Barrierefreies Webdesign mit der BITV 2.0 – Artikelreihe

Am 22. September 2011 trat die BITV 2.0  in Kraft. Deswegen gibt es jetzt eine Artikelreihe über Barrierefreies Webdesign mit der BITV 2.0.

Barrierefreies Webdesign bedeutet, dass eine Webseite so gestaltet ist, das Menschen mit Unterschiedlichen Einschränkungen / Behinderungen sie wahrnehmen/lesen können. Ich mache ein paar Beispiele:
Blinde und Sehbehinderte die mit einem Screenreader Arbeiten, benötigen bei Bilder Alternativtexte, weil der Screenreader nur lese und nicht sehen kann. Ebenso ist es für Blinde und Sehbehinderte wichtig, dass die komplette Webseite mit der Tastatur bedienbar ist, weil sie nicht mit einer Computermaus arbeiten können. Menschen mit einer Farbsehschwäche benötigen einen ausreichenden Farbkontrast zwischen Hintergrund-und Schriftfarbe, weil sie sonst die Schrift nicht erkennen können.
In oben genannter BITV 2.0 sind alle Kriterien aufgeführt die erfüllt sein müssen, damit man nach deutschem Recht von barrierefreies Webdesign sprechen kann.

Wenn Sie wissen möchten warum für Unternehmenswebseiten barrierefreies Webdesign wichtig ist sollten sie den Blogartikel „Warum ist barrierefreies Webdesign für Unternehmen wichtig“ lesen.

Folgende Artikel sind geplant:
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: Welche Hilfsmittel gibt es für die Prüfung
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: Alternativen für CAPTCHA
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: wie wird Tastaturbedienbarkeit bei einer Webseite gewährleistet?
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: was bedeutet Valides HTML?
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: Texte sind lesbar und verständlich zu gestalten
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: Frames barrierefrei darstellen

Wenn Sie weitere Themenwünsche haben, dürfen Sie mir gerne eine Mail schreiben an:
info@marlem-software.de oder rufen Sie mich an 07121/504458


Weitere Artikel

Warum ist barrierefreies Webdesign für Unternehmen wichtig?

Im Blogartikel „Was bedeutet barrierefreie Informationstechnik?“ habe ich geschrieben, dass Unternehmen nicht dazu verpflichtet sind Ihre Webseiten barrierefrei zu gestalten. Mit diesem Artikel möchte ich erklären, warum es trotzdem sinnvoll ist eine Unternehmenswebseite auf barrierefreies Webdesign umzustellen.

In Deutschland leben 9,6 Millionen Menschen mit Behinderung. Davon sind 7 Millionen schwerbehindert, dass bedeutet sie haben einen Grad der Behinderung von 50 oder mehr. Diese große Anzahl von Menschen muss von Unternehmern als potentieller Kundenkreis wahr genommen werden! Unternehmen die im Internet Produkte oder eine Dienstleistung (z. B. Pizza-Express) verkaufen, sollten sich im klaren sein, dass Menschen mit Behinderung viel öfter im Internet einkaufen als in einem Geschäft.

Rollstuhlfahrer die das Haus ohne fremde Hilfe nicht verlassen können, aber zwei nichtbehinderte Hände haben können im Internet Einkäufe tätigen. Bücher, CDs, DVDs, Weihnachts-und Geburtstagsgeschenke für Freunde oder Familienmitglieder. Alles kann im Internet eingekauft werden.

Menschen die gehörlos(telefonieren können diese Menschen verständlicherweise nicht!) sind, können im Internet Pizza bestellen! Sie werden sich einen Pizza-Express suchen, bei dem man auf der Webseite die Pizza bestellen kann!

