Barrierefreie Apps – Alles Wissenswerte

In diesem Artikel wird alles erklärt rund um barrierefreie Apps.

In unserer heutigen Welt läuft fast nichts mehr ohne das Smartphone. Wir buchen Bahnfahrkarten, checken unseren Kontostand oder bilden uns weiter – alles mit ein paar Tippbewegungen auf dem Bildschirm. Doch was passiert, wenn jemand den Bildschirm nicht sehen oder die Finger nicht präzise bewegen kann? Hier kommt das Thema Barrierefreiheit ins Spiel. In diesem Artikel erklären wir ausführlich und verständlich, warum eine App barrierefrei sein muss und worauf es bei der Barrierefreiheit für mobile Geräte unter Android und iOS ankommt. Ein anderes Wort für Barrierefreiheit ist Zugänglichkeit. 

Was sind Apps?

Der Begriff „App“ ist eine Abkürzung für das englische Wort „Application Software“. Im allgemeinen Sprachgebrauch verstehen wir darunter mobile Programme, die Aufgaben erfüllen. Dabei müssen wir jedoch zwischen zwei wichtigen Arten unterscheiden: den klassischen nativen Apps und den modernen Progressive Web Apps (PWAs).

Native Apps
Diese sind speziell für ein bestimmtes mobiles Betriebssystem entwickelt. Das bedeutet, es gibt Anwendungen, die exklusiv für iOS (Apple iPhones/iPads) programmiert sind, und solche für Android (z. B. Samsung oder Google Pixel). Man lädt sie meist über den App Store oder Google Play Store herunter.

Progressive Web Apps (PWAs)
Es gibt jedoch eine sehr flexible Alternative: Progressive Web Apps. Diese werden mit Web-Technologien entwickelt. Während native Apps an ihr Handy-Betriebssystem gebunden sind, können PWAs auf jedem Betriebssystem installiert werden. Das bedeutet, eine PWA funktioniert nicht nur auf dem Smartphone, sondern lässt sich auch auf Desktop-Computern installieren – egal ob darauf Windows, Linux oder macOS läuft.

Was ist digitale Barrierefreiheit?

Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass digitale Angebote – seien es Webseiten, Software oder eine App – so gestaltet sind, dass sie von allen Menschen genutzt werden können. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Person körperliche Einschränkungen hat oder auf Leichte Sprache angewiesen ist.

Das Ziel ist Inklusion: Niemand soll aufgrund einer Behinderung ausgeschlossen werden. Eine barrierefrei gestaltete digitale Welt baut Hürden ab.

Was bedeutet Barrierefreiheit bei Apps?

Wenn wir Barrierefreiheit speziell auf Apps beziehen, geht es darum, die Anwendung so zu programmieren, dass sie mit den im Smartphone eingebauten Bedienungshilfen kommunizieren kann.

Ein praktisches Beispiel: Ein blinder Mensch sieht die Buttons auf dem Bildschirm nicht. Er nutzt deshalb einen Screenreader, der in jedem modernen System integriert ist (VoiceOver bei iOS, TalkBack bei Google Android). Wenn der Finger über einen Button streicht, liest das Handy vor, was dort steht.
Eine App ist dann gut, wenn:

  • Der Screenreader genau erkennt: „Das ist der ‚Kaufen‘-Button“.

  • Die Kontraste so stark sind, dass auch Menschen mit Sehschwäche den Text lesen können.

  • Die Nutzung der systemseitigen Bedienungshilfen problemlos funktioniert.

Um digitale Teilhabe zu sichern, spielt die Barrierefreiheit auf jedem mobilen Endgerät eine zentrale Rolle, weshalb Entwickler insbesondere bei Android-Apps auf technische Standards und Leichte Sprache achten müssen. Nur so wird echte Zugänglichkeit erreicht, die auch Android-Nutzern zugutekommt und beweist, wie wichtig durchdachte Zugänglichkeit ist.

Ein Laptop, 1 Smartphone, 1 Tablet. Jeweils auf dem Display der Text: Accessible EB APP
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Matt in 24 Tagen: Marlems Schach-Adventskalender ist da!

Das IT-Unternehmen Marlem-Software hat einen Adventskalender für Schachspieler programmiert.

