkplätze von 6 Bundesländern in Deutschland. In Baden-Württemberg sind auch die Orte Reutlingen, Tübingen und Pfullingen vertreten. Die Bundesländer sind Hauptlinks in der Navigation die sich auf der linken Seite des Web-Portal befinden“, erläutert Markus Lemcke sein Anliegen.

Damit ein Hotel oder eine Gaststätte/Kneipe in das Web-Portal aufgenommen wird, sollen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Gaststätten und Kneipen müssen für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich sein. Sie sollten keine Treppen am Eingang haben oder eine Alternative zu Treppen bieten. Bei Hotels reicht eine Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer nicht aus. Sie müssen mindestens 1 Zimmer haben, welches groß genug ist, damit ein Rollstuhlfahrer rangieren kann und das Bad/WC muss ebenfalls groß genug für Rollstuhlfahrer sein. Zusätzlich wird bei jeder barrierefreien Gaststätte/Kneipe angegeben, ob ein Behinderten-WC und ein Behindertenparkplatz vorhanden. Für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen ist beides sehr wichtig.

Die Kontaktdaten der barrierefreien Hotels, Gaststätten und Kneipen befinden sich in der Rubrik „barrierefreie Ziele“. Dort zeigt eine Karte, in welcher Umgebung sich das barrierefreie Ziel befindet. Nach zwei Mausklicks in die Karte erscheint ein Online-Routenplaner von Google, mit dessen Hilfe der Weg zum barrierefreien Ziel berechnet und angezeigt werden kann.

Außerdem findet sich in der Rubrik „barrierefreie Ziele“ eine komfortable Suchfunktion mit deren Hilfe nach Kategorie und/oder Ort gesucht werden kann.

Hotels, die oben genannte Kriterien erfüllen, sind eingeladen, sich kostenlos auf dem Webportal zu präsentieren. Nähere Informationen hierzu stehen auf dem Webportal bereit.

Wie wichtig ist der Seitentitel(Title-Tag) für Suchmaschinen?

Sobald man sich auf einer Webseite befindet, wird oben im Browserfenster Text angezeigt. Oft liest man da „Home“, „Start“ manchmal aber auch kleine Sätze. Wie wichtig ist dieser Text(=Seitentitel) für die Suchmaschine?

Der Seitentitel gehört zur Onpage-Optimierung.
‚Wie oben schon erwähnt, der Seitentitel wird ganz oben im Browserfenster angezeigt. Wenn man den Titel einer Seite festlegen möchte, macht man das innerhalb des HTML-Tags. Das Title-Tag gehört zum Head-Bereich.  Gehen Sie mal in Google und suchen nach „behinderung software“. Der erste Treffer fängt an mit den Worten(=Linkbeschriftung) „Behindertensoftware / Behinderten Software – Was ist das …“ Wenn Sie nun auf diesen Link klicken, landen Sie auf diesem Blog . Wenn Sie nun schauen was im Browserfenster ganz oben steht, dann lesen Sie „Behindertensoftware / Behinderten Software – Was ist das? | barrierefreie Softwareentwicklung, barrierefreies Webdesign, Barrierefreiheit, Social Media und Suchmaschinenoptimierung in Reutlingen, Tübingen“ . Das bedeutet, dass der Seitentitel im Suchmaschinenergebnis als Linkbeschriftung angezeigt wird. Somit ist klar, dass der Seitentitel eine sehr wichtige Rolle spielt. Was schreibt man nun rein, in den Seitentitel? „Home“, der Name einer Person oder Firma ist nicht unbedingt clever. Bei diesem Blog sehen Sie, dass im Seitentitel Dienstleistungen drin stehen, die ich als Firma anbiete. Zum Beispiel steht im Seitentitel meiner Startseite der Begriff „barrierefreie Softwareentwicklung“. Ich biete als Firma an, dass ich Standard-Software für behinderte Menschen barrierefrei(=bedienbar). Suchen Sie mal in Google nach „barrierefreie Softwareentwicklung“. Sie sehen, dass dieser Blog unter diesem Suchbegriff auf Platz 1 kommt. Das ist der Idealfall. Ich biete „barrierefreie Softwareentwicklung“ an und komme unter diesem Keyword(=Suchbegriff) auf Platz 1. Allerdings muss man fairer Weise sagen, dass es unter diesem Suchbegriff nur 914000 Mitbewerber gibt, die Konkurrenz also eher klein ist. Was ich mit diesem Beispiel zeigen wollte ist, dass es sich lohnt, ganz genau zu überlegen, welche Begriffe in den Seitentitel müssen.