Obwohl ich selber „nur“ gehbehindert bin und ein Auto besitze kaufe ich trotzdem lieber im Internet ein. Es spart einfach sehr viel Zeit! Bis ich von meiner Wohnung beim Parkplatz bin, bis ich dann nach Reutlingen in die Innenstadt gefahren bin, bis ich dann einen Behindertenparkplatz gefunden habe der „gnädiger“ Weise frei ist, bis ich dann vom Behindertenparkplatz zur Buchhandlungen gelaufen bin, das alles ist extrem Zeitintensiv! Da geht das Einkaufen im Internet wesentlich schneller!

Was bedeutet nun barrierefreies Webdesign?

Ein Webseite die nach den Grundsätzen des barrierefreien Webdesign erstellt wurde, ist für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen nutzbar(=zugänglich). Das bedeutet, dass Blinde, Sehbehinderte, Spastiker, Farbenblinde, Menschen mit altersbedingten Sehproblemen den kompletten Inhalt der Webseite wahrnehmen können!
In Deutschland gibt es eine Verordnung, die BITV 2.0, die festlegt wie eine Webseite beschaffen sein muss, damit sie barrierefrei ist.

Um es nochmal ganz klar auf den Punkt zu bringen:
Barrierefreies Webdesign bringt für Unternehmen neue Kunden und somit mehr Umsatz!

Was bedeutet barrierefreie Informationstechnik?

Eigentlich ist es nicht sinnvoll nachdem ich so viele Artikel über Barrierefreiheit geschrieben habe, solch einen Grundsatzartikel zu schreiben. Ich hatte heute ein Telefonat mit einer Person die in der IT-Branche arbeitet und Sie hatte so überhaupt keine Ahnung was Barrierefreiheit ist, deswegen dieser Blogartikel!

Im Mai 2002 wurde ein Gleichstellungsgesetz für behinderte Menschen verabschiedet. Dieses Gesetz soll Benachteiligung von behinderten Menschen vermeiden.
In diesem Gesetz gibt es folgenden Paragraphen:

§ 11 Barrierefreie Informationstechnik

(1) Träger öffentlicher Gewalt im Sinne des § 7 Abs. 1 Satz 1 gestalten ihre Internetauftritte und -angebote sowie die von ihnen zur Verfügung gestellten grafischen Programmoberflächen, die mit Mitteln der Informationstechnik dargestellt werden, nach Maßgabe der nach Satz 2 zu erlassenden Verordnung schrittweise technisch so, dass sie von behinderten Menschen grundsätzlich uneingeschränkt genutzt werden können. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bestimmt durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, nach Maßgabe der technischen, finanziellen und verwaltungsorganisatorischen Möglichkeiten

  1. die in den Geltungsbereich der Verordnung einzubeziehenden Gruppen behinderter Menschen,
  2. die anzuwendenden technischen Standards sowie den Zeitpunkt ihrer verbindlichen Anwendung,
  3.  die zu gestaltenden Bereiche und Arten amtlicher Informationen.

(2) Die Bundesregierung wirkt darauf hin, dass auch gewerbsmäßige Anbieter von Internetseiten sowie von grafischen Programmoberflächen, die mit Mitteln der Informationstechnik dargestellt werden, durch Zielvereinbarungen nach § 5 ihre Produkte entsprechend den technischen Standards nach Absatz 1 gestalten.

Dieser Paragraph ist die Grund warum solche Begriffe wie „Barrierefreies Internet“ „barrierefreies Webdesign“, und „barrierefreie Softwareentwicklung“ entstanden sind.

Das Behindertengleichstellungsgesetz ( BGG ) wurde geändert und trat am 1. September 2016 in Kraft. Hier der neue Paragraph: Barrierefreie Informationstechnik – das neue Behindertengleichstellungsgesetz ( BGG )

Obiger Paragraph verpflichtet staatliche Einrichtungen Ihre Webseiten und Software barrierefrei zu gestalten. Unternehmen sind nicht dazu verpflichtet Ihre Webseiten und Software barrierefrei zu gestalten, sie sollten es tun!

In folgendem Video wird Barrierefreiheit in der Informatik erklärt.

