In diesem Blogartikel wird erklärt, was Experten für digitale Barrierefreiheit können müssen.
Digitale Barrierefreiheit ist heute wichtiger denn je. Das englische Wort für Barrierefreiheit ist Accessibility. Unternehmen, Agenturen und Organisationen brauchen
Experten für digitale Barrierefreiheit, die dafür sorgen, dass Websites, Apps, Software und Betriebssysteme
für alle Personen uneingeschränkt nutzbar sind – auch für Personen mit Behinderungen, und besonders für die umfassende Zugänglichkeit von Websites.
Doch was zeichnet echte Fachleute für digitale Zugänglichkeit aus? Welche Fähigkeiten und welches Wissen müssen sie
mitbringen, um digitale Produkte barrierefrei zu gestalten und zu testen?
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Kompetenzen und Kenntnisse Experten für digitale Zugänglichkeit besitzen sollten –
von technischen Grundlagen bis zum persönlichen Austausch mit Betroffenen.

Digitale Barrierefreiheit – Definition
Digitale Barrierefreiheit oder digitale Zugänglichkeit bedeutet , dass alle Menschen – auch Menschen mit Behinderungen oder anderen körperlichen Beeinträchtigungen – Webseiten, Programme, Apps und Betriebssysteme uneingeschränkt nutzen können.
1. Experten für digitale Barrierefreiheit kennen die wichtigsten Gesetze und Standards
Wer als Experte digitale Zugänglichkeit arbeitet, kennt die relevanten gesetzlichen Vorgaben und Standards genau:
- WCAG
- BITV (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung)
- EN 301 549 / European Accessibility Act (EAA)
Gerade im deutschen Raum kommt der BITV (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung) eine Schlüsselrolle zu. Sie übersetzt die Anforderungen der WCAG in nationales Recht, insbesondere für öffentliche Stellen des Bundes. Für Unternehmen dient die BITV oft als maßgeblicher Orientierungsrahmen. Ein tiefes Verständnis der BITV ist unerlässlich, um die konkrete Umsetzung der Barrierefreiheit sicherzustellen. Eine qualifizierte Beratung zu den Nuancen der Verordnung und etablierten Prüfverfahren, wie dem BITV-Test, ist daher ein zentraler Bestandteil der Expertenleistung.
Im Gegensatz zur EN 301 549, die vor allem in Europa gilt, haben die WCAG-Richtlinien (aktuell in Version 2.2) weltweit Gültigkeit und bilden den internationalen Standard für barrierefreie Webseiten und digitale Inhalte. Die WCAG sind somit die wichtigsten Richtlinien zur digitalen Barrierefreiheit.
Diese Richtlinien bilden die Basis für die barrierefreie Gestaltung digitaler Produkte und sind entscheidend für die Qualität
und Rechtssicherheit.
Für jedes Unternehmen, das heute digital erfolgreich und rechtssicher agieren möchte, ist die Einhaltung der WCAG-Richtlinien nicht nur eine Frage der sozialen Verantwortung, sondern eine strategische Notwendigkeit. Diese Richtlinien sind der globale Goldstandard und bilden die technische Grundlage für die meisten nationalen Gesetze zur digitalen Barrierefreiheit. In Deutschland werden diese internationalen Standards durch das BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) in konkrete, rechtlich bindende Verpflichtungen für die Wirtschaft übersetzt. Ein zukunftsorientiertes Unternehmen versteht daher, dass die proaktive Umsetzung der Barrierefreiheit nicht nur Risiken wie Abmahnungen minimiert, sondern auch die eigene Marktposition stärkt, indem es seine digitalen Angebote für einen breiteren Kundenkreis öffnet und ein positives, inklusives Image pflegt.
2. Spezialisten für digitale Zugänglichkeit haben tiefes technisches Verständnis
Technische Kompetenz ist ein Kernbereich, den Spezialisten digitale Barrierefreiheit mitbringen:
- Semantisch korrektes HTML
- Sinnvolle Nutzung von ARIA-Attributen
- Sicherstellung der Tastaturbedienbarkeit
- Kompatibilität mit Screenreadern
- Responsives Design für alle Geräte
3. Barrierefreies Programmieren ist Teil der Expertise digitaler Barrierefreiheit
Spezialisten digitale Zugänglichkeit verfügen über solide Programmierkenntnisse in:
- HTML, CSS, JavaScript
- Java, C#, Python
Sie wissen, wie man mit diesen Programmiersprachen barrierefreie Websites, Apps und Software entwickelt.
Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass die Anwendungen auf allen Betriebssystemen – Windows, macOS, Linux, Android, iOS – zugänglich sind.
Gute Experten digitale Barrierefreiheit sorgen dafür, dass Nutzer nicht durch das Betriebssystem eingeschränkt werden
und jeder mit seinem bevorzugten System arbeiten kann.
In diesem Video zeige ich wie Sie mit der Programmiersprache Python eine barrierefreie Software programmieren können:
4. Profis für digitale Zugänglichkeit verstehen die Bedürfnisse der Nutzer*innen
Viele Webseiten sind für Personen mit Behinderung nur schwer oder gar nicht nutzbar. Barrierefreie Webseiten sorgen dafür, dass niemand ausgeschlossen wird – weder beim Online-Shopping noch beim Lesen von Informationen.
Sie kennen die Nutzungsperspektiven verschiedener Personen mit Einschränkungen:
- Blinde Personen nutzen Screenreader wie NVDA, TalkBack, Orca oder VoiceOver, die den Bildschirminhalt vorlesen.
- Nutzer mit Sehbehinderung benötigen hohe Kontraste und Vergrößerungsoptionen
- Nutzer mit motorischen Einschränkungen nutzen Tastatur, Spracheingabe oder Spezialhardware
- Personen mit Farbfehlsichtigkeit brauchen alternative Informationsdarstellungen ohne reine Farbcodierung
-
Nutzer/Nutzerinnen mit kognitiven Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten profitieren von einer einfachen Sprache und einer klar strukturierten, vorhersehbaren Navigation.
Nur wer diese Perspektiven versteht, kann digitale Produkte wirklich barrierefrei gestalten.
In diesem Video zeige ich den Screenreader NVDA im Betriebssystem Windows:
5. Barrierefreies UX-, UI-Design und Usability gehören zur Expertise digitaler Barrierefreiheit
UX-Design (User Experience Design) bedeutet, dass man sich darum kümmert, wie sich jemand fühlt, wenn er eine Webseite, App oder ein Produkt benutzt. Ziel ist es, es so einfach, angenehm und logisch wie möglich zu machen. Also: Wie funktioniert etwas? Wie findet man sich zurecht? Macht es Spaß oder ist es frustrierend?
UI-Design (User Interface Design) ist der Teil, der sich mit dem Aussehen und der Bedienoberfläche beschäftigt. Also wie sieht die Webseite oder App aus? Welche Farben, Buttons, Schriftarten und Bilder werden benutzt? UI-Designer gestalten alles, was der Nutzer sieht und anklickt.
Usability bedeutet einfach gesagt, wie leicht und bequem etwas zu benutzen ist. Wenn ein Produkt, eine Webseite oder eine App eine gute Usability hat, dann kann jeder schnell verstehen, wie es funktioniert, ohne lange überlegen zu müssen. Es ist also benutzerfreundlich und praktisch.
Spezialisten digitale Zugänglichkeit arbeiten eng mit UX- und UI-Designern zusammen. Sie wissen:
- UI-Design ist die Gestaltung der Benutzeroberfläche (Farben, Schaltflächen, Layout)
- UX-Design ist die Nutzererfahrung (Bedienbarkeit, Verständlichkeit, Freude an der Nutzung)
- Usability bedeutet Benutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienbarkeit
Gutes Design berücksichtigt nicht nur Ästhetik, sondern auch Barrierefreiheit – zum Beispiel durch klare Kontraste und einfache Navigation. Barrierefreiheit (in englisch Accessibility) und Usability haben viele Gemeinsamkeiten. Gute Experten digitale Barrierefreiheit
fördern Designs, die für alle Betroffene einfacher und angenehmer zu nutzen sind. Eine klare und verständliche Sprache ist dabei ebenso ein Werkzeug des Designers wie ein hoher Farbkontrast.
In diesem Video wird gezeigt, wie Sie mit dem Colour Contrast Analyser Webseiten und Software auf barrierefreien Farbkontrast überprüfen können:
6. Künstliche Intelligenz (KI) in der digitalen Barrierefreiheit
Auch Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in barrierefreien digitalen Lösungen eingesetzt – z.B. um Bilder automatisch mit Alternativtexten zu versehen, Texte in leichte Sprache umzuwandeln oder Untertitel von YouTube-Videos in der Rechtschreibung zu verbessern.
KI kann also Anwender/Anwenderinnen mit Behinderungen unterstützen, Inhalte besser zu verstehen oder zu bedienen.
Gleichzeitig muss geprüft werden, ob KI-basierte Funktionen selbst barrierefrei nutzbar sind – etwa Sprachassistenten, Chatbots oder automatisch generierte Inhalte.
