Apps für Behinderte / Menschen mit Behinderung – Android / IOS

Heute beginnt eine neue Blogartikelreihe. Apps für Menschen mit Behinderung.

Was sind Apps für Menschen mit Behinderung?

Für Menschen ohne Behinderung ist ein Smartphone oder Iphone cool, trendy, oder „das benötigt man eben“. Für behinderte Menschen ist ein Smartphone / Iphone ein wichtiges Hilfsmittel. Durch meine stark eingeschränkte rechte Hand, kann ich zum Beispiel mit einem Fotoapparat nicht fotografieren, weil ich den Auslöser auf der linken Seite benötige. Das bedeutet ich konnte jahrelang nicht fotografieren. Für mein Android Smartphone habe ich einen App gefunden in der ich zwischen mehreren Möglichkeiten wählen kann wie ich das Foto „auslösen“ möchte. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten wie ich das auslösen eines Fotos mit der linken Hand erledigen kann.

Welche Apps werden vorgestellt?

Ich werde Apps für Android und IOS vorstellen, mit dessen Hilfe das ganze Gerät (Iphone, Smartphone, Ipad und Tablet) per Spracheingabe bedient werden kann. Ich werde Apps vorstellen mit deren Hilfe stumme oder sprachlich eingeschränkte Menschen sich ausdrücken, weil geschriebener Text oder Symbole von der App gesprochen werden. Ich werde Navigationsapps für blinde Menschen vorstellen. Apps die Texte einlesen können und danach den Text vorlesen. Für Menschen mit einer Farbsehschwäche habe ich Apps entdeckt, die Farben erkennen und im Display anzeigen welche Farbe ein bestimmter Gegenstand hat und einiges mehr.
Zu 90% habe ich alle Apps getestet. Die Apps welche Texte scannen und danach vorlesen, sind mir zu teuer. Da habe ich mich auf die Aussagen von Blinden verlassen, die ich persönlich oder durchs Internet kenne.
Folgende Blogartikel sind bereits fest geplant:

Ab nächsten Dienstag geht es los!

Paralympics 2012 – was heißt hier eigentlich behindert?

Vom 29. August bis zum 9. September war in London die Paralympics, die olympischen Spiele der Menschen mit Behinderung. Was dort alles gezeigt wurde, was bei den Paralympics funktioniert und in unserer Gesellschaft noch immer nicht, das erfahren Sie in diesem Blogartikel. Ich würde mich freuen wenn viele Menschen durch diesen Artikel ins Nachdenken kommen und sich was ändert in unserer Gesellschaft.

Am 29. August 2012 um 22:00uhr wurden die Paralympics 2012 eröffnet. Die Paralympics sind die olympischen Spiele der Menschen mit Behinderung. 4200 Sportler mit Behinderung trafen sich in London um ihre sportlichen Fähigkeiten zu vergleichen. Es waren spannende, emotionale und erfolgreiche Paralympics. Mir sind während der Paralympics einige Sachen aufgefallen, bei denen ich mir wünschen sie würden nicht nur bei den Paralympics umgesetzt werden. Diese möchte ich jetzt näher beleuchten:

 

Wenn jemand Hilfe benötigt bekommt er sie!

Beim Schwimmen habe ich mehrfach gesehen, dass bestimmte Sportler auf dem Startblock festgehalten wurden, damit sie nicht das Gleichgewicht verlieren und umfallen.
Damit blinde Menschen Weitsprung machen können, bedarf es zwei Hilfspersonen. Beim Tischtennis für Rollstuhlfahrer war es selbstverständlich dass Menschen ohne Behinderung nach den Tischtennisbällen gesprungen sind und diese den Rollstuhlfahrern wieder gegeben haben. Wenn ein blinder Mensch einen X Meter Lauf machen möchte, ist es selbstverständlich dass er einen Begleitläufer bekommt.
Behindertensportler mit einem Bein bekommen eine Beinprothese die so gut ist, dass inzwischen Diskussionen aufflammen ob eine Beinprothese nicht besser ist wie ein Bein aus Fleisch und Blut!