Folgende Blogartikel liefern weitere Informationen zu barrierefreie Informationstechnik:

Was ist barrierefreie Softwareentwicklung?

Zur barrierefreie Informationstechnik gehört die barrierefreie Softwareentwicklung. Wenn eine Software so entwickelt wird, dass Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen diese Software bedienen können, dann ist das barrierefreie Softwareentwicklung. Nachstehende Links gehören zu barrierefreie Softwareentwicklung:

Folgendes Video erklärt die barrierefreie Softwareentwicklung mit Dotnet:

Das nächste Video erklärt die barrierefreie Softwareentwicklung mit Java – Swing:

Was ist barrierefreies Webdesign?

Ein weitere Baustein der barrierefreie Informationstechnik ist das barrierefreie Webdesign. Barrierefreies bedeutet dass eine Webseite so programmiert wird dass sie auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen bedienbar ist. Folgende Artikel beschäftigen sich mit barrierefreies Webdesign:

Oben ist die Schriftfarbe gut sichtbar, weil ein guter Farbkontrast zwischen Hintergrund-und Schriftfarbe gewählt wurde unten nicht
Auf dem Bild sehen Sie eine Webseite bei der oben der Farbkontrast zwischen Hintergrund-und Schriftfarbe in Ordnung ist und unten ist der Farbkontrast sehr schlecht.

Hier noch ein Video zu barrierefreies Webdesign:

Barrierefreiheit bei Betriebssystemen

Damit Menschen mit körperlichen Einschränkungen Coomputer, Laptops, Smartphones, Iphones, Tablets und Ipads bedienen können müssen auch Betriebssysteme barrierefrei sein. Nachstehende Artikel beschäftigen sich mit barrierefreie Informationstechnik bei Betriebssysteme:

Zugangshilfen beim Betriebssystem Linux - Ubuntu das Register "Sehen"

Auf dem Bild sehen Sie die Zugangshilfen für behinderte Menschen des Betriebssystems Ubuntu.

Hier gibt es noch ein Video zum Thema „Barrierefreiheit bei Betriebssysteme“:

 

Barrierefreie App-Entwickling

Auch Apps sollten so entwickelt werden, dass sie von Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen bedient werden können. Dieser Vorgang nennt sich barrierefreie App-Entwicklung. Folgender Artikel erklärt was barrierefreie Apps sind:

Apps für Menschen mit Behinderung

Apps können das Alltagsleben von Menschen mit Behinderungen enorm erleichtern. Deswegen habe ich mich auch mit Apps für Behinderte beschäftigt:

Was bedeutet Accessibility?

Accessibility ist englisch und bedeutet wörtlich übersetzt Zugänglichkeit. Gemeint ist aber Barrierefreiheit. In folgendem Artikel wird erklärt was Accessibility bedeutet.

barrierefreie Informationstechnik – Beratung

Wenn Sie Beratung möchten in Sachen barrierefreie Informationstechnik dann schreiben Sie mir eine Mail an info@marlem-software.de oder rufen Sie mich an: 07121/504458 .

Barrierefreies Webdesign mit Google Tools

Das Unternehmen Google hat Tools entwickelt, die das überprüfen von barrierefreiem Webdesign erleichtern.

Rachel Shearer, Software-Ingenieur bei Google erklärt: „Alleine die Zahl der Sehbehinderten in den USA ist größer, als die Menge aller Internetnutzer in Kanada“.
Google sah deswegen die Notwendigkeit, Testwerkzeuge zu entwickeln um das barrierefreie Webdesign voran zu treiben. Es gibt nun „Accessibility Developer Tools“ für den Chrome Browser. Diese Erweiterung ist Open Source und funktioniert bei Google-Browser Chrome ab Version 21.0.137.1. Es ist darauf zu achten, dass „experimentelle Erweiterungen“ in dein Einstellungen aktiviert ist.