KI eröffnet neue Möglichkeiten, stellt aber auch neue Anforderungen an Barrierefreiheit, Datenschutz und Verständlichkeit. Deshalb ist es wichtig, dass ein Experte für digitale Zugänglichkeit auch ein Grundverständnis für KI und deren Auswirkungen auf Nutzerinnen und Nutzer mit Einschränkungen hat.
7. Testen, Evaluieren und Beraten – wichtige Aufgaben von Experten digitale Barrierefreiheit
Experten testen systemübergreifend auf:
- Barrierefreiheit unter Windows, macOS, Linux, Android und iOS
- Bedienbarkeit mit Tastatur, Touch und Spracheingabe
- Kompatibilität mit assistiven Technologien (z.B. Screenreader, Braillezeilen)
Sie begleiten Entwicklungsteams aktiv bei der technischen Umsetzung von Korrekturen und stellen sicher, dass die Maßnahmen nicht nur theoretisch korrekt, sondern auch praktisch wirksam sind. Sie beraten Teams, erstellen Prüfberichte und geben ihr Wissen weiter – durch Schulungen, Workshops oder individuelle Beratung.
In diesem Video zeige ich wie Sie Android Apps mit dem Accessibility Scanner auf Barrierefreiheit überprüfen können:
Markus Lemcke – Ihr Experte für digitale Barrierefreiheit
Ich bin Markus Lemcke, Experte für digitale Barrierefreiheit. Ich kenne alle genannten Themen aus technischer,
gesetzlicher und menschlicher Perspektive. Durch meinen persönlichen Kontakt zu blinden Menschen und Menschen mit Sehbehinderung
erhalte ich wertvolle Einblicke und Erfahrungen aus erster Hand.
Mit fundierten Programmierkenntnissen in HTML, CSS, JavaScript, Java, C# und Python entwickle, berate und programmiere ich barrierefreie Webseiten, Software und Apps, die auf allen Betriebssystemen funktionieren – damit wirklich alle Nutzerinnen und Nutzer Zugang haben.
Als Inhaber eines eigenen Unternehmens kenne ich die Anforderungen der freien Marktwirtschaft genau – deshalb ist meine Beratung für andere Unternehmen besonders praxisnah, lösungsorientiert und wirtschaftlich sinnvoll.
Ich unterstütze Sie persönlich mit einer professionellen Beratung – verständlich, praxisnah und lösungsorientiert.
Wenn Sie auf der Suche nach einem erfahrenen Experten für digitale Barrierefreiheit sind, der Ihr digitales Angebot barrierefrei,
nutzerfreundlich und gesetzeskonform gestaltet, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Was genau verlangt das BFSG von unserer Unternehmens-Website?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (kurz: BFSG) stellt klare rechtliche Anforderungen an viele Unternehmen. Es verpflichtet sie, ihre Website und andere digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten, damit alle Anwender/Anwenderinnen sie nutzen können. Ein Expert für Barrierefreiheit prüft, ob Ihre Website die detaillierten Vorgaben des BFSG erfüllt und berät bei der Umsetzung.
2. Warum brauchen wir einen externen Expert, wenn unser Team bereits eine professionelle Website entwickelt hat?
Interne Entwickler sind fachlich oft hervorragend, doch ein spezialisierter Expert bringt eine entscheidende Perspektive mit. Die Anforderungen an eine barrierefreie Website sind sehr komplex und gehen über gutes Design hinaus. Ein Expert für digitale Barrierefreiheit kennt nicht nur den Code, sondern auch die exakten rechtlichen Vorgaben wie das BFSG und die realen Bedürfnisse von Nutzern mit Behinderungen. Er agiert als unabhängiger Prüfer, was für ein professionelles Unternehmen unerlässlich ist.
3. Reicht ein automatischer Test für die Barrierefreiheit unserer Website oder ist immer ein Expert nötig?
Automatisierte Tests sind ein guter erster Schritt, aber sie finden nur einen Teil der Barrieren auf einer Website. Für eine umfassende Prüfung und die Erfüllung der digitalen Standards ist ein menschlicher Expert unverzichtbar. Nur ein erfahrener Expert kann die Benutzerfreundlichkeit mit assistiven Technologien wie Screenreadern wirklich bewerten. Er stellt sicher, dass Ihre Website nicht nur technisch konform, sondern vor allem praktisch nutzbar ist, was das Ziel aller digitalen Bemühungen sein sollte.