Matt in 24 Tagen: Marlems Schach-Adventskalender ist da! Das IT-Unternehmen Marlem-Software hat einen Adventskalender für Schachspieler programmiert. In diesem Artikel erfährst du alles darüber.

Morgen ist es soweit: Der 1. Dezember steht vor der Tür! Die Vorfreude auf Weihnachten steigt, und was gibt es Schöneres, als die Wartezeit mit strategischem Denken zu verkürzen? Während andere Schokolade auspacken, bringe ich deine grauen Zellen auf Trab. Ich freue mich riesig, euch Marlems Schach-Adventskalender vorzustellen – die perfekte App für alle, die das „Spiel der Könige“ lieben oder es lernen wollen.

Schach ist ein Brettspiel. Das Ziel ist es den gegnerischen König Matt zu setzen. Die Seite welche den gegnerischen König Matt setzt gewinnt die Schach-Partie. Oft entscheidet sich das Schicksal einer Partie in wenigen, genialen Zügen, die den Gegner völlig überraschen und das Spielglück wenden.

Was erwartet dich hinter den Türchen?

Ich habe keine Mühen gescheut, um eine bunte Mischung aus Unterhaltung, Training und Wissen zusammenzustellen. Egal, ob du blutiger Anfänger bist oder schon DWZ-Punkte sammelst – hier ist für jeden etwas dabei. Anders als bei einem klassischen Schoko-Adventskalender oder einem Buch aus dem Verlag, bietet dieser digitale Kalender Nahrung für den Geist statt Kalorien für die Hüften oder Platzverbrauch im Regal. Viele Bücher vermitteln zwar Theorie, aber hier kannst du interaktiv üben. Basierend auf unserem Code (aber ohne zu viel zu verraten!) kannst du dich auf folgende Highlights freuen:

  • Knifflige Taktik-Rätsel: Finde den besten Zug! Vom „Matt in 1“ bis zu komplexeren Kombinationen ist alles dabei. Manchmal liegt die Lösung in einer erzwungenen Abfolge von Zügen, bei der du präzise vorausberechnen musst, um den Sieg davonzutragen.
  • Schach-Wissen & Geschichte: Kennst du die „Unsterbliche Partie“? Weißt du, wer das „Match des Jahrhunderts“ gewann? Ich nehme dich mit auf eine Zeitreise.
  • Schach-Humor: Ja, Schachspieler können auch lachen. Freue dich auf Witze, die genau ins Schwarze treffen.
  • Die Stars der Szene: Erfahre mehr über aktuelle deutsche Spitzenspieler wie Vincent Keymer und Elisabeth Pähtz sowie die Weltmeister der Geschichte.
  • Trainingstipps: Lerne den Unterschied zwischen „Schach“ und „Patt“ oder hole dir Strategie-Tipps direkt aus der Großmeister-Praxis von Schachgroßmeisterin Josefine Safarli.
  • Auch für den Nachwuchs: Schach fördert die Konzentration – ideal auch für Kinder und Jugendliche, die spielerisch lernen wollen. Es ist quasi ein digitaler Schlaumeier-Adventskalender, der jeden Tag schlauer macht.

Nutze die besinnlichen Tage vor Weihnachten, um dein Endspielverständnis auf ein neues Level zu heben und typische Anfängerfehler abzustellen. Jeden Tag gibt es genau eine neue Aufgabe oder Geschichte – perfekt für die kurze Pause zwischendurch.

Marlems Schach-Adventskalender in Vollansicht. 24 Türchen, ein Texthinweis zur Tastaturbedienung
Marlems Schach-Adventskalender in Vollansicht.

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Google setzt Zeichen: Neue deutsche Webseite zur digitalen Barrierefreiheit

In diesem Blogartikel wird informiert, dass Google eine neue, deutschsprachige Webseite zum Thema digitale Barrierefreiheit online gestellt hat.

Großartige Neuigkeiten!  Google hat eine brandneue Webseite zum Thema digitale Barrierefreiheit in Deutschland gestartet. Es ist eine beeindruckende Ressource, die zeigt, wie Google-Produkte für alle nutzbar gemacht werden, unabhängig von individuellen Bedürfnissen.