Dieses ganzen Hilfestellungen und Hilfspersonen bekommen die Behindertensportler ganz ohne Antrag! Es muss auch nicht erst ein Gesetz ins Leben gerufen werden, damit Ungerechtigkeiten beseitigt werden. Das goldene Gebot der Paralympics lautet: Wer Hilfe benötigt bekommt sie auch.

Damit Sie als Blogleser den Unterschied zur Realität des Alltagslebens eines Behinderten verstehen, kommen hier zwei Beispiele:

Wenn ein Mensch mit Behinderung sich komplett selbstständig anziehen kann, selber sich baden, waschen und rasieren kann, aber Hilfe benötigt beim Putzen und Wäsche waschen, wird ihm diese Hilfe verweigert, weil es keinen Paragraphen gibt der es erlaubt diesem Menschen die Hilfe zu geben die er benötigt.

Wenn ein Mensch mit Behinderung einen Antrag auf Arbeitslosengeld stellt(egal ob Arbeitslosengeld 1 oder 2) bekommt er das gleiche Geld wie ein Mensch ohne Behinderung. Das er behinderungsbedingte Mehrkosten wie z. B. Regelmäßige Schuhreparaturen wegen einer Gehbehinderung, Krankengymnastik wegen Rückenprobleme mit finanziellem Eigenanteil, Sprachtherapie finanziellem Eigenanteil hat ist dem Gesetzgeber egal. Diese Ungerechtigkeiten werden vom Gesetzgeber und vom jeweiligen Sachbearbeiter als „Die Welt ist eben Ungerecht!“ hingenommen und es ist keine Motivation vorhanden diese offensichtliche Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

 

Vergleichen ja, aber intelligent!

Waren Sie etwas irritiert, dass zum Beispiel beim Tischtennis mehrere Goldmedaillen vergeben wurden? Bei der Olympiade der Menschen ohne Behinderung wurde im Tischtennis nur eine Goldmedaille vergeben. Warum eigentlich?

Stellen Sie sich vor es spielt jemand im stehen gegen jemand im Rollstuhl. Der Stehende hat eine viel größere Reichweite wie der Rollstuhlfahrer. Als Stehender kann man einem Schmetterball viel mehr Energie und Kraft mitgeben wie als Rollstuhlfahrer. Der Wettkampf wäre sehr unfair. Deswegen wegen hat man Rollstuhlfahrer gegeneinander spielen lassen und Stehende gegeneinander spielen lassen. Es ging sogar so weit, dass es bei den Rollstuhlfahrern noch Unterkategorien gab, weil die Bewegungsmöglichkeiten sehr unterschiedlich war. Die genauen Klassifizierungen können Sie in diesem Blogartikel nachlesen: Paralympics: Wie können unterschiedliche Behinderungen fair verglichen werden? .

 

Alle Medaillen waren gleich viel wert!

Die Klassifizierungen in unterschiedliche Behinderungsarten hatte noch einen anderen wichtigen Grund. Alle Leistungen waren gleich viel wert. Es hat hinterher nie geheißen, dass die Goldmedaille leicht gewonnen wurde, weil ja die körperliche Einschränkung gar nicht sooo dramatisch ist.

Jede Leistung wurde honoriert. Jeder Behindertensportler wurde gelobt und man zollte ihm Respekt. Schließlich war es ein Vergleich mit den Weltbesten Behindertensportlern!

Ich nehme die letzten beiden Punkte zusammen um den Leser gut aufzuzeigen, wie es momentan noch in unserer Gesellschaft funktioniert:

Angenommen ein schwerbehinderter Mensch mit eine starken Gehbehinderung und einer stark behinderten rechten Hand kann 3 Programmiersprachen. Jetzt findet er eine Arbeit im Angestelltenverhältnis. Der Arbeitgeber bekommt vom Staat 70% des Gehalts wieder als Nachteilausgleich. Aufgrund der stark behinderten rechten Hand ist das Arbeitstempo deutlich langsamer wie bei einem Mensch ohne Behinderung. Deswegen und nur deswegen bekommt der Arbeitgeber vom Staat die 70%.
Wenn der behinderte Programmierer genügend Zeit bekommt, liefert er fehlerfreie Programmierarbeit ab!

