Android 4.0 / Ice Cream Sandwich ist konzipiert für Accessibility / Barrierefreiheit

Ich habe jetzt doch noch einige Fakten entdeckt zum Thema „Accessibility / Barrierefreiheit bei Android 4.0 / Ice Cream Sandwich“, die ich hier veröffentlichen möchte.

Die Accessibility / Barrierefreiheit kann bereits beim Setup mit einer Geste (im Uhrzeigersinn von oben links ein Quadrat) aktiviert werden. Sobald die Eingabehilfen aktiviert sind, liest der Screenreader alles vor, was angezeigt wird.

Die Accessibility bei Android 4.0 hat zum Ziel das blinde und sehbehinderte Menschen das Smartphone komplett selbstständig bedienen können. Damit das funktioniert gibt es ein „explore-by-touch“ Modus. Dies bedeutet „erkunden bei Berührung“. Berührt der blinde oder sehbehnderte Mensch ein Apps-Symbol einmal, wird vorgelesen wie das Symbol(=die App) heißt. Berührt er es das zweite mal wird die App gestartet.

Die Accessibility bei den Standard-Apps von Android wurde ebefalls verbessert. Außerdem können Sehbehinderte sich die Standardschriftgröße vergrößert anzeigen lassen.

Die Accessibility bei Android 4.0 / Ice scream sandwich hat einen riesen Sprung in die richtige Richtung gemacht!

Weitere Infos zum Thema Accessibility/Barrierefreiheit bei Android finden Sie in folgenden Artikeln:

Barrierefreiheit bei Android 4 – Screenreader Talkback

Barrierefreiheit bei Android 4: Welche Hilfen gibt es für Sehbehinderte

Barrierefreiheit bei Android 4:  Texte sprechen lassen

Barrierefreiheit bei Android: Hörbehinderung

Barriefreiheit bei Android 5

Accessibility wird bei Google groß geschrieben

Oft komme ich mir komisch vor, wenn ich bei einem regionalen Xing-Treffen bin und mich vorstelle zum Beispiel mit dem Satz „Ich entferne Barrieren auf Webseiten und Software“. Wenn aber so eine Weltfirma wie Google ganz offen propagiert, dass es Ihnen ein großes Anliegen ist, dass Ihre Produkte Accessibility, sprich barrierefrei sind, dann klingt das nach der größten Selbstverständlichket der Welt! Nachstehendes 45minütiges Video hat mir sehr viel Mut gemacht:

Accessibility bei Google: Building Products that Everyone Can Use

Accessibility forever!!

Accessibility bei Android 4.0 / Ice Cream Sandwich

Eigentlich wollte ich diesen Artikel erst schreiben, wenn ich auf meinem Samsung Galaxy I9000 S Android 4.0 installiert habe und die Accessibility / Eingabehilfen selber testen kann. Momentan sieht es aber so aus als ob Samsung das Update gar nicht macht. Weil ich deswegen jetzt nicht aus eigener Erfahrung berichten kann, bleibt nur der Link auf einige Youtube-Videos ….

Wie oben schon erwähnt, kann ich schlecht über was schreiben, was ich nur vom lesen oder anschauen her kenne. Deswegen kommen hier hier einfach paar Link auf Youtube-Videos. Leider habe ich keine deutschsprachigen Videos gefunden, deswegen müssen Sie sich mit englisch-Sprachigen Videos in Sachen Accessibility bei Android begnügen.

Ice Cream Sandwich Accessibility Tutorial

Accessibility Option on Android 4.0 Ice Cream Sandwich

Ice Cream Sandwich Accessibility Demo

Android 4.0 Accessibility: Using the On-Screen Keyboard

Android 4.0 Accessibility: Exploring the Launcher

Android 4.0 Accessibilty: Turning on Accessibility

Falls Samsung doch noch Gnade walten lässt kommt noch ein ausführlicher Bericht!

Accessibility ist auch bei Smartphones / Android ein wichtiges Thema

Markus Lemcke, Inhaber des Unternehms Marlem-Software, hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Accessibility bei Smartphones beschäftigt. Für Menschen mit Behinderung ist ein Smartphone nicht nur ein Mobiltelefon, sondern ein wichtiges Hilfsmittel.

