Barrierefreiheit bei Linux – Ubuntu: Zugangshilfen: Bedienung für Blinde und Sehbehinderte

Wie blinde und sehbehinderte Menschen dass Betriebssystem Ubuntu bedienen können, erfahren Sie in diesem Blogartikel.

Linux – Ubuntu nur per Tastatur bedienen

Blinde und sehbehinderte Menschen können keine Computermaus bedienen. Deswegen sind Sie darauf angewiesen, dass ein Betriebssystem nur per Tastatur bedienbar ist. Wenn Sie das nachvollziehen möchten, machen Sie mal folgendes Experiment: Schließen Sie die Augen und versuchen Sie mit geschlossenen Augen den Mauszeiger an eine bestimmte Stelle zu bewegen. Es wird Ihnen nicht gelingen. Deswegen können Blinde und viele Sehbehinderte keine Maus bedienen und sind darauf angewiesen dass Betriebssysteme und Programme per Tastatur bedienbar sind.

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Ich zeige Dir den Weg – GPS für Blinde

In diesem Blogartikel geht es um Apps die Blinden und Sehbehinderten den Weg zeigen. Da ich selbst nicht blind bin und eine Gehbehinderung habe, konnte ich die vorgestellten Apps nicht selber testen.

Welche Personengruppe benötigt solche Apps?

Menschen die blind sind oder sehbehindert sind haben große Probleme sich in fremden Umgebungen zu orientieren. Wenn sie in einem bestimmten Ort selbstständig eine bestimmte Straße finden müssen, sind sie auf fremde Hilfe angewiesen. Ständig sehende Menschen ansprechen zu müssen ob man auf dem richtigen Weg ist, ist für diese Menschen unangenehm. Wie gut, dass es GPS Apps für blinde gibt. Leider habe ich keine App gefunden die es für das Betriebssystem Android und IOS gibt.
Außerdem werde ich noch die App „Moovit“ vorstellen, die blinden und sehbehinderten Menschen hilft, den öffentlichen Nahverkehr besser zu nutzen.

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Barrierefreiheit/Zugänglichkeit: LibreOffice die barrierefreie Standardsoftware

In diesem Blogartikel erkläre ich was LibreOffice ist und wie Behinderte mit LibreOffice arbeiten können. LibreOffice ist eine barrierefreie Standardsoftware! Ich habe LibreOffice Version 4.3.0.4 getestet. 

Was ist LibreOffice?

LibreOffice ist ein kostenloses Office-Paket. LibreOffice beinhaltet Module für die Textverarbeitung (WRITER), Tabellenkalkulation (CALC), Präsentationen (IMPRESS), einen Formeleditor (MATH), ein Zeichenprogramm (DRAW) und eine Datenbankanbindung (BASE).

LibreOffice kann also alles was das Microsoft Office-Paket auch kann. Ebenso ist es möglich, mit LibreOffice Microsoft Word und Excel-Dokumente zu öffnen oder in diesem Format neu erstellte Dokumente zu speichern. Ein Datenaustausch zwischen LibreOffice und Microsoft ist also kein Problem. LibreOffice hat auch eine Möglichkeit Word und Excel-Dokumente als PDF-Dateien zu speichern.

Installation von LibreOffice

Damit LibreOffice auch von Blinden uns Sehbehinderten benutzt werden kann, muss die Java Runtime Environment installiert sein.

Leider habe ich auf Youtube keine deutschsprachige Installationsanleitung für die Java Runtime Environment gefunden, deswegen müssen Sie sich mit dieser begnügen:
Java Virtual Machine für Windows Vista, Windows 7 oder Windows 8

Bevor Sie LibreOffice installieren können müssen Sie es aus dem Internet herunterladen. Auf nachstehender Webseite können Sie LibreOffice herunterladen:
LibreOffice Download

Damit auch weniger geübte Computernutzer LibreOffice installieren können, möchte ich nachstehenden Links empfehlen:
Installationsanleitung von LibreOffice für Windows
Kapitel 15 – Installation von LibreOffice

In der Version 3.x wurde bei der Installation von LibreOffice gefragt, ob Sie LibreOffice „behindertengerecht“ installieren möchten. Dieser Hinweis fehlt bei der Installation von LibreOffice 4.x. Dennoch wird LibreOffice barrierefrei installiert. Die Unterstützung von Screenreadern ist nach der Installation automatisch aktiviert!