Bevor Sie nun Ihre Seitentitel mit Suchbegriffen „vollstopfen“, möchte ich auf die Länge des Seitentitels eingehen und eine Empfehlung für die Anzahl der Suchbegriffe aussprechen. Suchmaschinen können Seitentitel mit einer Länge von 80 bis 250 Zeichen auswerten. Ein guter Seitentitel sollte allerdings zwischen 40 bis maximal 100 Zeichen lang sein. Das sind etwa 4 bis 10 Wörter. Diese 4 bis 10 Wörter sollten Ihre wichtigsten Keywords(=Suchbegriffe) sein. Das sind die Wörter unter denen Sie auf jeden Fall in der Suchmaschine gefunden werden möchten.

Gehen Sie mal auf die Webseite www.barrierefrei-mobil.info. Im Seitentitel steht: „barrierefreie Hotels, barrierefreie Gaststätten, Gasthäuser, barrierefreie Restaurants, barrierefreie Kneipen und Behindertenparkplätze in Deutschland“. Das sind die wichtigsten Suchbegriffe für dieses Web-Portal. Unter diesen Wörtern möchte ich in Google gefunden werden. Wenn Sie Links in der Navigation auf barrierefreie Gaststätten/Kneipen klicken, ändert sich der Seitentitel oben im Browser. Jetzt steht im Seitentitel „Barrierefreiheit: barrierefreie Gaststätten, barrierefreie Kneipen“. Wenn Sie auf www.barrierefrei-mobil.info auf „Behindertenparkplätze“ in der Navigation klicken, steht im Seitentitel „Behindertenparkplätze, Behindertenparkplatz, Behindertenparkplätzen“. Das bedeutet, dass jede einzelne Seite innerhalb einer Webseite einen eigenen Seitentitel haben sollte. Oft sehe ich bei Webseiten, dass der Seitentitel der Startseite einfach für alle Seiten des Webauftritts übernommen wird. Das geschieht oft durch kopieren und einfügen und ist mit Sicherheit sehr bequem, aber es hilft gar nichts. Der Seitentitel sollte für jede Seite individuell sein und den Inhalt der jeweiligen Seite zusammenfassen. Das wiederholen von Suchbegriffen innerhalb des Seitentitels bringt nicht wirklich was. In Einzelfällen kann es sich positiv auswirken, aber dies hängt wahrscheinlich eher mit der veränderten Position des Suchbegriffs zusammen und nicht mit der Wiederholung. Wenn Sie alle Kriterien dieses Artikels beachten bei der Vergabe eines Seitentitels, werden sich auf jeden Fall Erfolge einstellen in Form von einer besseren Platzierung in Suchmaschinen Ihrer Webseite.

Was sind „gute“ Backlinks?

Oft liest man auf Webseiten „Sammeln Sie gute Backlinks“, aber was sind „gute“ Backlinks. Die Antwort finden Sie in diesem Artikel.

 

Das Sammeln von Backlinks gehört zur OffPage-Optimierung.

Backlinks sind Links(Link=Verweis) die sich auf anderen Webseiten befinden(off=weg/entfernt) und zurück(=back) auf meine eigene Webseite verweisen. Aber was sind „gute“ Backlinks?

Es gibt mehrere Kriterien, die bei einem Backlink wichtig sind:

 

Backlink-Beschriftung
Zunächst mal muss erwähnt werden, dass Textlinks weitaus effektiver sind als Links die sich hinter einer Grafik verstecken. Benutzen Sie wann immer es geht Textlinks.

Weiter ist es wichtig, dass der Linktext Keywords(=Suchbegriffe) enthält. Linkbeschriftungen wie z. B. „hier“ machen keinen Sinn, weil das Wort „hier“ kein sinnvoller Suchbegriff ist. Wenn ich Backlinks sammle für mein Web-Portal für barrierefreie Hotels, Behindertenparkplätze, Gaststätten und Kneipen, achte ich darauf, dass „ barrierefreie Hotels, Gaststätten, Kneipen und Behindertenparkplätze“ in der Linkbeschriftung von den Backlinks vorkommen.