1 Mann und eine Frau, beide im Rollstuhl, und eine dritter Mann freuen sich über die digitale Barrierefreiheit bei Google
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Ein barrierefreies Webformular mit einem KI-Prompt von Google AI Studio programmieren

In diesem Blogartikel wird erklärt wie man mit der Künstlichen Intelligenz Google AI Studio ein barrierefreies Webformular programmieren kann.

In der heutigen digitalen Welt ist Barrierefreiheit nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Website. Jedes Detail zählt, und Webformulare sind oft die Schnittstelle, an der Nutzer mit deiner Marke interagieren. Ein barrierefreies Formular stellt sicher, dass jeder, unabhängig von seinen Fähigkeiten, Informationen eingeben und senden kann.

Was wäre, wenn du den Prozess der Erstellung eines solchen Formulars beschleunigen könntest? Genau das haben wir getan, indem wir Google AI Studio um Hilfe gebeten haben. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie ein einfacher KI-Prompt zu einem vollständig funktionierenden und barrierefreien HTML- und CSS-Formular führte.

Was ist ein Webformular?

Ein Webformular ist im Wesentlichen ein digitaler Fragebogen auf einer Webseite, der es Benutzern ermöglicht, Informationen einzugeben und an den Server zu senden. Du kennst sie von Online-Shops (Bestellformulare), Registrierungen für Newsletter oder der Eingabe deiner Login-Daten. Sie bestehen typischerweise aus Eingabefeldern (für Text, Zahlen, E-Mails), Auswahllisten, Checkboxen und einem „Absenden“-Button.

Besonders wichtig sind Webformulare auch bei der Kontaktaufnahme mit Behörden und Ämtern. Ob es um die Beantragung eines Dokuments, die Meldung eines Anliegens oder die Übermittlung von persönlichen Daten geht – immer häufiger werden diese Prozesse online über Webformulare abgewickelt. Hier ist Barrierefreiheit von größter Bedeutung, damit alle Bürgerinnen und Bürger uneingeschränkt Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen haben.

Im Hintergrund wird künstliche Intelligenz angedeutet im Vordergrund sieht man ein barrierefreies Formular

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Barrierefreie Webseiten-Navigation programmiert mit einem KI-Prompt für Google AI Studio

Dieser Blogartikel führt Sie durch den Prozess, wie Sie die Künstliche Intelligenz von Google nutzen, um eine voll funktionsfähige und barrierefreie Navigation für Ihre Webseite zu programmieren. Ich erkläre, wie ein präziser Prompt Sie dabei unterstützt.

Barrierefreiheit im Web ist ein Grundpfeiler einer inklusiven digitalen Welt. Alle Menschen sollen das Internet nutzen können, unabhängig von körperlichen Einschränkungen. Doch wie lassen sich die komplexen Anforderungen der Barrierefreiheit effizient und präzise umsetzen? In diesem Artikel zeige ich, wie man mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) eine barrierefreie Navigation für eine Website erstellen kann. Schritt für Schritt erklären wir, was eine Webseiten-Navigation ist, warum sie barrierefrei sein sollte und wie ein sogenannter KI-Prompt aussieht. Anschließend sehen wir uns den automatisch generierten HTML- und CSS-Code an. So kann jeder nachvollziehen, wie moderne Technik bei der Webentwicklung hilft – ganz ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse.

Was ist eine Webseiten-Navigation?

Die Navigation ist das Herzstück jeder Website und dient als Wegweiser für Besucher. Sie besteht typischerweise aus Links wie „Startseite“, „Über uns“, „Kontakt“ und weiteren Unterseiten und ist meist im Kopfbereich oder in der Seitenleiste einer Website platziert. Eine gut strukturierte Navigation verbessert nicht nur die allgemeine Nutzerfreundlichkeit, sondern ist auch entscheidend für die Zugänglichkeit – insbesondere für Menschen mit Behinderungen.
Eine Frau bedient auf einer Webseite eine barrierefreie Navigation auf einem Touchscreen
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Barrierefreie Softwareentwicklung für Reutlingen – Softwareentwickler für inklusive Anwendungen

Immer mehr Menschen in Reutlingen und der Region Neckar Alb suchen nach Softwareentwicklern, die barrierefreie Software entwickeln. Barrierefreie Softwareentwicklung bedeutet, dass Programme für alle Menschen zugänglich sind – auch für Menschen mit Behinderungen, motorischen Einschränkungen oder ältere Nutzer.
Wenn Sie aus Reutlingen sind und einen Softwareentwickler suchen, der sich mit Accessibility, WCAG und EN 301 549 auskennt, sind Sie hier richtig.