Barrierefreiheit bei LibreOffice: LibreOffice ist für Menschen mit Behinderungen bedienbar!

Es ist nicht selbstverständlich, dass Software, die zunächst für Menschen ohne Behinderungen programmiert wurde, auch für Menschen mit Behinderungen bedienbar ist.
Software die für Menschen ohne Behinderung programmiert wurde, bezeichne ich als Standardsoftware. Standardsoftware die auch von Menschen mit Behinderung bedient werden kann bezeichne ich als „barrierefreie Standardsoftware“!

LibreOffice ist eine Barrierefreie Standardsoftware !

Was bedeutet das? LibreOffice ist für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen bedienbar. LibreOffice ist sogar für Blinde und Sehbehinderte bedienbar!

LibreOffice kann von Screenreadern „gelesen“ werden

Blinde und Sehbehinderte verwenden eine Software die sich „Screenreader“ nennt. Dieser Screenreader liest dem Blinden oder Sehbehinderten den Bildschirminhalt vor. Der Screenreader kann nur dann den Monitorinhalt vorlesen, wenn er Informationen zum Vorlesen bekommt. Im Fall von Software muss die Oberfläche dem Screenreader Informationen liefern, damit dieser dem Blinden oder Sehbehinderten die Programmoberfläche „vorlesen“ kann.
LibreOffice kann das! Die Programmoberfläche von LibreOffice liefert Screenreadern die nötigen Informationen damit Blinde und Sehbehinderte wissen, wie die Programmoberfläche gestaltet ist. Ich habe momentan die Version: 4.3.0.4 von LibreOffice installiert. Diese Version funktioniert mit dem Screenreader „Jaws“ und „NVDA“!
Ich kann zum Beispiel die Textverarbeitung von LibreOffice mit der Tastatur bedienen und beide Screenreader lesen Menüs vor oder die Texte die ich schreibe!

Einstellungsmöglichkeiten der Barrierefreiheit

Alle Programme von LibreOffice haben ein Menü „Extras“ ? „Optionen“ und in diesem Programmfenster gibt es einen Punkt „Barrierefreiheit“:Einstellungsdialog für Barrierefreiheit bei der Standardsoftware LibreOffice

Hier eine kurze Erklärung der obigen Einstellungsmöglichkeiten. Die Erklärungen sind aus der Online-Hilfe von LibreOffice.

Unterstützung behindertengerechter Zugangsprogramme (Programmneustart erforderlich)
Ermöglicht die Verwendung von behindertengerechten Zugangsprogrammen und Geräten mit LibreOffice, wie z. B. externe Bildschirmlesegeräte, Braille-Ausgabegeräte oder sprachgesteuerte Eingabegeräte. Das Java Runtime Environment muss auf Ihrem System installiert sein, bevor Sie diese Unterstützung nutzen können.

Textauswahlcursor in schreibgeschützten Textdokumenten verwenden
Zeigt den Cursor in schreibgeschützten Dokumenten an.

Animierte Grafiken zulassen
Zeigt animierte Grafiken, wie z.B. GIF-Bilder, in LibreOffice an.

Animierten Text zulassen
Zeigt Text mit Animationseffekten wie z. B. blinkenden oder Lauftext in LibreOffice an.

Tipp-Hilfe verschwindet nach
Hilfe-Tipps werden nach der hier einstellbaren Dauer in Sekunden ausgeblendet. Anderenfalls werden sie durch Drücken von Escape oder bei Bewegung des Mauszeigers ausgeblendet.

Sekunden
Geben Sie an, wie viele Sekunden lang Hilfe-Tipps angezeigt werden sollen.