 

Links von „renommierten“ Webseiten
Es gibt Webseiten, die haben bei Surfern und Suchmaschinen einen „guten“ Ruf. Sie werden als „wichtig“ eingestuft. Wenn man von solchen Webseiten einen Backlink ergattern kann, ist das ein „guter“ Backlink.

 

Links von thematisch verwandten Websiten
Sammeln Sie Backlinks von Webseiten die sich mit dem gleichen oder ähnlichen Thema beschäftigen wie Ihre eigene Webseite. Wenn ich für oben genanntes Web-Portal einen Backlink bekomme von einer Webseite die sich auch mit dem Thema „barrierefreie Hotels“ beschäftigt, dann ist das auch ein „guter“ Backlink.

 

Keyword-Varianz in externen Links
Wenn Sie wie oben beschrieben in der Linkbeschriftung Keywords verwenden, achten Sie darauf, dass die Linkbeschriftungen variieren.

 

Kontinuierlicher Aufbau von Backlinks
Der systematische Aufbau von Backlinks ist sehr wichtig. Dabei kommt es auf die „richtige“ Aufbaugeschwindigkeit an. Google legt wert auf einen „natürlichen“ Backlink-Aufbau. Das bedeutet, dass man den Backlink-Aufbau nicht zu langsam und nicht zu schnell voran treiben sollte.

 

Google PageRank der von extern verlinkenden Webseiten
Die Bedeutung des Google-Pageranks hat in den letzten Jahren stark abgebaut.
Der Pagerank ist eine Zahl von 0 bis 10. 0 ist schlecht und 10 ist sehr gut. Wenn eine Webseite, die auf Ihre Webseite verlinkt, einen hohen Pagerank hat ist dies Vorteilhaft.

Wenn Sie all diese Kriterien bei dem Sammeln von Backlinks berücksichtigen, erhalten Sie „gute“ Backlinks.

Die Sache mit dem Kündigungsschutz wegen Behinderung

Viele Arbeitgeber stellen keine Menschen mit Behinderung ein, weil sie glauben, dass Menschen mit Behinderung unkündbar sind. Aber ist das wirklich so … ?

Wer glaubt, dass Menschen mit Behinderung unkündbar sind, der irrt gewaltig. Ich möchte hier mit diesem Artikel ein für alle mal, mit diesem Märchen aufräumen!

In den §§ 85 – 92 SGB IX ist der behinderungsbedingte Kündigungsschutz geregelt. Er ist ein Kernstück des Schwerbehindertenrechts (Teil 2 SGB IX). Diesen besonderen Kündigungsschutz haben Menschen die schwer behindert sind. Die schwere einer Behinderung wird durch den Grad der Behinderung(GdB) festgelegt. Schwerbehindert ist man ab GdB 50.

Den besonderen Kündigungsschutz genießen daneben auch Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 30, die nach § 2 Abs. 3 SGB IX einem schwerbehinderten Menschen von der Agentur für Arbeit gleichgestellt wurden.

Der Kündigungsschutz bedeutet nicht, dass ein schwer behinderter Mensch unkündbar ist. Der Kündigungsschutz bedeutet, dass der Arbeitgeber, bevor er einen schwerbehinderten Menschen kündigt, die Zustimmung des Integrationsamtes (§ 85 SGB IX) benötigt.

Die erforderliche Zustimmung ist der wesentliche Inhalt des besonderen Kündigungsschutzes. Erst wenn das Integrationsamt der Kündigung zugestimmt hat, kann der Arbeitgeber den schwerbehinderten Menschen kündigen. Eine Kündigung ohne Zustimmung des Integrationsamtes ist unwirksam.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es alles andere als unmöglich ist, eine Zustimmung für eine Kündigung eines schwerbehinderten Menschen zu bekommen.

Das Märchen, dass behinderte Menschen unkündbar sind stimmt einfach nicht !!!

Folgender Link Kündigungsschutz von Menschen mit Behinderung erklärt das Kündigungsverfahren ganz detailliert.

Letzte Woche kam bei Kontraste ein guter Beitrag zum Thema Kündigungsschutz und Behinderung. Hier der Link:

Trotz Fachkräftemangel – Hochqualifizierte Behinderte oft chancenlos

Was sind Google-Adwords?

