Barrierefreie Softwareentwicklung – Warum ist das für Behörden und Unternehmen im Jahr 2018 wichtig

In diesem Blogartikel möchte darstellen, warum es dieses Jahr wichtig ist Software barrierefrei zu machen.

Barrierefreie Softwareentwicklung – Definition

Barrierefreie Software-Entwicklung bedeutet, es entsteht eine Software die für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungsarten und anderen körperlichen Einschränkungen bedienbar ist.

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Barrierefreies Webdesign – Warum ist das für Behörden und Unternehmen im Jahr 2018 wichtig

In diesem Blogartikel möchte darstellen, warum es dieses Jahr für Behörden und Unternehmen wichtig ist, ihre Webseiten barrierefrei zu machen.

Barrierefreies Webdesign – Definition

Barrierefreies Webdesign bedeutet, dass eine Webseite so gestaltet ist, dass diese für alle Menschen, auch für Menschen mit Behinderungen und anderen körperlichen Einschränkungen, bedienbar und wahrnehmbar ist.

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Warum sollen Unternehmen sich im Jahr 2018 um digitale Barrierefreiheit kümmern

In diesem Blogartikel möchte ich Unternehmen dazu bringen im Jahr 2018 sich um digitale Barrierefreiheit zu kümmern.

Digitale Barrierefreiheit – Was ist das?

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Webseiten, Programme und Betriebssysteme werden so gestaltet, dass sie von ALLEN MENSCHEN, auch von Menschen mit körperlichen Einschränkungen, bedient werden können.

Für alle die lieber Video schauen, wird hier digitale Barrierefreiheit in einem Youtube-Video erklärt:

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Who cares. Warum Unternehmen, auch in Reutlingen, sich um die digitale Barrierefreiheit kümmern sollten

In diesem Artikel möchte ich aufzeigen warum es für Unternehmen wichtig ist, sich um die digitale Barrierefreiheit zu kümmern. Außerdem ist mein Vortrag den ich in der Hochschule der Medien in Stuttgart gehalten habe, nochmal verlinkt.

Warum dieser Artikel?

Ich habe am 12. Mai 2017 in der Hochschule der Medien in Stuttgart einen Vortrag gehalten.

Accessibility Day 2017 in der Hochschule der Medien in Stuttgart – Mein Vortrag zum anschauen als Video

Der Vortrag kann hier angeschaut werden:
Who cares. Warum sich Unternehmen jetzt um digitale Barrierefreiheit kümmern sollten

Nachfolgend werde ich die wichtigsten Punkte meines Vortrages in Schriftform darstellen.

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Quo vadis Webdesign? Werbeagentur Frank aus Saarbrücken, Saarland gibt Unternehmen drei Denkansätze an die Hand

Auch wenn jeder Kunde anders ist, gelten manche Regeln in puncto Webdesign über alle Belange und Branchen hinweg. Durch den täglichen Umgang mit vielen verschiedenen Kunden weiß Patrik Frank, Inhaber der Werbeagentur Frank aus Saarbrücken ganz genau, welche Erwartungen an das Webdesign vorherrschen und worauf es wirklich ankommt.
Was ist reine Spielerei? Wo hingegen lohnt sich die Investition in das Webdesign? Die Zeit rennt im Web besonders schnell. Was gestern noch „in“ war, wird heute schon wieder ad acta gelegt. So galt noch vor wenigen Jahren der Besitz eines Smartphones als etwas Besonderes. Ganz zu Schweigen davon, ganze Websiten möglichst optimal auf die kleinen Dinger anzupassen.

