Was ist der Google Keyword Planer?

Bevor die eigentliche Suchmaschinenoptimierung beginnt muss herausgefunden werden auf welche Keywords(=Suchbegriffe) optimiert werden soll. Google stellte in der Vergangenheit hierfür ein Keywordtool bereit, dass jetzt durch den Keyword Planer abgelöst wird. Was dieser Google Keyword Planer zu bieten hat, erfahren Sie in diesem Blogartikel.

Bis vor kurzem gab es das Google Keywordtool. Dies wurde für Leute ins Leben gerufen die Google-Adwords Anzeigen schalten. Aber auch Suchmaschinenoptimierer nutzten das Google Keywordtool um herauszufinden welcher Suchbegriff bei der Suchmaschine Google wie oft gesucht wird. Dieser Vorgang wird auch „Keywordanalyse“ genannt.
Google hat nun das Google Keywordtool abgeschafft und durch den Keyword Planer ersetzt.
Laut Google sind folgende Punkte die wichtigsten Unterschiede zwischen Keywordtool und Keyword Planer:

  • Im Keyword-Tool standen Nutzer bei der Ermittlung von Suchvolumina die Optionen „Weitgehend passend“, „Exakt passend“ und „Passende Wortgruppe“ zur Auswahl. „Der Keyword-Planer enthält ausschließlich bisherige Statistikdaten für den Übereinstimmungstyp ‚Genau passend’“
  • Der Keyword-Planer ermittelt die Suchvolumina über alle Gerätegrenzen hinweg. So werden „Desktop-Computer, Laptops, Tablets und Mobiltelefone“ einbezogen. Das Keyword-Tool berechnete die Werte ausschließlich für Dektop-Computer und Laptops.
  • Weitere Änderungen betreffen insbesondere die Aufbereitung der Daten. So wurden einzelne Spalten umbenannt, entfernt oder anderweitig eingebunden.

In einem Blogartikel des Google-Adwords-Team ist noch folgendes zu lesen:
„In Zukunft wird es notwendig sein, sich in AdWords einzuloggen, um den Keyword Planer zu nutzen. Dies macht es dir möglich, personalisierte Ergebnisse und Schätzungen zu erhalten.“ Die Sache mit den personalisierten Ergebnissen finde ich nicht sinnvoll. Das bedeutet im Klartext, dass sich die ermittelten Daten immer auf mich beziehen. Ich möchte aber als Suchmaschinenoptimierer eine objektive Sicht der Anzahl der Suchenden bekommen. Wenn ich zum Beispiel wissen möchte wieviel Personen im Monat nach „barrierefreies Webdesign“ suchen, möchte ich unbedingt eine Angabe die sich nicht auf mich bezieht. Ich hoffe das Google sich nochmals besinnt und diese angekündigte personalisierten Ergebnisse nicht umsetzt!

Um Sie nicht mit seitenlangen Beschreibungstexten des Google Keyword Planers zu langweilen, möchte ich es hierbei belassen und Ihnen noch zwei Videos anbieten die ich auf youtube gefunden habe. Die Praxis in den folgenden Monaten wird entscheiden wie sich der Google Planer für Adwords und Suchmaschinenoptimierung etabliert.

Google Keyword Planner Anleitung

Keyword Recherche mit dem Keyword Planer

Link zum Google Keyword Planer: Google Keyword Planer

Was sind Google-Adwords?

Google-Adwords sind Anzeigen die man auf Google schalten kann. Mit Google-Adwords kommt man schnell auf die erste Google-Seite. Allerdings hat das auch seinen Preis …
Bisher haben wir uns damit beschäftigt, Webseiten durch Optimierungsarbeiten in der Suchmaschine nach vorne zu bringen.

Wer keine Lust hat, seine Webseite zu verändern (Onpageoptimierung) oder neue Backlinks zu sammeln (Offpageoptimierung), kann mit Google-Adwords schnell zum Ziel kommen.

Betrachten wir den Aufbau einer Google-Ergebnisseite. Geben Sie in Google „waschmaschine“ ein und starten die Suche. Oben und vor allem in der rechten Spalte steht das Wort „Anzeigen“. Diese Anzeigen sind Google-Adwords. Diese Anzeigen kosten Geld. Allerdings kostet das Einblenden der Anzeige kein Geld. Geld kostet es erst, wenn jemand auf eine Anzeige mit der Maus klickt. Man spricht hier von einem Klickpreis der im Fachjargon CPC (=Cost per Click) genannt wird. Den CPC, sprich den Preis den Sie zahlen möchten, wenn ein Surfer auf Ihrer Anzeige klickt, können Sie selbst festlegen.

Bevor wir in die Geldgeschichte tiefer einsteigen, müssen wir noch andere Sachen klären. Zum Beispiel, wann wird Ihre Anzeige eingeblendet und was geschieht, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt. Die Adwords-Anzeige ist abhängig von Keywords(=Suchbegriffen). Wenn Sie in Google „waschmaschine“ eingeben, werden andere Adwords-Anzeigen eingeblendet, wie wenn Sie nach „Hotel“ suchen. Das einblenden einer Google-Adwords-Anzeige nennt man auch Impression.

Wenn jemand auf eine Anzeige klickt, wird er auf eine Landingpage geführt. Eine Landingpage ist eine Unterseite Ihres Webauftritts. Sie können eine bestehende Seite zur Landingpage machen oder Sie erstellen eine neue. Wichtig ist, dass auf der Landingpage das zu finden ist, für was die Anzeige wirbt. Wenn Sie zum Beispiel eine Adwords-Anzeige für den Suchbegriff „Hotel“ schalten und auf der Landingpage geht es um Waschmaschinen, wird die Anzeige keinen Erfolg haben und obendrein machen Sie sich unbeliebt. Wenn Sie eine Google-Adwords-Anzeige für „Hotel“ schalten, sollte es auch auf der Landingpage um „Hotel“ gehen.

Angenommen Sie sind ein Reisebüro. Sie haben eine Adwords-Anzeige für „Hotel“ und eine Landingpage bei der es um Hotel geht. Nun möchten Sie aber nicht einfach viele Besucher auf Ihrer Landingpage, sondern Sie möchten, dass die Besucher der Landingpage bei Ihnen ein Hotel buchen. Diese Handlung, Buchung eines Hotels, nennt man Conversion. Wenn ein Besucher Ihrer Landingpage die von Ihnen gewünschte Handlung ausführt ist er Teil der Conversion-Rate. Die Conversion-Rate ist der Teil der Besucher, die über die Adwords-Anzeige auf die Landingpage gekommen sind und die von Ihnen erwünschte Handlung ausgeführt haben.

Nun kommen wir nochmal zum Klickpreis (CPC=Cost per Click). Sie können selbst den maximalen Klickpreis pro Suchbegriff festlegen. Maximaler Klickpreis bedeutet, dass der Preis der Google Ihnen berechnet, niedriger sein kann. Folgendes Beispiel:
Sie legen für Ihre Anzeige „Hotel“ einen Klickpreis von 0,20 Euro fest. Ein Konkurrent bietet 0,15 Euro. Um vor diesem Konkurrent zu sein, hätten auch 0,16 Euro gereicht. Deswegen zahlen Sie an Google auch nur 0,16 Euro und keine 0,20 Euro.
Bei dieser Kurzeinführung möchte ich es belassen. Schließlich geht es in diesem Artikel darum zu klären, was Google-Adwords sind und nicht wie Sie funktionieren! Es gibt mittlerweile ganze Bücher die sich nur mit Google-Adwords beschäftigen.