Optionen für die Kontrastdarstellung
Die Kontrastdarstellung ist ein Anzeigemodus des Betriebssystems, bei dem zugunsten einer besseren Lesbarkeit ein anderes Systemfarbschema eingesetzt wird. Sie können entscheiden, wie LibreOffice diese Kontrasteinstellungen des Betriebssystems nutzt.
Zellumrandungen und Schatten werden bei aktivem Kontrastdarstellungsmodus stets in der Textfarbe angezeigt. Etwaige Zellhintergrundfarben werden dann ignoriert.

Kontrastdarstellungsmodus des Betriebssystems automatisch erkennen
Bei einer sehr dunklen Systemhintergrundfarbe wird LibreOffice in den Kontrastdarstellungsmodus geschaltet.

Systemschriftfarbe für Bildschirmdarstellung nutzen
Die Schriftarten in LibreOffice werden gemäß den Systemfarbeinstellungen dargestellt. Diese Einstellung wirkt sich nur auf die Bildschirmanzeige aus.

Systemfarben für Seitenvorschau verwenden
Die Systemeinstellungen für die Kontrastdarstellung werden auch auf Seitenansicht und Seitenvorschau angewendet.

LibreOffice spart Tipparbeit!

Ein wichtiger Grund warum ich zu LibreOffice gewechselt bin, ist die tolle Wortvervollständigung die Sie inzwischen auch von Ihrem Smartphone und Iphone kennen!

Meine rechte Hand ist so stark eingeschränkt durch meine Körperbehinderung, dass ich mit Ihr gar nicht tippen kann. Das bedeutet es tippt nur die linke Hand. Das geht sehr viel langsamer wie das tippen mit zwei Händen. Aber halt, LibreOffice hilft!

Wenn ich ein Wort beginne zu tippen und LibreOffice ist der Meinung, dass es weiss welches Wort ich schreiben möchte, dann wird mir per Kurzhilfe ein Wort vorgeschlagen. Wenn ich tatsächlich das vorgeschlagene Wort schreiben möchte, muss ich nur die Taste „Enter“ drücken und LibreOffice schreibt das Wort fertig. Das spart jede Menge Zeit und verhindert Tippfehler bei Wörtern die schon im Dokument geschrieben wurden.

Schlussbemerkung zur Barrierefreiheit bei LibreOffice

Für mich ist noch ein kleiner Wehrmutstropfen, dass die Java Runtime Environment „von Hand“ installiert werden muss, wenn diese noch nicht installiert wurde. Wenn die Java Runtime Environment noch nicht installiert ist, wird es für ungeübte Computernutzer schwierig LibreOffice alleine zu installieren.

Seit dem Jahr 2000 kämpfe ich dafür, dass die Standardsoftware barrierefrei werden muss. Seit dem Jahr 2010 halte ich Informatik-Vorträge in Hochschulen und Unis in denen ich versuche die angehenden Informatiker zu begeistern Standardsoftware barrierefrei zu entwickeln. Nun ist es soweit! LibreOffice ist barrierefrei und obendrein noch kostenlos. Das eine kostenlose Software sogar über die Bedienbarkeit von Blinden und Sehbehinderten nachdenkt ist absolut genial!
Das was im Jahr 2000 als „spinnige Vision“ eines „durchgeknallten“ Schwaben begonnen hat ist Realität geworden! Die Standardsoftware LibreOffice ist barrierefrei!

Eine Berufung und Lebensvision beginnt Realität zu werden!

Danke an die Software-Entwickler von LibreOffice!

Wenn Sie Probleme haben bei der Installation der Java Runtime Environment rufen Sie mich an unter 07121/504458

EIN HOCH AUF LIBRE OFFICE !!!