Mobile Webdesign und andere Trends

Heutzutage nutzen rund 50% der Mobilfunknutzer die kleinen All-In-One-Computer, alleine in Deutschland mehr als 40 Millionen Menschen (Quelle:statista.com). Viele Geschäftsleute, Manager aber auch vor allem die jüngere Zielgruppe nutzen ihr Mobiltelefon, um sich “mal eben schnell“ über ein Unternehmen zu informieren oder ein Produktdetail oder einen Ansprechpartner zu finden. Dafür muss die Website für diese Endgeräte (auch Tablet-PCs) entsprechend aufbereitet sein. Das alles war vor 3-4 Jahren bei uns noch kaum ein Thema, es wurde in Angeboten meist aufpreisig als Option angeboten. Nun ist es zum unverzichtbaren
Standard geworden. Jedes Jahr werden zudem neue Webdesign-Trends in einschlägigen Blogs und Foren prognostiziert und diskutiert. Mal stehen Trends wie “Flat-Design“ später dann “Material-Design“ ganz oben auf der Agenda. Es ist die Rede von diversen “jQuery-Plugins“ und “JavaScript-Tools“, dazu kommen verschiedene “Themes“, “Fonts“, “Icons“ und anderen Ressourcen für die Designer- und Developper-Community.
Nur: Was bringt das alles dem Endkunden; nutzt er das oder braucht er das überhaupt? Salopp:
Muss man denn jeden Trend mitmachen? Antwort: JAein! Es sind meist designtechnische Spielereien, die man als Trendsetter mitmachen muss, will man seinem Clientel einen frischen, modernen Look präsentieren.
Da sich dies aber rasant ändert, ist nach dem Relaunch der neuen Website bereits schon wieder vor deren nächsten Modernisierung. Und das kostet Geld – und natürlich Zeitaufwand. Dazu muss die Erkenntnis bestehen, dass über das stets moderne Design der Homepage tatsächlich mehr Umsätze generiert werden. Das ist z.B. in der Modebranche oder Sportartikel der Fall. Sicher ist das nicht das primäre Thema für ein Traditionsunternehmen aus dem Handwerk, die Arztpraxis oder die meisten StartUps in der Region.
Vor allem für letztere muss es vor allem eins sein: Billig. Ja – hier wird absichtlich nicht der Begriff “günstig“ verwendet. Denn für viele der kleineren Firmen sind mittlerweile die im TV-propagierten Preise sogenannter Baukasten-Systeme die preisliche Referenz.

Web-Baukastensysteme von der Stange als echte Option?

Wie heißt‘s so schön? You never get a second chance to make a first impression.
Es geht hier also um nicht weniger als um Ihre Firma, Ihr Produkt – kurz: Ihre Zukunft.
Kreative hören oft Aussagen wie „Warum 2.000 Euro aufwärts für ein Webdesign ausgeben, wenn es doch bereits tolle Designs fertig von der Stange gibt?“ Vor allem für Kleinunternehmen mag der Gedanke Charme haben, sich selbst aus dem Web-Baukastensystem zu bedienen – für lau. Allerdings sollte jeder die Rechnung von der Zukunft her sehen, denn: „Jede Webseite ist nur so gut wie ihr schlechtestes Puzzleteil“, erläutert Frank. „Text, Bildmaterial, Logo, Design- und Farbwahl – für einen professionellen Auftritt müssen alle Puzzleteile passen.“ Deshalb sollte bereits im Vorfeld genau überlegt werden, wer den Auftritt mit Inhalt und Leben befüllt. Das Design “drumherum“ und die Funktionalität sind demnach eine Sache.
Aber was zählt, sind doch die Inhalte und deren professionelle Präsentation; z.B. durch das Wecken von Bedürfnissen und Emotionen. Das alles herauszuarbeiten, für den Endverbraucher “sicht- und erlebbar“ zu gestalten ist ein Handwerk, das erlernt sein sollte. Dazu kommen auch strategische und konzeptionelle Aufgaben wie Mitbewerberanalyse, etc. Nicht zuletzt gilt es zu beachten, dass die Websiten der Do-it-yourself- Systemen nur gemietet sind. Kosten, die sich langfristig auch aufsummieren.

