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Bücher-Ecke


Hier werden Bücher vorgestellt die ich für lesenswert oder interessant erachte.

Rubrik: Behinderung und Sexualität
Buchtitel: Sexualität und Behinderung
Autor: Färber,Lipps,Seyfahrt
Verlag: Attempto
Inhalt:
Millionen Menschen in unserem Land sind behindert. Viele leiden darunter, dass ihre Bedürfnisse nach Geborgenheit und Zärtlichkeit unbefriedigt bleiben. Fachleute aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Rechtswissenschaft und Therapie beleuchten in diesem Band das Tabuthema Sexualität und Behinderung.

Rubrik: Behinderung und Sexualität
Buchtitel: Hautnah
Autor: Lothar Sandfort
Verlag: AG Spak Bücher
Inhalt:
Aus: ekz-Informationsdienst Nr. 10/03
Der Autor ist Psychologe und seit 30 Jahren querschnittgelähmt. Er sieht im Erleben von Partnerschaft und Sexualität einen entscheidenden Bereich für die Umsetzung des Selbstbestimmungsprozesses von Behinderten. Grundlage für diesen Band sind Erfahrungsberichte, die er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in der Sexualberatung im Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter" (ISSB) erhalten hat. Zudem beschreibt er, wie die Arbeit mit behinderten Menschen in dieser Beratungsstelle durchgeführt wird. Zusätzlich zu den Titeln "Behinderte Sexualität - verhinderte Lust" (ID 26/02; enthält u.a. Beiträge eines Kongresses zu diesem Thema) sowie "Sexualität und Behinderung" (ID 50/98; enthält Beiträge einer Fachtagung). Insbesondere für Betroffene, die sich über die Arbeit des ISSB informieren wollen. Keine wissenschaftliche Auseinandersetzung, sondern als Sprachrohr für Betroffene gedacht. (3) Anke Märk-Bürmann

Rubrik: Behinderung und Sexualität
Buchtitel: Sexuelle Gewalt gegen behinderte Menschen - Der Schutz Behinderter durch das Sexualstrafrecht
Autor: Petra Bungart
Verlag: Mabuse-Verlag Frankfurt a.M
Inhalt:
"Behinderte Menschen sind in erhöhtem Maß der Gefahr ausgesetzt, Opfer sexueller Übergriffe zu werden. Der Grund hierfür sind die personalen und strukturellen Gegebenheiten, in denen Behinderte oftmals leben. Diese von Machtstrukturen und Abhängigkeiten geprägten Bedingungen haben auch zur Folge, dass das Dunkelfeld von Sexualstraftaten gegen Behinderte vergleichsweise hoch ist. Es ergibt sich ein besonderes Schutzbedürfnis behinderter Menschen, dem der Staat auch Rechnung zu tragen hat. Damit eröffnet sich jedoch ein Spannungsfeld zwischen weitreichendem staatlichen Schutz vor sexuellen Übergriffen einerseits und der Gewährleistung selbstbestimmter Sexualität Behinderter auf der anderen Seite. Die rechtliche Gleichstellung behinderter Menschen ist seit Jahren Gegenstand der öffentlichen Diskussion und der Gesetzgebung. Allein im Sexualstrafrecht waren darauf drei Novellen seit 1997 gerichtet. Die Autorin zeichnet diese Entwicklung und ihre Vorgeschichte nach, stellt die tatsächlichen Lebensverhältnisse von Behinderten dar und entwickelt daraus eine kritische Einschätzung der Neufassung des Gesetzes", heißt es in der Ankündigung des Buches. omp

Das Buch "Sexuelle Gewalt gegen behinderte Menschen - Der Schutz Behinderter durch das Sexualstrafrecht" ist im Mabuse-Verlag Frankfurt a.M unter der ISBN 3 - 938304 - 01 - 4 erschienen und zum Preis von 31,00 Euro erhältlich.
Rubrik: Behinderung und Glaube
Buchtitel: Lieber Arm ab als arm dran
Autor: Rainer Schmidt
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Inhalt:
Der Tag seiner Geburt war für seine Eltern ein Schock. Rainer Schmidt kam ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel zur Welt. Doch mit der Zeit lernten seine Familie und er, "normal" mit dieser Grenze umzugehen. Inzwischen ist Rainer Schmidt einer der erfolgreichsten deutschen Tischtennisspieler: Bei Welt- und Europameisterschaften für Behinderte und bei den Paralympics errang er zahlreiche Medaillen. Zuletzt gewann er bei den Paralympics in Athen 2004 Silber im Einzel und Gold mit dem Team.

Rubrik: Behinderung und Glaube
Buchtitel: Gesundheit, Krankheit, Behinderung. Gottgewollt, naturgegeben, gesellschaftlich bedingt?
Autor: Arnd T. May, Caspar Söling
Verlag: Bonifatius Druckerei (April 2006)
Inhalt:
Die Kommerzialisierung der Gesundheit führt zu Idealen, angesichts derer jeder von uns als behindert oder krank erscheinen muss. Der hier vorgelegte Dialog zwischen Theologie und Medizin sucht nach alternativen Orientierungen. Traditionelle Begriffe wie Gesundheit, Krankheit und Behinderung sind im Wandel. Die Kommerzialisierung der Gesundheit führt zu Gesundheitsidealen, angesichts derer jeder von uns als behindert oder krank erscheinen muss. Was früher normal war, das ist heute optimierbar. Was früher unabänderliches Schicksal war, das ist heute eine zu verantwortende Entscheidung. Zukunftsforscher sagen voraus, dass sich mit zunehmender "Machbarkeit" geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit auch die Standards der Gesundheit erhöhen. Diese Entwicklungen verunsichern viele, die mit dem Thema Gesundheit verbunden sind. Deswegen ist es wichtig, nach alternativen Orientierungen zu suchen. Vom christlichen Menschenbild her besitzt jeder Mensch eine absolute Würde, weil er vom Schöpfer gewollt ist. Die Medizin dient dem Menschen um seiner selbst willen. Deswegen haben Christen von Anfang an Hospitäler und Hospize gebaut. Dabei versucht der Glaube, Krankheiten, Behinderungen und nicht zuletzt den Tod in ein em umfassenderen Sinnhorizont als Teil des Lebens zu begreifen. Je stärker sich die Medizin zur Wissenschaft entwickelt, um so mehr drängt sich die Frage auf, ob der christliche Glaube ihr nicht aus dem Dilemma helfen kann, der durch diesen Weg vorgezeichnet ist.