Smartphone-Navigation für Blinde und Sehbehinderte wird entwickelt

Das neuartige Navigationssystem für Blinde und Sehbehinderte mit dem Namen „m4guide“ wird in Berlin entwickelt.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen hat heute die Entwicklung einer neuen Smartphone-Navigation für Blinde und Sehbehinderte begrüßt. „Es gibt bereits erste ermutigende Erfahrungen bei der Entwicklung von Navigationsmöglichkeiten von Smartphones für Menschen mit Behinderungen. So greift das Projekt Erfahrungen aus dem westfälischen Soest auf und wird sie weiterentwickeln“, so Hubert Hüppe.

Dass Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat die Stadt Berlin beauftragt diese Smartphone-Navigation für Blinde und Sehbehinderte zu entwickeln. Die Smartphone-Navigation „m4guide“ navigiert Menschen mit einer Sehnehinderung und Blinde zu Fuß und mit öffentlichem Verkehr zum Ziel. Dies soll auch innerhalb von Bahnhöfen funktionieren.

Neuerungen in dieser App sind:
– eine punktgenaue Ortung im Blindenstockradius,
– eine Ortung und Navigation auch innerhalb von Bahnhöfen und öffentlichen Gebäuden,
– die Berücksichtigung von Hindernissen und Gefahrenstellen

Diese App wird das Leben von Blinden und Sehbehinderten enorm erleichtern.
Leider konnte ich nicht herausfinden ob es die App auch für Android gibt. Ich werde Sie auf dem laufenden halten.

Barrierefreie Software-Entwicklung: Wie kann eine Software für Blinde barrierefrei gemacht werden?

Im Blogartikel „Accessibility – Barrierefreie Software-Entwicklung: Blinde“ habe ich erklärt, welche Probleme blinde Menschen bei der Bedienung von Software haben. In diesem Blogartikel erfahren Sie wie Software entwickelt werden kann, damit blinde Menschen keine Probleme bei der Bedienung von Software haben.

Da blinde Menschen mit einem Programm namens Screenreader arbeiten, sind sie darauf angewiesen, das die Programmoberfläche der Software dem „Bildschirmleser“ Textinformationen bereitstellen.

Wenn Sie Programmoberflächen mit Java entwickeln sollten Sie die Swing-Komponenten benutzen. Diese haben die Eigenschaften „AccessibleName“ und „AccessibleDescription“. Diesen Eigenschaften können Sie Textinformationen für den Screenreader zuweisen. Näheres über die barrierefreie Softwareentwicklung mit Java können Sie im Blogartikel „Accessibility: Barrierefreie Software-Entwicklung mit Java“ nachlesen.

Wenn Sie mit dem Microsoft .net-Framework Programmoberflächen entwickeln so gibt es dort ebenso die Eigenschaften „AccessibleName“ und „AccessibleDescription“.
Ausführliche Informationen finden Sie im Blogartikel „Accessibility: Barrierefreie Software-Entwicklung mit .net bzw. C#“.

Ebenso ist es wichtig, dass Sie Grafiken einen Alternativtext geben. Falls In Ihrer Software Videos vorhanden sind, die für die Benutzung der Software wichtig sind, sollten Sie eine Zusammenfasung des Videoinhalts als Text bereitstellen.

Blinde Menschen können keine Computermaus bedienen, deswegen muss eine Software komplett per Tastatur bedienbar sein, damit Sie für blinde Menschen bedienbar ist. Ihre Software sollte ein Menü besitzen in dem die wichtigsten Programmfunktionen vorhanden sind. Außerdem hilft es blinde Menschen, wenn wichtige Programmfunktionen mit Tastenkürzel(Shortcuts) ausgeführt werden können. Wenn Ihre Software nur Schalter ohne Beschriftung besitzt, müssen blinde Menschen so lange die Tabulatortaste drücken, bis der gewünschte Schalter den Fokus hat. Das ist sehr mühsam.
Wenn Sie in Ihre Software Eingabefelder mit Beschriftungen haben, dann sorgen Sie dafür, dass die Beschriftung mit dem Eingabefeld verbunden ist und per Tastenkürzel direkt erreichbar ist. Wenn der Blinde das Tastenkürzel der Beschriftung drückt wird der Textcursor in das dazugehörige Eingabefeld gesetzt.