Ein gutes Corporate Design ist allumfassend

Eine homogene Wort-Bildsprache, welche sich später auch in Printmaterialien fortsetzen lässt,
ist ebenso wichtig, denn meistens ist es ja nicht mit einem Webauftitt getan. Hinzu kommt die Werbung außerhalb der digitalen Welt, zum Beispiel in Form einer Imagebroschüre für den Firmenauftritt oder eines Flyers für die gezielte Kundenakquise. Vielleicht werden auch Warenkataloge, Speisekarten oder andere Printwerbung benötigt. Zumindest jedoch gehören ein gutes Firmenlogo, passendes Briefpapier, Visitenkarten, Laden- & Fahrzeugbeschriftung zur Grundausstattung jedes Werbetreibenden.
Allein diese kleine Aufzählung macht deutlich, wie wichtig es ist, dass die Konzeption für die gesamte optische Darstellung aus einem Guss ist. „Unter dem Strich sparen Unternehmen, wenn sie ohne Umschweife einen Profi ins Boot holen“, hebt Frank hervor. Was im ersten Moment kostspielig aussieht, zahlt sich meistens schnell aus, wenn alle Kommunikationsmittel ein homogenes Bild und eine einheitliche Botschaft vermitteln. Denn ein professioneller Auftritt zeugt von Kompetenz und Kundennähe; sorgt somit schneller für Akzeptanz und Vertrauen bei der Zielgruppe. Dadurch werden natürlich deutlich schneller Umsätze generiert, welche die getätigten Investitionen – auch außerhalb der Bereiche Werbung und Webdesign – amortisieren
helfen und somit den Betreiber schneller in die angestrebte Gewinnzone bringen.

Werbeagentur Frank
Patrik Frank
Feldstraße 7
66132 Saarbrücken
Tel.: 0681/98909091
info@pikant-media.de
Webseite: Webdesign der Werbeagentur Frank aus Saarbrücken im Saarland

Bohnacker-CAD: CAD in höchster Qualität für innovative Lösungen – Siemens-NX-Konstruktionen – Made in Germany

Sie sind auf der Suche nach einem CAD-Konstruktionsbüro?
Für spezielle technische Anforderungen und für Ihre ökonomischen Ziele suchen Sie ein CAD-Büro, das Ihnen dazu passende und neuartige Lösungen liefern kann – und das mit Siemens-NX?
Dann herzlich willkommen bei Bohnacker-CAD!

Wir sind ein neu gegründetes Unternehmen (Sept. 2014) und bieten Ihnen bei der Planung und Konstruktion von Werkzeugen für die spanlose Blechumformung unsere Unterstützung an.
Gleich zu Beginn sind wir als 5-köpfiges Team gestartet. Im Februar 2015 werde ich unser Team durch einen weiteren Mitarbeiter ergänzen. Dieses komplette Konstruktionsteam arbeitet schon über viele Jahre sehr erfolgreich mit mir zusammen. Jeder kann sich auf den anderen absolut verlassen. Somit sind wir ein schlagkräftiges Team, das gleichzeitig mehrere Aufträge aus einem Auftragspaket abarbeiten kann. Dies wiederum reduziert den Betreuungsaufwand für Sie auf ein Minimum.
Nur mit einem bestens ausgebildeten und hoch motivierten Team sowie einem perfekt abgestimmten Arbeitsumfeld können wir unseren Kunden erstklassige Qualität bieten – dafür steht unser Name.
Mein Name ist Martin Bohnacker und ich bin der Geschäftsführer meines Konstruktionsbüros. Seit über 30 Jahren bin ich im Bereich der Fertigung und Konstruktion von spanlosen Blechumformwerkzeugen tätig. Zuletzt war ich 15 Jahre als Konstruktionsleiter bei einem mittelständischen Werkzeugbauer angestellt.
Auch wenn das Konstruktionsbüro im Jahr 2014 neu gegründet wurde, kann unser Team bereits auf mehr als 100 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Methodenausarbeitung und Konstruktion von Werkzeugen zurückgreifen. Durch unseren eigenen Anspruch sind wir in der Lage, für Sie die optimalste, innovative Lösung zu entwickeln und umzusetzen.
Unsere Aufgaben umfassen die Methodenerstellung, Simulation und Konstruktion von:

  • Transferwerkzeugen
  • Folgeverbundwerkzeuge aller Art – auch für Prog-Pressen
  • Stufenwerkzeugsätze bestehend aus Zieh-, Beschneide- und Umformwerkzeugen
  • Press- und Umformwerkzeugen
  • Stanz- und Folgewerkzeuge
  • Platinenschnitte
  • Holzpresswerkzeuge

Und das alles garantiert aus einer Hand.