Trotzdem wird dem behinderten Programmierer regelmäßig vorgeworfen er sei zu langsam und weil er zu langsam ist, könne man ihn zum Programmieren nicht gebrauchen. Die Fähigkeit, dass erlernen und beherrschen von 3 Programmiersprachen wird als wertlos angesehen, wenn es nicht in einem bestimmten Zeitfenster erfolgt. Völlig unter den Tisch fällt auch, dass die Definition von „schnell“ Programmieren von Person zu Person komplett verschieden sein kann. Es wird auch leider nicht darüber nachgedacht, ob die Geschwindigkeit durch Hilfsmittel (bei den Paralympics zum Beispiel die Prothesen, Begleitläufer bei Blinden oder die Mädchen die für die Rollstuhlfahrer beim Tischtennis die Bälle geholt haben) oder Hilfspersonen verbessert werden kann.

Unfair vergleichen ist einfach uncool!

Hier kann und muss die Gesellschaft von den Paralympics noch viel lernen. Es muss zur Selbstverständlichkeit werden dass Fähigkeiten gefördert werden! Es muss zur Selbstverständlichkeit werden, dass Grenzen durch Hilfsmittel und Hilfspersonen überwunden werden und die Fähigkeit im Vordergrund steht.

 

Behindert sein ist cool und kommt ausführlich im Fernsehen

Noch nie hat ARD und ZDF so viel im Fernsehen gezeigt von den Paralympics wie dieses Jahr. Es wurde meistens 6 Stunden pro Tag im Fernsehen gezeigt. Es wurden alle paralympischen Sportarten gezeigt. Deutsche und auch manchmal nichtdeutsche Medaillengewinner wurden interviewt, es wurde gezeigt wie barrierefrei London ist, es wurde oft gezeigt warum ein bestimmter Paralympicsportler behindert ist und wie es dazu kam. Es wurden Prothesen gezeigt, Handbikes(Handfahrrad, man „tritt“ nicht mit dem Fuß, sondern mit der Hand) einfach alles! „Behinderung total“!

Durch diese Fernseh-Offensive wurde dem Zuschauer das Gefühl vermittelt, dass man sich nicht schämen muss, wenn jemand eine Behinderung hat! Es wurde auf tolle Art und Weise gezeigt, dass die Stärken von behinderten Menschen wichtiger sind wie Ihre Einschränkungen. Es wurde gezeigt, dass behinderte Menschen auch „hübsch“ sein können und Lebenspartner / Familie haben. Behinderte Menschen wurden plötzlich richtig wichtig!

Ich möchte diesen Artikel mit einem Satz beenden, der für den einen oder anderen sehr „schräg“ klingt. Es ist das Ende eines Prozesses der 42 Jahr gedauert hat. Der supertolle Geschäftskontakt zu Mony Kochanek und Arnulf Krebs und weitere tolle Geschäftskontakte auf Xing, die Tatsache dass in Sachen barrierefreie Software-Entwicklung sich dieses Jahr gigantisch viel getan hat, was sich auch sehr positiv auf meine Auftragslage auswirkt, die vielen positiven Erlebnisse in der Kirche ICF-Reutlingen und 10 Tage Paralympics befähigen mich diesen Satz zu schreiben:

Ich bin stolz behindert zu sein!

Birgit Kober holt Gold mit Weltrekord im Kugelstoßen

Das 14. Gold holt Paralympics-Debütantin Birgit Kober im Kugelstoßen.

Der erste Versuch von Birgit Kober sicherte Ihr schon Gold. Mit 10,25 Metern verbesserte die Rollstuhl-Fahrerin mit den Koordinationsstörungen ihre eigene Bestmarke und konnte den Wettkampf vor 80.000 Zuschauern danach lachend beobachten.

Übersicht über alle Paralympics 2012 Blogartikel

Denise Schindler und Steffen Warias gewinnen Silber

Denise Schindler und Steffen Warias gewinnen Silber im Radfahren bei den Paralympics.