Für jedes Unternehmen, das erfolgreich sein möchte, ist die Entwicklung barrierefreier Softwarelösungen durch einen erfahrenen Softwareentwickler eine zukunftsweisende Entscheidung.

Was ist Software?

Software ist das, was einem Computer sagt, was er tun soll. Sie besteht aus Programmen und Anwendungen, die Aufgaben automatisieren oder erleichtern.
Beispiele sind Desktop-Anwendungen, Web-Apps, Mobile Apps oder Unternehmenssoftware.
Man unterscheidet zwischen Systemsoftware (Windows, macOS, Linux) und Anwendungssoftware (z. B. Textverarbeitung, Browser, branchenspezifische Programme).

Was ist Softwareentwicklung?

Softwareentwicklung ist der Prozess, bei dem Software geplant, programmiert, getestet und gepflegt wird.
Ein Softwareentwickler in Reutlingen erstellt den Quellcode, testet Programme und sorgt dafür, dass Anwendungen benutzerfreundlich und barrierefrei sind.
In Reutlingen gibt es viele Unternehmen, die individuelle Softwarelösungen für Industrie, Handel und Verwaltung benötigen – von Desktop Anwendungen bis zu Web Applikationen. Gerade für ansässige Unternehmen ist es dabei entscheidend, dass diese Softwarelösungen skalierbar und zukunftssicher programmiert werden, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Viele IT-Talente in der Region entscheiden sich für ein Studium der Informatik an der Hochschule Reutlingen oder der Universität Tübingen, um die theoretischen Grundlagen der Programmierung zu erlernen. Doch ein Studium allein reicht oft nicht aus; erst die praktische Anwendung in realen Projekten macht aus einem Absolventen einen Experten für inklusive Software. 

Was sind Programmiersprachen?

Programmiersprachen sind Werkzeuge, mit denen Softwareentwickler Anwendungen erstellen. Wichtige Sprachen für barrierefreie Software sind:

  • Java + JavaFX – Ideal für plattformübergreifende Desktop-Anwendungen mit Integration der Java Accessibility API.
  • C# / WPF / Windows Forms – Perfekt für Windows-Anwendungen, mit Unterstützung von UI Automation und Tastatursteuerung.
  • Python + Qt – Für plattformübergreifende Anwendungen, die Screenreader, hohe Kontraste und Tastaturbedienung unterstützen.
  • JavaScript – Für Webanwendungen und Webseiten, mit WCAG-konformen HTML-Elementen und ARIA-Attributen.

Jede Sprache hat ihre Stärken. Ein Softwareentwickler in Reutlingen wählt die passende Technologie je nach Projekt, Zielgruppe und Anforderungen an Barrierefreiheit.

Ein erfahrener Entwickler weiß zudem genau, wie er die spezifischen Accessibility-Bibliotheken der jeweiligen Sprache effizient nutzt, um Fehlerquellen von vornherein auszuschließen.

Was ist barrierefreie Software?

Barrierefreie Software ist so gestaltet, dass Menschen mit Einschränkungen sie ohne zusätzliche Hilfe bedienen können.
Dazu zählen insbesondere:

  • Blinde Menschen, die Screenreader oder Braillezeilen nutzen.
  • Sehbehinderte Menschen und Personen mit Farbfehlsichtigkeit, die auf klare Strukturen und hohe Kontraste angewiesen sind.
  • Menschen mit motorischen Einschränkungen in den Händen, die Software über Tastatur oder alternative Eingabegeräte bedienen.
  • Ältere Menschen, deren körperliche Fähigkeiten nachlassen.

Barrierefreie Software ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern verbessert Usability und Benutzerfreundlichkeit für alle Nutzer.