Wir wollen Maßstäbe setzen und geben Ihnen unser Wort, stets für das Qualitätsversprechen „Made in Germany“ einzustehen.

Unsere Arbeit führen wir mit dem CAD-System Siemens-NX und der Simulationssoftware AutoForm aus. Dadurch haben wir uns auf die Planung und Konstruktion von Presswerkzeugen aller Art vor allem für die Fa. Daimler AG und deren Zulieferer spezialisiert. Hier sind uns sämtliche Normen und Richtlinien bestens bekannt. In diesem Bereich haben wir uns über viele Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Unser Markenzeichen ist die hohe Qualität und die Bereitschaft auch neue Lösungswege auszuarbeiten.

Ihr Auftrag ist unser Ziel:
Wir wollen durch innovative Lösungen Maßstäbe setzen. Welche Ideen wir auch entwickeln, welche Wege wir auch gehen, alle dienen dem einen Ziel: Unseren Kunden ausgefeilte Konstruktionen für ein herstellungsoptimiertes Endprodukt zu liefern, das wartungsarm und servicefreundlich ist.

Unser Motto zu Ihrem Vorteil: Innovation entsteht in der Konstruktion.

Profitieren auch Sie von unserer Kompetenz und von unserem Anspruch, bei der für Sie kostengünstigsten Fertigung stets perfekte Lösungen zu finden.

Fordern Sie uns – lassen Sie uns planen und konstruieren.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage oder Sie rufen einfach kurz an.

Hier unsere Kontaktdaten:
Martin Bohnacker / Bohnacker-CAD
Weite Straße 14
89150 Laichingen
Tel.: 07333 95322 – 0
Fax: 07333 95322 – 19
Info@bohnacker-cad.de
Webseite: Bohnacker-CAD Konstruktionsbüro

Barrierefreies Webdesign mit der BITV 2.0 – Artikelreihe

Am 22. September 2011 trat die BITV 2.0  in Kraft. Deswegen gibt es jetzt eine Artikelreihe über Barrierefreies Webdesign mit der BITV 2.0.

Barrierefreies Webdesign bedeutet, dass eine Webseite so gestaltet ist, das Menschen mit Unterschiedlichen Einschränkungen / Behinderungen sie wahrnehmen/lesen können. Ich mache ein paar Beispiele:
Blinde und Sehbehinderte die mit einem Screenreader Arbeiten, benötigen bei Bilder Alternativtexte, weil der Screenreader nur lese und nicht sehen kann. Ebenso ist es für Blinde und Sehbehinderte wichtig, dass die komplette Webseite mit der Tastatur bedienbar ist, weil sie nicht mit einer Computermaus arbeiten können. Menschen mit einer Farbsehschwäche benötigen einen ausreichenden Farbkontrast zwischen Hintergrund-und Schriftfarbe, weil sie sonst die Schrift nicht erkennen können.
In oben genannter BITV 2.0 sind alle Kriterien aufgeführt die erfüllt sein müssen, damit man nach deutschem Recht von barrierefreies Webdesign sprechen kann.

Wenn Sie wissen möchten warum für Unternehmenswebseiten barrierefreies Webdesign wichtig ist sollten sie den Blogartikel „Warum ist barrierefreies Webdesign für Unternehmen wichtig“ lesen.

Folgende Artikel sind geplant:
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: Welche Hilfsmittel gibt es für die Prüfung
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: Alternativen für CAPTCHA
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: wie wird Tastaturbedienbarkeit bei einer Webseite gewährleistet?
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: was bedeutet Valides HTML?
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: Texte sind lesbar und verständlich zu gestalten
Barrierefreies Webdesign nach BITV 2.0: Frames barrierefrei darstellen

Wenn Sie weitere Themenwünsche haben, dürfen Sie mir gerne eine Mail schreiben an:
info@marlem-software.de oder rufen Sie mich an 07121/504458


Weitere Artikel

Warum ist barrierefreie Software-Entwicklung für Software-Unternehmen wichtig?