4. Was bedeutet Barrierefreiheit im digitalen Bereich?
Stellen Sie sich eine öffentliche Bibliothek vor. Barrierefreiheit bedeutet hier, dass es nicht nur Treppen, sondern auch eine Rampe und einen Aufzug gibt. So können Menschen im Rollstuhl, Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit einer Gehhilfe das Gebäude genauso nutzen wie alle anderen.
Digitale Barrierefreiheit überträgt dieses Prinzip auf die Online-Welt. Es bedeutet, dass Websites, Apps und Software so gestaltet sind, dass alle Menschen sie ohne Hürden nutzen können – unabhängig von ihren körperlichen oder technischen Einschränkungen.
Das Ziel ist, niemanden auszuschließen. Konkret heißt das zum Beispiel:
-
Für blinde Menschen: Bilder haben eine Beschreibung (Alt-Text), die ein Screenreader vorlesen kann.
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Für gehörlose Menschen: Videos haben Untertitel, damit sie dem Inhalt folgen können.
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Für Menschen mit motorischen Einschränkungen: Die gesamte Website lässt sich allein mit der Tastatur bedienen, ohne eine Maus nutzen zu müssen.
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Für Menschen mit Sehschwäche: Texte haben starke Kontraste und können problemlos vergrößert werden.
Im Kern geht es darum, digitale Angebote für alle zugänglich zu machen und Chancengleichheit im Internet zu schaffen.
5. Was sind die vier Prinzipien der digitalen Barrierefreiheit?
Die vier Prinzipien sind die Grundpfeiler der weltweit anerkannten Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG). Man kann sie sich wie die vier Beine eines stabilen Tisches vorstellen – fehlt eines, wackelt das ganze System. Sie werden oft mit dem englischen Akronym POUR abgekürzt.
Hier sind sie einfach erklärt:
1. Wahrnehmbar (Perceivable)
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Die Frage: Kann der Nutzer die Inhalte überhaupt erkennen?
-
Einfach erklärt: Alle Informationen müssen so präsentiert werden, dass Nutzer sie mit ihren Sinnen aufnehmen können. Wenn jemand nicht sehen kann, muss er die Information hören können (z. B. durch einen Screenreader). Wenn jemand nicht hören kann, muss er sie lesen können (z. B. durch Untertitel).
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Beispiel: Ein Bild ohne Textalternative ist für eine blinde Person nicht wahrnehmbar.
2. Bedienbar (Operable)
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Die Frage: Kann der Nutzer mit der Website interagieren?
-
Einfach erklärt: Alle Funktionen müssen für jeden bedienbar sein. Das bedeutet, man darf nicht auf eine bestimmte Art der Interaktion angewiesen sein, wie z. B. die Nutzung einer Maus. Die Navigation und alle Schaltflächen müssen auch per Tastatur oder Spracheingabe funktionieren.
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Beispiel: Ein Online-Formular, dessen Buttons man nicht mit der Tab-Taste erreichen kann, ist nicht bedienbar.
3. Verständlich (Understandable)
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Die Frage: Kann der Nutzer die Inhalte und die Bedienung verstehen?
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Einfach erklärt: Die Informationen und die Struktur der Website müssen klar und vorhersehbar sein. Die Sprache sollte einfach sein und die Navigation immer an der gleichen Stelle bleiben, damit man sich nicht verirrt.
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Beispiel: Eine Fehlermeldung wie „Error 42“ ist nicht verständlich. „Bitte geben Sie eine gültige Postleitzahl ein“ hingegen schon.
4. Robust (Robust)
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Die Frage: Funktioniert die Seite zuverlässig mit verschiedenen Technologien?
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Einfach erklärt: Die Website muss mit sauberem Code (wie HTML) erstellt sein, damit sie von unterschiedlichen Browsern und insbesondere von assistiven Technologien (wie Screenreadern) fehlerfrei gelesen werden kann. Sie muss auch in Zukunft funktionieren, wenn neue Technologien auf den Markt kommen.
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Beispiel: Eine Website, die nur im neuesten Chrome-Browser, aber nicht in anderen Browsern oder mit einem Screenreader funktioniert, ist nicht robust.
Schlussbemerkung
Ein Experte bzw. eine Expertin für digitale Barrierefreiheit hat einen hochinteressanten Arbeitsalltag, weil viel unterschiedliches Wissen notwendig ist um diese Tätigkeit auszuüben.
Wenn Sie Fragen zu obige Themen haben, schreiben Sie mir eine Mail an info@marlem-software.de oder rufen Sie mich an unter 07072/1278463 .
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2 Gedanken zu „Experten für digitale Barrierefreiheit: Was sie wirklich können müssen“