Auf der Bahn hat es leider für Denise Schindler zu keiner Medaille gereicht. Beim Straßenrennen musste die 26jährige Münchnerin sich nur der Chinesin Sini Zeng um neun Sekunden geschlagen geben. Im Sprint gelang Schindler ebenfalls der zweite Platz. Als kleines Kind mit zwei Jahren war Denise Schindler ausgerutscht und vor eine Straßenbahn gefallen; Schindler übelebte knapp, verlor aber ihren rechten Unterschenkel.

Der 27-Jährige Steffen Warias gewann eine Silbermedaille im Straßenrad-Sprint. Nur der Italiener Roberto Bargna war besser wie Warias und gewann Gold. Tobias Graf (Freiburg) und  Michael Teuber (München) gingen leer aus.

Übersicht über alle Paralympics 2012 Blogartikel

Handbikerin Eskau sorgt für drittes deutsches Gold bei den Paralympics

Im paralympischen Straßenrennen mit dem Handbike geht Gold und Silber an Deutschland.

Die deutschen Handbikerinnen Andrea Eskau und Dorothee Vieth haben für weitere Medaillen beim paralympischen Zeitfahren gesorgt. Eskau sicherte sich Gold in 28:18,09 Minuten. Dorothee Vieth benötigte 30:00,19 Minuten und gewann Silber vor Laura de Vaan aus den Niederlanden (30:24,82 Minuten).

in Peking hatte die 40-jährige Eskau bereits Gold im Straßenrennen gewonnen. Für Vieth war es das beste Ergebnis ihrer Karriere nach zwei Mal Bronze vor vier Jahren in China.

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Radsportler Michael Teuber holt ebenfalls Gold

Michael Teuber gewinnt im Zeitfahren ebenfalls eine Goldmedaille.

Kurz nachdem Tobias Graf Gold gewann, konnte auch Michael Teuber sich eine Goldmedaille sichern. Teuber hatte am Dienstag sehr großen Frust, weil er in eine Klasse „gesteckt“ wurde in der er sich eigentlich keine Chancen ausrechnete. Um so größer war sein Jubel über die hart erkämpfte Goldmedaille! „Dass ich es diesen muskelbepackten Kerlen, die neu in meiner Klasse sind, mit meinen dünnen Beinchen gezeigt habe, allein durch Wille, Ausdauer und Erfahrung, macht mich stolz“, sagte er: „Natürlich war Anspannung und Frust dabei, weil es auf der Bahn so beschissen gelaufen ist. Aber jetzt bin ich einfach von meinen Emotionen überwältigt.“

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Radfahrer Tobias Graf gewinnt Gold bei den Paralympics

Paralympics 2012: Radfahrer Tobias Graf gewinnt Gold im Zeitfahren.

Der 28-Jährige Radsportler Tobias Graf hat die zehnte Goldmedaille für das deutsche Team bei den Paralympics in London geholt. Tobias Graf (RIG Freiburg) und Michael Teuber (BSV München) haben den deutschen Radsportlern einen super Start beschert. Im Zeitfahren über jeweils 16 Kilometer gewannen sie in wenigen Minuten Abstand zur Konkurrenz in den Klassen C2 und C1. Graf kam nach 24:35,12 Minuten ins Ziel und war damit gut fünf Sekunden schneller als der Chinese Liang Guihua (24:40,33).

Graf hatte einem Mähdrescherunfall und ist seit dem linksseitig oberschenkelamputiert. Nach der Hälfte des Rennens hatte Graf knapp drei Sekunden Vorsprung vor Liang und gab diesen Vorsprung auf den zweiten acht Kilometern nicht mehr aus der Hand. „Das ist einfach nur geil. Gehofft habe ich schon darauf, aber gerechnet habe ich nicht damit. Ich habe mich nach den Bahnrennen eigentlich ziemlich platt gefühlt, aber anscheinend hat die Form auf den Punkt gepasst“, sagte Graf nach seinem Gold-Coup.

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Paralympics: Wie können unterschiedliche Behinderungen fair verglichen werden?

Ich bin gerade auf Facebook gefragt worden wie es sein kann, dass man Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen vergleicht. Dies möchte ich gerne in diesem Blogartikel erklären.

