Was ist die „Web Accessibility Initiative“ (WAI)?

Es gibt einige Begriffe die im Zusammenhang mit Barrierefreies Internet immer wieder vorkommen. Hier möchte ich erläutern, was sich hinter den Begriff „Web Accessibility Initiative“ verbirgt.

Die Web Accessibility Initiative(WAI) ist eine Arbeitsgruppe der W3C , die sich mit dem barrierefreien Zugang zum Internet beschäftigt. Die W3C ist das World Wide Web Consortium-Gremium, welches sich um die Standardisierung des World Wide Web(=Internet) kümmert.

Das Ziel der WAI (Web Accessibility Initiative) ist es, das Internet möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen sind auch eine Zielgruppe der WAI (Web Accessibility Initiative).

Die „Web Content Accessibility Guidelines 1.0“ (WCAG 1.0) beinhalten Anforderungen an die Webseitenprogrammierung als auch an Inhaltsarchitekturen, Layout-Grundlagen und Technik-Verwendung. Sie wurden von der Web Accessibility Initiative veröffentlicht.

Die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) in Deutschland, baut auf die Web Content Accessibility Guidelines 1.0 auf.

Was bedeutet Social Media?

Überall liest man es: „Social Media“. Aber was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Gibt es überhaupt eine klare Definition? Die Antwort lesen Sie in diesem Artikel.

Mit dem Einzug von Web 2.0 ist das Internet „kommunikativer“, aktiver und persönlicher geworden. Bei Facebook ist es üblich, dass man seinen Vor-und Nachnamen veröffentlicht und keinen fiktiven Anmeldenamen verwendet. Jedoch ist eine präzise Definition von Social Media nicht ganz einfach. Man liest im Internet sehr unterschiedliche Begriffsdefinitionen. Irgendwie steckt ja das Wort „Sozial“ drin. Es geht also um soziale, persönliche Kontakte im Internet. Es werden persönliche Bilder und Videos ins Internet gestellt, man chattet mit Freunden oder teilt persönliche Stimmungen oder Erlebnisse über Twitter oder Statusmeldungen bei Xing mit.

Durch die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten, werden Kontakte zu anderen Menschen persönlicher. In Weblogs findet man oft nicht nur Fachartikel, sondern die Publikation einer persönlichen Meinung zu einem bestimmten Thema.

Social Media ist die Weiterentwicklung sozialer Bedürfnisse von Menschen im Internet. Social Media sollte auch unbedingt bei Suchmaschinenoptimierung mit berücksichtigt werden.

Was ist der Pagerank?

In Kreisen der Suchmaschinenexperten ein gängiger Begriff, aber was verbirgt sich genau hinter dem Begriff Pagerank? Die Antwort erfahren Sie in diesem Artikel …

Der Pagerank gehört zur Offpage-Optimierung.

Larry Page, einer der Google-Gründer, hat den Pagerank entwickelt, zusammen mit Sergei Brin. Der Pagerank ist eine ganze Zahl zwischen 0 und 10. Diese Zahl gibt Auskunft über die Anzahl und Qualität der Backlinks. Ein Pagerank von 0 ist sehr schlecht während ein Pagerank von 10 sehr gut ist. Somit ist der Pagerank eine Art Qualitätsaussage einer Webseite.

Um bei einer Webseite einen hohen Pagerank zu erreichen, muss man viele gute Backlinks für diese Webseite bekommen. Die Anzahl der Backlinks ist nicht alleine ausschlaggebend damit die eigene Webseite einen Pagerank hohen bekommt. Wichtig ist auch, dass die Webseiten, von denen man einen Backlink bekommt, selbst auch einen hohen Pagerank haben.

Aber warum benötigt man überhaupt einen Pagerank?

Eine Schweizer Studie über Suchmaschinenoptimierung die in diesem Jahr (2010) veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass die Bedeutung des Pageranks nachgelassen hat.

Grundsätzlich hat es nach wie vor positive Auswirkungen auf die Position einer Webseite in der Suchmaschine Google, wenn eine Webseite einen hohen Pagerank hat.

Schlussfolgerung:
Wenn Sie Ihre Webseite in der Suchmaschine ganz nach vorne auf Position 1 bringen möchten, sammeln Sie Backlinks von Webseiten die einen hohen Pagerank haben und inhaltlich sich mit dem Thema Ihrer Webseite oder einem ähnlichen Thema beschäftigen.

Was ist eine „barrierefreie Software“?

Eine Barriere ist ein Hindernis. Für Menschen mit Behinderung und auch für ältere Menschen, kann es beim bedienen von Software Barrieren, sprich Hindernisse geben.

Ich möchte mal ein paar Beispiele für Barrieren nennen:

Eine Software die nur mit der Maus, nicht aber mit der Tastatur bedienbar ist, ist für blinde und sehbehinderte Menschen gar nicht zu bedienen, weil man mit einem Sehproblem, nicht wahrnehmen kann, wo sich gerade der Mauszeiger befindet.

Eine Software, die keine Menüs hat sondern nur Schalter mit Bildern ohne Beschreibungstext, ist für blinde Menschen nicht zu bedienen, weil der Screenreader(eine Software die dem blinden den Bildschirminhalt „vor liest“) nur lesen, aber nicht sehen kann.

Eine Software die Fehlermeldungen nur Akustisch übermittelt, aber keine Meldung auf dem Bildschirm bringt, ist für gehörlose Menschen nicht zu bedienen.

Eine Software die viele Funktionen mit Tastenkombinationen belegt hat, bei den man 2-3 Tasten gleichzeitig drücken muss, ist für Menschen die behinderungsbedingt nur mit einer Hand tippen können ebenfalls nicht zu bedienen!

Eine Software, die zwischen Schrift-und Hintergrundfarbe zu wenig Kontrast hat, ist für Menschen mit einer Farbenfehlsichtigkeit nicht zu bedienen.

Dies alles können Barrieren bei einer Software für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen sein.

Eine barrierefreie Software nimmt auf diese ganzen Einschränkungen Rücksicht und ist so individuell anpassbar, dass jeder Mensch sie bedienen kann. In der englischsprachigen Literatur findet man das Wort „Accessibility“ statt Barrierefreiheit.
Im Artikel Was bedeutet Accessibility? können Sie mehr darüber lesen.

Wenn Sie eine barrierefreie Software benötigen, dürfen Sie gerne meine Webseite besuchen.
Barrierefreie Software