Seit Markus Lemcke ein Smartphone mit Betriebsystem Android hat, ist er von diesem Telefon begeistert. Für ihn als Mensch mit Behinderung ist sein Smartphone ein wichtiges Hilfsmittel. Straßenkarten und Ortspläne aufschlagen war für Lemcke ein großes Problem, weil die spastisch gelähmte Hand das halten von Strassenkarten und Ortsplänen unmöglich machte. Heute nutzt Lemcke die App von „Google-Maps“ und hat immer den Überblick auf bequeme Art und Weise.

Wenn er aufgrund seiner Behinderung einen Link nicht anklicken kann auf dem Smartphone weil er zu klein ist, wird die ganze Webseite durch spreizen von zwei Fingern vergrößert und schon hat der Link eine passende Größe. Das ist sehr komfortabel.

Weil das Tippen mit einer Hand anstrengend ist, freut sich Lemcke über die Spracheingabe. Mails, SMS oder Kommunikation im Chat mit Skype oder Facebook können durch anklicken des Mikrofons gesprochen werden. Die Spracherkennung von Google ist zum Teil sogar besser wie die Spracherkennung von Software die gekauft werden muss.

Google hat selbstverständlich auch an blinde und sehbehinderte Menschen gedacht. Es gibt viele Apps, zum Teil von Google zum Teil von Drittanbietern, welche das Smartphone für blinde und Sehbehinderte barrierefrei machen.

Es gibt sogar eine Installer App für Eingabehilfen. Die App hilft dem behinderten Menschen alle Apps zu finden und zu installieren die einem behinderten Menschen die Bedienung des Smartphones erleichtern können.

Markus Lemcke ist der Überzeugung dass für behinderte Menschen das Smartphone ein wichtiges Hilfsmittel ist. Deswegen bietet er Beratung an für behinderte Menschen die sich ein Smartphone kaufen möchten und Tipps bei der Kaufwahl und bei der barrierefreien Einrichtung des Smartphones benötigen.

Ebeso wird Lemcke in den nächsten 12 Wochen auch auf seinem Blog über dasThema Accessibility bei Smartphones schreiben.

Informatikvorlesung an der Hochschule für Medien in Stuttgart über Accessibility bei Internetseiten, Software und Android Smartphones

Am 14. Dezember 2011 habe ich eine Vorlesung in der Hochschule der Medien in Stuttgart gehalten. In der Vorlesung habe ich die Probleme von Behinderten Menschen geschildert beim besuchen von Webseiten und bedienen von Software. Ich habe aufgezeigt welche Eingabehilfen die einzelnen Betriebsystemversionen von Windows bieten. Außerdem habe ich gezeigt, wie ein Smartphone ein wichtiges Hilfsmittel für behinderte Menschen sein kann, wenn es für Menschen mit Behinderung bedienbar ist.

Ich möchte hier kurz schreiben, warum ich diese Vorlesungen gerne mache, auch wenn man damit nicht reich wird. Meine Vision ist es nach wie vor, dass Barrierefreiheit/Accessebility in allen technischen Bereichen zur Selbstverständlichkeit wird. Deswegen habe ich auch die Artikelreihe über barrierefreie Software-Entwicklung begonnen. Mir ist es wichtig, dass Informatikstudenten in Ihrem Studium lernen, warum Barrierefreiheit/Accessibility so wichtig ist und das es nicht nur um behinderte, sondern auch um ältere Menschen geht.

Deswegen bin ich immer auf der Suche nach Einrichtungen(Unis, Hochschulen usw.) im Raum Reutlingen, Tübingen, Stuttgart die Interesse an solchen Vorlesungen/Vorträgen haben. Wenn Sie an Vorträgen zum Thema „Accessibility/Barrierefreiheit“ interessiert sind, rufen Sie mich an 07121/504458 oder schreiben eine Mail an  info@marlem-software.de.