Barrierefreies Webdesign mit der BITV 2.0

Beim barrierefreien Webdesign geht es darum, eine Webseite so zu gestalten, dass sie für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen wahrnehmbar ist. Nachdem im Gleichstellungsgesetz von 2002 festgelegt wurde, dass Webseiten und Programme barrierefrei gestaltet werden sollen, wurde die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) in Deutschland ins Leben gerufen. Am 22. September 2011 trat nun die BITV 2.0 in Kraft.

Barrierefreies Webdesign – Definition

Barrierefreies Webdesign bedeutet, dass Webseiten so gestaltet sind, dass sie für alle Menschen, auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, wahrgenommen und bedient werden können.

Hier noch ein Youtube-Video dass barrierefreies Webdesign erklärt:

Das Gesetz

Im Mai 2002 wurde ein Gleichstellungsgesetz verabschiedet, welches die Benachteiligung von behinderten Menschen verhindern soll. In diesem Gesetz gibt es den § 12 Barrierefreie Informationstechnik in dem staatliche Einrichtungen dazu verpflichtet sind, ihre Webseiten und Programme barrierefrei zu gestalten. Nun musste erst einmal definiert werden, welche Kriterien eine Webseite erfüllen muss, damit sie barrierefrei ist.

Richtlinien: WCAG 2.0 und BITV 2.0

Die WCAG Working Group ist eine internationale Arbeitsgemeinschaft, welche die Richtlinien erarbeitet hat. Veröffentlicht wurde die WCAG 2.0 von der W3C. Leider ist es im Bürokratenstaat Deutschland nicht möglich, diese Richtlinien 1 zu 1 zu übernehmen. Wir deutschen benötigen unbedingt was Eigenständiges, eine VERORDNUNG: die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung 2.0 .

Private und kommerzielle Webseiten sind nicht verpflichtet, ihre Webseite nach BITV 2.0 barrierefrei zu gestalten. Dass es von Privatpersonen, die oft auch Baukastenwebseiten haben, nicht verlangt werden kann, ihre Webseite barrierefrei zu gestalten, leuchtet mir sofort ein. Warum kommerzielle Webseiten nicht dazu verpflichtet werden, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Personen, die aufgrund Ihrer Behinderung nicht selbstständig das Haus verlassen können, aber geistig sehr wohl in der Lage sind, Einkäufe zu tätigen, verwenden das Internet sehr häufig als Einkaufsmöglichkeit. Renommierte Webseiten mit Einkaufsmöglichkeiten gehören, wenn es nach mir ginge, dazu verpflichtet, ihre Webauftritte barrierefrei zu gestalten. Die Wirtschaft muss endlich lernen, dass behinderte Menschen kein „Störfaktor der Gesellschaft“ sind, sondern potentielle Kunden! In Deutschland gibt es rund 10 Millionen Menschen mit Behinderung. Bei einer Gesamtbevölkerung von 83 Millionen sind das über 10%. Das lohnt sich also sehr wohl.

Die Anforderungen von BITV 2.0

Die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung – BITV 2.0) wurde am 12.09.2011 vom Bundesministerium Arbeit und Soziales verordnet. Sie richtet sich an die Gestaltung von Informationstechnik. Diese muss Menschen mit Behinderungen den Zugang zu Internetseiten und den Erwerb von Informationen sowie die Bedienung möglich und zugänglich machen.
Dazu sind diverse anzuwendende Standards, Anforderungen und Bedingungen in verschiedenen Prioritäten zu berücksichtigen. Die Startseite der Website muss laut der BITV 2.0 in Gebärdensprache oder zumindest leicht verständlicher Sprache drei wichtige Bereiche erklären:

  • Informationen zum Inhalt
  • Hinweise zur Navigation der Website
  • Hinweise auf weitere in diesem Auftritt vorhandene Informationen in Deutscher Gebärdensprache oder in Leichter Sprache