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Barrierefreies Multiple-Choice-Quiz mit einem GPT-Prompt programmieren – Praxisanleitung

In diesem Blogartikel wird erklärt wie mit einem ChatGPT-Prompt ein barrierefreies Multiple-Choice-Quiz programmiert werden kann.

Einleitung

Barrierefreiheit im Web ist kein „Nice-to-have“ mehr, sondern eine Voraussetzung, damit digitale Angebote von allen Menschen genutzt werden können. Ob Screenreader, Tastatursteuerung oder farbkontrastsicheres Design – ein gutes Webprojekt muss diese Aspekte berücksichtigen.

Doch wie kann man ein solches Projekt effizient umsetzen, ohne bei null anfangen zu müssen? Hier kommt GPT ins Spiel. Mit einem sorgfältig formulierten Prompt lassen sich komplette, barrierefreie Anwendungen generieren.

In diesem Artikel zeige ich Schritt für Schritt, wie ein Multiple-Choice-Quiz als Progressive Web App (PWA) entsteht – barrierefrei, tastaturfreundlich und screenreader-tauglich.

Was ist ein Multiple-Choice-Quiz?

Ein Multiple-Choice-Quiz ist ein Frage-Antwort-Spiel, bei dem es zu jeder Frage mehrere Antwortmöglichkeiten gibt. Meistens ist genau eine Antwort richtig, manchmal können es auch mehrere richtige Antworten sein.

Vorteile eines Multiple-Choice-Quiz:

  • Spieler:innen können strukturiert überlegen.
  • Lerninhalte lassen sich klar abfragen.
  • Die Auswertung ist einfach, weil die Antworten vordefiniert sind.

Beispiele kennt man aus Schul-Tests, Führerscheinprüfungen oder Online-Lernplattformen.

Menschen, die JavaScript programmieren können, sind in der Lage, die Quiz-Fragen sehr leicht an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen. So ist es möglich, mit diesem Quiz ganz unterschiedliche Inhalte zu lernen – von Schulfächern über Themen im Studium bis hin zu Schachaufgaben.

Ein Multiple-Choice-Quiz. Ein Text "Barrierefreies Multiple-Choice-Quiz mit einem GPT-Prompt erstellen - Praxisanleitung

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Barrierefreies Webdesign: Ausgewählte Kriterien der EN 301 549 schnell per JavaScript testen

Eine barrierefreie Webseite ist heutzutage mehr als nur eine nette Geste – sie ist eine Notwendigkeit und oft auch eine gesetzliche Anforderung. Ziel ist es, Webinhalte für alle Menschen zugänglich zu machen, unabhängig von ihren körperlichen oder technischen Einschränkungen. Doch wie kann man schnell und unkompliziert prüfen, ob die eigene Seite die grundlegenden Anforderungen erfüllt?

In diesem Artikel stelle ich Ihnen ein praktisches Werkzeug vor, mit dem Sie direkt im Browser eine erste, automatisierte Teil-Prüfung nach der wichtigen europäischen Norm EN 301 549 durchführen können. Das Skript deckt dabei häufige und wichtige Prüfschritte, die auf den WCAG basieren, ab und hilft, offensichtliche Fehler schnell zu identifizieren. Es ersetzt keine vollständige manuelle Prüfung, ist aber ein wertvoller erster Schritt.

Was ist barrierefreies Webdesign?

Barrierefreies Webdesign bedeutet, Webseiten so zu gestalten und zu entwickeln, dass Menschen mit Behinderungen sie ohne fremde Hilfe nutzen können. Das schließt ein breites Spektrum von Einschränkungen ein, wie zum Beispiel:

  • Sehbehinderungen: Von Farbenblindheit bis zur vollständigen Blindheit (hier kommen Screenreader zum Einsatz, die den Inhalt vorlesen).
  • Hörbehinderungen: Untertitel für Videos sind hier ein klassisches Beispiel.
  • Motorische Einschränkungen: Die Seite muss vollständig ohne Maus, nur mit der Tastatur, bedienbar sein.
  • Kognitive Einschränkungen: Eine klare Struktur, verständliche Sprache und eine vorhersehbare Navigation sind hier entscheidend.

Die Norm EN 301 549 legt die Anforderungen für die Barrierefreiheit von IT-Produkten und -Dienstleistungen in Europa fest und ist damit der maßgebliche Standard für öffentliche und zunehmend auch private Webseiten.