Die Behindertensportler werden in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Diese Einteilung nennt sich „Klassifizierung“. Die Art der Behinderung und ihre Auswirkung auf die Ausübung einer jeweiligen Sportart wird bei der Klassifizierung berücksichtigt.

Beispiel: Wenn ein Paralympics-Schwimmer Beine hat, die er aber nicht bewegen kann, hat er gegenüber einem Schwimmer ganz ohne Beine keinen Vorteil. Bei den einzelnen Sportarten gibt es verschiedene Behinderungsklassen. Deswegen wurden zum Beispiel im Tischtennis mehrere Goldmedaillen vergeben. Hier spielten Fußgänger gegeneinander und Rollstuhlfahrer gegeneinander. Bei den Rollstuhlfahrern wurde nochmal nach Beweglichkeit unterschieden beim Tischtennis.

Folgende Behinderungsarten werden in allen Sportarten unterschieden:

1. Amputierte
Athleten, denen mindestens ein Hauptgelenk in einem Glied fehlt.

2. Zerebralparese
Athleten, die an einer Beeinträchtigung des Bewegungsablaufes und der Haltung leiden, bedingt durch Schädigungen eines oder mehrerer Steuerzentren im Gehirn.

3. Sehbehinderte
Athleten, die in unterschiedlichem Maße sehbehindert sind bis hin zu völliger Blindheit.

4. Rollstuhlsport
Sportler, die zur Ausübung ihres Sports einen Rollstuhl benutzen. Die Klassifizierung findet in allen Sportarten statt, die Rollstuhlsportler betreiben (Rollstuhlrugby, Leichtathletik, Rollstuhlbasketball, Tischtennis, Rollstuhltennis).

5. Kleinwüchsige
Sportler, die höchstens 1,45 m (Männer) oder 1,37 m (Frauen) groß sind.[5]

6. Les Autres („Die Anderen, alle Übrigen“)
Dieser Begriff umschreibt Athleten mit unterschiedlichen Behinderungen, die den Bewegungsapparat betreffen, die aber in keine der anderen fünf Behinderungsklassen eingeordnet werden können.

Es werden also nur Behinderungsarten gegeneinander antreten die sehr ähnliche Einschränkungen haben oder die Auswirkung der Einschränkungen sehr ähnlich sind. Dadurch sind die Wettkämpfe sehr fair!

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Silbermedaille für Verena Schott im Schwimmen bei den Paralympics

3 Tage gab es keine Medaille für die Schwimmer. Verena Schott bringt die deutschen Schwimmer wieder auf Medaillenkurs.

Verena Schott aus Leipzig gewann am Montagabend in der Startklasse SM6 mit einem grandiosen Schlussspurt die Silbermedaille. Seit einem Fahrradunfall ist sie inkomplett Querschnittsgelähmt. Schott, die im Vorlauf nur die drittschnellste Zeit geschwommen war, verwies im Paralympics-Finale die Britin Natalie Jones um eine Hundertstelsekunde auf Rang drei. Schott ist sehr zufrieden: „Wie die Leute jubeln, das motiviert mich ungemein. Ich bin mein eigenes Rennen geschwommen vom Start weg, auf der letzten Bahn habe ich auf meine Chance gehofft.“ Gold gewann Eleanor Simmonds vom Team GB mit Weltrekordzeit.

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Paralympics 2012 in London im Internetradio bei R4H

R4H ist ein Internetradio für barrierefreie Köpfe. Hier gibt es Paralympics zum hören.

Auf der Webseite www.paralympics2012.de, mittlere Spalte, ist ein Radio mit einem roten Viertelkreis in dem „Live Radio hören“ steht abgebildet. Ein Mausklick auf dieses Radio öffnet ein neues Fenster. Klickt man hier auf den weisen Pfeil startet das Paralympics Internetradio von R4H. Wann was gesendet wird, findet man im Paralympics R4H Sendeplan .

Ebenso kommen Sie zum Internetradio wenn Sie auf www.paralympics2012.de oben rechts (wo die 24 steht) anklicken. Das ist der Link zur 24 Stunden Schleife unserer täglichen Sendungen ParaReport. Dort gibt es auch einen Link zu Iphone-App.

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