Im Blogartikel „Was bedeutet barrierefreie Informationstechnik?“ habe ich geschrieben, dass Unternehmen nicht dazu verpflichtet sind Ihre Software barrierefrei zu gestalten. Mit diesem Artikel möchte ich erklären, warum es sich lohnt barrierefreie Software zu entwickeln.

In Deutschland leben 9,6 Millionen Menschen mit Behinderung. Davon sind 7 Millionen schwerbehindert, dass bedeutet sie haben einen Grad der Behinderung von 50 oder mehr. Für viele dieser Menschen ist die Bedienung eines Computers die einzige Chance zu arbeiten.
Menschen mit Behinderungen haben völlig andere Kriterien nach denen sie die Software aussuchen mit der sie arbeiten. Ich mache mal ein paar Beispiele:

Im Jahr 2002 habe ich dem Microsoft Office den Rücken zugedreht und Openoffice installiert! Grund: OpenOffice hatte schon damals eine Wortergänzung. Da ich behinderungsbedingt nur mit einer Hand tippen kann, war diese Funktion eine gigantische Zeitersparnis. Das tolle an dieser Wortergänzung ist, wenn ich einmal ein Wort richtig geschrieben habe, kann ich es nie mehr falsch schreiben, weil es beim zweiten Mal schreiben nicht fertig geschrieben werden muss, sondern per drücken der Enter-Taste von Libre fertig geschrieben wird!

Lange Zeit war der Browser Opera mein Lieblingsbrowser. Da ich eine Farbsehschwäche habe gibt es Webseiten die ich nicht wahrnehmen kann. Das sind dann solche Webseiten auf denen zum Beispiel eine Hintergrundfarbe dunkelrot und die Schriftfarbe dunkelblau ist. Ganz super toller „Farbkontrast“! Der Browser Opera hat eine Funktion mit der ich die Farbe aus einer Webseite komplett entfernen kann, dass bedeutet die Webseite wird dann ganz schlicht in schwarz / weis dargestellt. Schon kann ich den Inhalt solch einer Webseite wahrnehmen. Da können andere Browser noch so tolle Funktionen haben, wenn sie diese Farbfunktion nicht haben, haben Sie gegen Opera keine Chance! Mittler Weile surfe ich mit Google Chrome, aber Opera ist noch immer auf meinem Laptop installiert für Webseiten mit unüberlegtem Farbkontrast!

Es lohnt sich also sehr wohl über die Bedürfnisse von behinderten Menschen bei der Bedienung von Software nachzudenken. Wenn Ihre Software etwas kann, was alle anderen nicht können, dann ist das ein Alleinstellungsmerkmal. Selbstverständlich muss das dann auch nach Außen hin kommuniziert werden. Wahrscheinlich ist sich LibreOffice gar nicht bewusst, dass die Wortergänzung für Menschen die behinderungsbedingt nur mit einer Hand tippen eine enorme Erleichterung ist. Deswegen machen Sie damit auch keine Werbung. Was selbstverständlich falsch ist! Wenn Software Funktionen anbietet die für Menschen mit Behinderungen eine Erleichterung bringen, darf und MUSS damit geworben werden. Schließlich soll diese Mühe sich auch lohnen.

Es gibt aber noch einen zweiten Grund warum Software-Unternehmen Ihre Software barrierefrei gestalten sollten. Im Blogartikel „Was bedeutet barrierefreie Informationstechnik?“ steht drin, dass Behörden per Gesetz dazu verpflichtet sind, nur noch barrierefreie Software einzusetzen. Möchten Sie nun Ihre Software an eine Behörde verkaufen, muss diese Barrierefrei sein! Gerade in Zeiten von Wirtschaftskrise ist man gezwungen darüber nachzudenken, wie Neukunden oder neue Kundengruppen erreicht werden können. Vielleicht ist Ihre Software für eine bestimmte Behörde geradezu Ideal! Haben Sie darüber schon mal nachgedacht? So bald Sie Ihre Software an eine Behörde verkaufen möchten, muss diese barrierefrei sein. Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Nachdem Sie Ihre Software barrierefrei gemacht haben, ist sie ja auch mehr Wert, somit kann mehr Geld für die Software verlangt werden!