Was ist JavaScript und wie hilft es uns dabei?

JavaScript ist eine Programmiersprache, die in fast jeder modernen Webseite steckt. Sie ist dafür verantwortlich, Webseiten interaktiv und dynamisch zu machen – von einfachen Animationen bis hin zu komplexen Webanwendungen.

Für unseren Zweck nutzen wir JavaScript jedoch nicht, um etwas auf der Seite zu verändern, sondern um sie zu analysieren. Mit dem unten stehenden Code können wir die Struktur (HTML) und den Zustand einer Webseite direkt im Browser auslesen und auf häufige Barrierefreiheits-Probleme überprüfen.

Ein Monitor in dem das Javascriptsymbol angezeigt wird. Eine Tastatur, ein Rollstuhlsymbol und ein Symbol für hohen Kontrast
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Gemini: Aus dem Google Assistent wird ein barrierefreier Sprachassistent mit Künstlicher Intelligenz

Viele von uns kennen den Satz „Hey Google“ nur zu gut. Er war jahrelang der Schlüssel zu unserem digitalen Helfer auf Android-Smartphones. Doch die Technologie entwickelt sich weiter, und Google läutet nun eine neue Ära ein: Der Google Assistent wird schrittweise durch Gemini ersetzt, einen Sprachassistenten, der von leistungsstarker Künstlicher Intelligenz angetrieben wird.

Was bedeutet das für Sie? Lassen Sie mich das Schritt für Schritt und ganz einfach erklären. Ich habe ein Smartphone Samsung Galaxy A53 5G. Auf diesem Smartphone habe ich Gemini installiert und getestet.

Was ist ein Sprachassistent?

Stellen Sie sich einen persönlichen Helfer vor, der in Ihrem Smartphone oder Tablet wohnt. Sie können mit ihm sprechen, ihm Fragen stellen oder Aufgaben geben. Ein Sprachassistent ist genau das: eine Software, die Ihre gesprochene Sprache versteht und darauf reagiert. Er kann für Sie Informationen suchen, Termine eintragen, Timer stellen oder einfach nur einen Witz erzählen – alles auf Zuruf.

Ein Mann mit einer Hand bedient sein Smartphone per Sprache und spricht lächelnd mit dem KI-Assistenten Gemini.
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Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist da: Ihr Leitfaden 2025

Seit dem 28. Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie, was das Gesetz genau vorschreibt, welche Unternehmen und Dienstleistungen betroffen sind und welche Pflichten Sie jetzt erfüllen müssen.

Stellen Sie sich vor, Sie möchten online einkaufen, eine Reise buchen oder Ihre Bankgeschäfte erledigen, aber die Webseite lässt sich nicht mit Ihrer Tastatur bedienen. Oder der Text ist so kontrastarm, dass Sie ihn kaum entziffern können. Für Millionen von Menschen in Deutschland ist das keine Vorstellung, sondern tägliche Realität. Das Internet ist ein zentraler Bestandteil unseres Lebens, doch viele digitale Angebote schließen Personen mit Behinderungen systematisch aus.

Genau hier greift das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, abgekürzt BFSG. Es ist mehr als nur eine Vorschrift – es ist ein Meilenstein für die digitale Inklusion in Deutschland. Seit dem 28. Juni 2025 ist dieses Gesetz in Kraft und verpflichtet viele privatwirtschaftliche Firmen, ihre Produkte und Dienstleistungen konsequent barrierefrei zu gestalten.

In diesem umfassenden Leitfaden erklär ich Ihnen alles Wichtige zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz:

  • Den rechtlichen Ursprung der Hürdenfreiheit in der deutschen Gesetzgebung.
  • Was genau das das neue Gesetz zur digitalen Hürdenfreiheit ist und was es bezweckt.
  • Wer konkret vom BFSG betroffen ist, welche Produkte und welche Dienstleistungen unter die Regelung fallen.
  • Welche Pflichten für Unternehmen jetzt gelten und wie Sie die Konformität sicherstellen.

Monitor, Tastatur, Hand, §-Zeichen, Text BFSG Rollstuhlsymbol und andere Symbole.
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