Mit diesen Maßnahmen wird Ihre Software für Blinde bedienbar.

Android-App “Mobile Accessibility Lite” ermöglicht erstmals Smartphone-Zugang für Blinde und Sehbehinderte

Android bot zwar bisher schon die Screenreader “Talkback”, da aber Blinde und Sehbehinderte die Smartphone-Apps nicht fühlen können, war das Smartphone bisher für Blinde und Sehbehinderte nicht zu bedienen. Die Android-App “Mobile Accessibility Lite” schafft eine kleine Wende.

Die Android-App “Mobile Accessibility Lite”, ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen erstmals den Zugang für Android Smartphones. Die “Mobile Accessibility Lite”-App wurde von Code Factory entwickelt. Die App bietet 11 Anwendungen alle zugänglich mit dem Homescreen Ersatz. Zu den Anwendungen gehören Telefon, Kontakte, SMS, Alarm, Kalender, E-Mail, Web, Wo bin ich, Apps, Musik-Player und Einstellungen.

Mehr Informationen zur “Mobile Accessibility Lite” finden Sie auf der Webseite des Herstellers AT&T Wireless and Corporate News, Information 

Für neugierige Sehende gibt es folgendes Youtube-Video zur “Mobile Accessibility Lite”-App:
Mobile Accessibility Lite

Barrierefreie Software-Entwicklung: Blinde


In diesem Blogartikel erfahren Sie die Definition von Blindheit und welche Probleme blinde Menschen bei der Bedienung von Software haben.

Blindheit ist eine Form von Sehbehinderung. Blinden Menschen fehlt das visuelle Wahrnehmungsvermögen ganz. Blindheit kann angeboren sein oder während des Lebens durch Unfall oder Krankheit entstehen. Wenn die Blindheit beide Augen betrifft, ist sie eine schwere Behinderung. Blinde haben einen Rechtsanspruch auf Blindengeld um die behinderungsbedingten Nachteile auszugleichen.

Hier stellt sich vielleicht für viele Blogleser die Frage, ob Blinde überhaupt einen Computer bedienen können. Menschen die gar nichts sehen können, sind auf keinen Fall in der Lage einen Computer mit der Maus zu bedienen. Ist Windows ohne Maus überhaupt zu bedienen?

Drücken Sie mal, es ist egal welches Windows sie haben, die Tasten Strg+Esc gleichzeitig. Schon öffnet sich das Startmenü. Nun können Sie mit der Cursortaste hoch und Cursortaste runter durch das Startmenü navigieren. Wenn Sie einen Menüpunkt auswählen möchten, drücken Sie die Taste „Enter“. Sie sehen, Windows lässt sich sehr wohl mit der Tastatur bedienen. Aber woher weiß der Blinde was momentan auf dem Bildschirm angezeigt wird?

Es gibt da ein Programm mit Namen Screenreader. Screenreader bedeutet auf deutsch „Bildschirmleser“. Ja, blinde Menschen können mit einer Screenreader-Software den Bildschirm lesen. Lesen und sehen ist aber nicht das gleiche. Grafiken und Bilder können nicht gelesen werden.

Durch logische Schlussfolgerung wissen wir jetzt wann blinde Menschen bei der Bedienung von Software Probleme haben.

Software die nur mit der Maus und nicht per Tastatur zu bedienen ist, kann von Blinden nicht bedient werden. Schaltflächen die nur eine Grafik besitzen und für den Screenreader keinen Text bereitstellen sind für Blinde nicht zu bedienen.
Videos sind selbstverständlich ebenfalls nicht wahrnehmbar für blinde Menschen.
So bald eine Programmoberfläche komplett aus Grafiken besteht, die für den Screenreader keinen Text bereitstellen, ist sie für blinde Menschen nicht zu bedienen.

Wie die Probleme von blinden Menschen bei der Software-Entwicklung gelöst werden können, erfahren Sie im Artikel „Wie kann eine Software für Blinde barrierefrei gemacht werden?