Ganz zum Schluss möchte ich noch was anderes los werden:
Wenn ich solche Blogartikel mit Zielguppe „Unternehmer“ schreibe, ist mir völlig klar, dass es zwingend notwenig ist, dass innerhalb des Blogartikels irgendwo stehen muss:

Barrierefreie Software bringt mehr Umsatz!

Ich bin auch Unternehmer und Umsatz ist mir richtig wichtig!
Aber wissen Sie was mir auch richtig wichtig ist? Das Bewusstsein, dass ich die „Macht“ habe andere Menschen glücklich zu machen! Wenn Sie Ihre Software barrierefrei machen, schaffen Sie die Möglichkeit dass behinderte Menschen arbeiten können. Wenn behinderte Menschen arbeiten können, haben sie das Gefühl dass sie trotz Ihrer körperlichen Einschränkungen was leisten können und gebraucht werden. Wenn behinderte Menschen das erleben dürfen, dann sind sie glücklich! Möchten Sie nicht auch Menschen glücklich machen?

Warum ist barrierefreies Webdesign für Unternehmen wichtig?

Im Blogartikel „Was bedeutet barrierefreie Informationstechnik?“ habe ich geschrieben, dass Unternehmen nicht dazu verpflichtet sind Ihre Webseiten barrierefrei zu gestalten. Mit diesem Artikel möchte ich erklären, warum es trotzdem sinnvoll ist eine Unternehmenswebseite auf barrierefreies Webdesign umzustellen.

In Deutschland leben 9,6 Millionen Menschen mit Behinderung. Davon sind 7 Millionen schwerbehindert, dass bedeutet sie haben einen Grad der Behinderung von 50 oder mehr. Diese große Anzahl von Menschen muss von Unternehmern als potentieller Kundenkreis wahr genommen werden! Unternehmen die im Internet Produkte oder eine Dienstleistung (z. B. Pizza-Express) verkaufen, sollten sich im klaren sein, dass Menschen mit Behinderung viel öfter im Internet einkaufen als in einem Geschäft.

Rollstuhlfahrer die das Haus ohne fremde Hilfe nicht verlassen können, aber zwei nichtbehinderte Hände haben können im Internet Einkäufe tätigen. Bücher, CDs, DVDs, Weihnachts-und Geburtstagsgeschenke für Freunde oder Familienmitglieder. Alles kann im Internet eingekauft werden.

Menschen die gehörlos(telefonieren können diese Menschen verständlicherweise nicht!) sind, können im Internet Pizza bestellen! Sie werden sich einen Pizza-Express suchen, bei dem man auf der Webseite die Pizza bestellen kann!

Obwohl ich selber „nur“ gehbehindert bin und ein Auto besitze kaufe ich trotzdem lieber im Internet ein. Es spart einfach sehr viel Zeit! Bis ich von meiner Wohnung beim Parkplatz bin, bis ich dann nach Reutlingen in die Innenstadt gefahren bin, bis ich dann einen Behindertenparkplatz gefunden habe der „gnädiger“ Weise frei ist, bis ich dann vom Behindertenparkplatz zur Buchhandlungen gelaufen bin, das alles ist extrem Zeitintensiv! Da geht das Einkaufen im Internet wesentlich schneller!

Was bedeutet nun barrierefreies Webdesign?

Ein Webseite die nach den Grundsätzen des barrierefreien Webdesign erstellt wurde, ist für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen nutzbar(=zugänglich). Das bedeutet, dass Blinde, Sehbehinderte, Spastiker, Farbenblinde, Menschen mit altersbedingten Sehproblemen den kompletten Inhalt der Webseite wahrnehmen können!
In Deutschland gibt es eine Verordnung, die BITV 2.0, die festlegt wie eine Webseite beschaffen sein muss, damit sie barrierefrei ist.

Um es nochmal ganz klar auf den Punkt zu bringen:
Barrierefreies Webdesign bringt für Unternehmen neue Kunden und somit mehr Umsatz!