Google-Adwords sind Anzeigen die man auf Google schalten kann. Mit Google-Adwords kommt man schnell auf die erste Google-Seite. Allerdings hat das auch seinen Preis …
Bisher haben wir uns damit beschäftigt, Webseiten durch Optimierungsarbeiten in der Suchmaschine nach vorne zu bringen.

Wer keine Lust hat, seine Webseite zu verändern (Onpageoptimierung) oder neue Backlinks zu sammeln (Offpageoptimierung), kann mit Google-Adwords schnell zum Ziel kommen.

Betrachten wir den Aufbau einer Google-Ergebnisseite. Geben Sie in Google „waschmaschine“ ein und starten die Suche. Oben und vor allem in der rechten Spalte steht das Wort „Anzeigen“. Diese Anzeigen sind Google-Adwords. Diese Anzeigen kosten Geld. Allerdings kostet das Einblenden der Anzeige kein Geld. Geld kostet es erst, wenn jemand auf eine Anzeige mit der Maus klickt. Man spricht hier von einem Klickpreis der im Fachjargon CPC (=Cost per Click) genannt wird. Den CPC, sprich den Preis den Sie zahlen möchten, wenn ein Surfer auf Ihrer Anzeige klickt, können Sie selbst festlegen.

Bevor wir in die Geldgeschichte tiefer einsteigen, müssen wir noch andere Sachen klären. Zum Beispiel, wann wird Ihre Anzeige eingeblendet und was geschieht, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt. Die Adwords-Anzeige ist abhängig von Keywords(=Suchbegriffen). Wenn Sie in Google „waschmaschine“ eingeben, werden andere Adwords-Anzeigen eingeblendet, wie wenn Sie nach „Hotel“ suchen. Das einblenden einer Google-Adwords-Anzeige nennt man auch Impression.

Wenn jemand auf eine Anzeige klickt, wird er auf eine Landingpage geführt. Eine Landingpage ist eine Unterseite Ihres Webauftritts. Sie können eine bestehende Seite zur Landingpage machen oder Sie erstellen eine neue. Wichtig ist, dass auf der Landingpage das zu finden ist, für was die Anzeige wirbt. Wenn Sie zum Beispiel eine Adwords-Anzeige für den Suchbegriff „Hotel“ schalten und auf der Landingpage geht es um Waschmaschinen, wird die Anzeige keinen Erfolg haben und obendrein machen Sie sich unbeliebt. Wenn Sie eine Google-Adwords-Anzeige für „Hotel“ schalten, sollte es auch auf der Landingpage um „Hotel“ gehen.

Angenommen Sie sind ein Reisebüro. Sie haben eine Adwords-Anzeige für „Hotel“ und eine Landingpage bei der es um Hotel geht. Nun möchten Sie aber nicht einfach viele Besucher auf Ihrer Landingpage, sondern Sie möchten, dass die Besucher der Landingpage bei Ihnen ein Hotel buchen. Diese Handlung, Buchung eines Hotels, nennt man Conversion. Wenn ein Besucher Ihrer Landingpage die von Ihnen gewünschte Handlung ausführt ist er Teil der Conversion-Rate. Die Conversion-Rate ist der Teil der Besucher, die über die Adwords-Anzeige auf die Landingpage gekommen sind und die von Ihnen erwünschte Handlung ausgeführt haben.

Nun kommen wir nochmal zum Klickpreis (CPC=Cost per Click). Sie können selbst den maximalen Klickpreis pro Suchbegriff festlegen. Maximaler Klickpreis bedeutet, dass der Preis der Google Ihnen berechnet, niedriger sein kann. Folgendes Beispiel:
Sie legen für Ihre Anzeige „Hotel“ einen Klickpreis von 0,20 Euro fest. Ein Konkurrent bietet 0,15 Euro. Um vor diesem Konkurrent zu sein, hätten auch 0,16 Euro gereicht. Deswegen zahlen Sie an Google auch nur 0,16 Euro und keine 0,20 Euro.
Bei dieser Kurzeinführung möchte ich es belassen. Schließlich geht es in diesem Artikel darum zu klären, was Google-Adwords sind und nicht wie Sie funktionieren! Es gibt mittlerweile ganze Bücher die sich nur mit Google-Adwords beschäftigen.