Die Inhalte von BITV 2.0

Die Richtlinien der BITV 2.0 gliedern sich in unterschiedliche Prioritäten. Zur ersten Priorität gehören beispielsweise die folgenden Anforderungen:

  • Zwar existieren einige Ausnahmeregeln, dennoch muss grundsätzlich für jeden Nicht-Text-Inhalt auch eine Text-Alternative bereitgestellt werden, welche den Zweck des Inhalts verdeutlicht.
  • Diese Alternativtexte müssen ebenfalls für alle zeitgesteuerten Medien installiert und angeboten werden. Das betrifft sowohl Videos als auch Audiodateien, für die entweder Untertitel oder Audio-Deskriptionen in Frage kommen.
  • Jegliche Inhalte auf der Website müssen ohne Informations- oder Strukturverlust in verschiedenen Wiedergabeformen abrufbar sein.
  • Den Besuchern der Website muss die Wahrnehmung der Inhalte sowie die Unterscheidung zwischen Vorder- und Hintergrund grundsätzlich möglich gemacht werden.

Auch im Bereich der zweiten Priorität der BITV 2.0 sind einige wichtige Anforderungen für die behindertengerechte Darstellung von Inhalten und visuellen Darstellungen verankert:

  • Besuchern und Inhaltsinteressierten muss genügend Zeit zum Lesen und verarbeiten der Inhalte gegeben werden. Das bedeutet, dass zeitliche Limits für die Inhaltsdarstellung nicht erlaubt sind.
  • Die Zugänglichkeit zur Funktionalität muss über die gesamte Zeitdauer des Seitenbesuchs über eine Tastatur gewährleistet sein. Hierzu eigenen sich beispielsweise Bildschirmtastaturen.
  • Die Inhalte der Seite müssen so dargestellt werden, dass in keinem Fall epileptische Anfälle entstehen können.

Worauf muss ich als Website-Betreiber achten?

Betreiben Sie daher selbst eine Website oder haben Sie es zukünftig vor, ist es wichtig, auf die entsprechenden Anforderungen der BITV 2.0 zu achten. Wie diese zu erfüllen sind, habe ich mit meinem Unternehmen Marlem-Software über die Jahre perfektioniert. Barrierefreies Webdesign orientiert sich an verschiedenen Hauptfaktoren. Diese sind beispielsweise:

  • Die Bereitstellung von Alternativtexten zu allen inhaltlichen sowie durch verschiedene Medien dargestellten Informationen
  • Die Orientierung, Navigation und Steuerung der Website für Personen mit Behinderungen
  • Das Angebot von unterstützenden Hilfsmöglichkeiten wie der Bildschirmtastatur
  • Alternativen Informationsangaben zu Bildern, Videos und Audiodateien

Europäische Union: Webshops müssen barrierefrei werden

Obwohl ich trotz meiner Behinderung und aufgrund des Besitzes eines Pkw nicht gezwungen bin, im Internet einzukaufen, erwerbe ich meine IT-Fachbücher lieber im Web als im Laden. Allein die Suche nach einem freien Behindertenparkplatz kann extrem nervenaufreibend sein. Deswegen sollten auch Webshops sich über Barrierefreiheit Gedanken machen. Die Europäische Union, abgekürzt EU, verpflichtet jetzt auch Online-Händler zur Barrierefreiheit:

Auch wenn in Deutschland wieder viel gejammert wird, weil angeblich die Kosten zu hoch sind, begrüße ich diesen Schritt der Europäischen Union. Deutschland muss lernen, dass das Ausgrenzen von bestimmten Personengruppen gesetzeswidrig ist.

Deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn auch Besitzer von gewerblichen Webseiten sich dazu entscheiden könnten, ihre Webseite barrierefrei zu gestalten. Bei meinem Unternehmen Marlem-Software erhalten Sie barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0 !

Hier noch ein Youtube-Video von mir Webdesign Reutlingen – Zugänglich und barrierefrei als Video:

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