Android-App “Mobile Accessibility Lite” ermöglicht erstmals Smartphone-Zugang für Blinde und Sehbehinderte

Android bot zwar bisher schon die Screenreader “Talkback”, da aber Blinde und Sehbehinderte die Smartphone-Apps nicht fühlen können, war das Smartphone bisher für Blinde und Sehbehinderte nicht zu bedienen. Die Android-App “Mobile Accessibility Lite” schafft eine kleine Wende.

Die Android-App “Mobile Accessibility Lite”, ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen erstmals den Zugang für Android Smartphones. Die “Mobile Accessibility Lite”-App wurde von Code Factory entwickelt. Die App bietet 11 Anwendungen alle zugänglich mit dem Homescreen Ersatz. Zu den Anwendungen gehören Telefon, Kontakte, SMS, Alarm, Kalender, E-Mail, Web, Wo bin ich, Apps, Musik-Player und Einstellungen.

Mehr Informationen zur “Mobile Accessibility Lite” finden Sie auf der Webseite des Herstellers AT&T Wireless and Corporate News, Information 

Für neugierige Sehende gibt es folgendes Youtube-Video zur “Mobile Accessibility Lite”-App:
Mobile Accessibility Lite

Was sind Eingabehilfen?

Ob am Computer oder im Smartphone, immer wieder stolpert man über den Begriff Eingabehilfen. Was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wenn man über die Bedeutung des Wortes „Eingabehilfen“ nachdenkt, kommt man auf die Idee es könnte sich hierbei um eine Hilfe zum Eingeben von Text handeln. Dies ist aber nur zum Teil richtig.

Das folgende Youtube-Video beantortet die Frage „Eingabehilfe – Was ist das?“.

Wer ist die Zielgruppe?

Eingabehilfen richten sich in erster Linie an Menschen mit Behinderung. Das Betriebssystem Windows hatte sogar schon für Windows 3.11 Eingabehilfen zum „nachrüsten“. Seit Windows 95 gehören Eingabehilfen zur Software standardmäßig dazu. Warum haben im Betriebssystem Windows die Eingabehilfen Einzug erhalten und sind kontinuierlich ausgebaut wurden?

Wer war das erste Unternehmen das Eingabehilfen hatte

Das Betriebssystem „Windows“ ist von der Software-Firma „Microsoft“. Microsoft ist ein amerikanisches Unternehmen. In Amerika wird aus juristischer Sicht, sehr viel wert darauf gelegt, dass keine Personengruppe benachteiligt bzw. diskriminiert wird. Dies hat zufolge, dass ein Computer-Software Menschen mit Behinderungen nicht benachteiligen darf. Somit sind amerikanische Software-Firmen, so auch Microsoft, mehr oder weniger dazu gezwungen auf Menschen mit Behinderungen Rücksicht zu nehmen.

Gibt es gesetzliche Bestimmungen?

In Deutschland gibt es seit Mai 2002 ein Gleichstellungsgesetz in dem es einen §12 Informationstechnologie gibt. In diesem Paragraphen steht drin, das staatliche Einrichtungen wie zum Beispiel Behörden dazu verpflichtet sind Ihre Programmoberflächen und Internetseiten barrierefrei zu gestalten. Nicht staatliche Einrichtungen sollten dies tun. Leider wird vom Staat die Umsetzung dieses Paragraphen nicht wirklich kontrolliert. Somit fühlen sich sehr wenig Menschen in Deutschland dazu verpflichtet dies umzusetzen. Das Klagerecht von behinderten Menschen gegen die nicht Umsetzung dieses Gesetzes ist sehr schwierig und somit gibt es in diesem Bereich weitaus weniger Gerichtsverhandlungen als in Amerika.

Allgemeines

Aber zurück zu den Eingabehilfen. Seit Microsoft das Betriebssystem Windows 95 auf dem Markt gebracht hat, gehören Eingabehilfen zum Lieferumfang des Computerprogramms. Bei Windows 95 findet man diese Unterstützung in der Systemsteuerung. Bei Windows 7 sind sie ins Zubehör in den Ordner „Erleichterte Bedienung“ gewandert.

Dieses Bild zeigt die Bildschirmtastatur von Windows 10
Dieses Bild zeigt die Bildschirmtastatur von Windows 10

Eine wichtige Eingabehilfe sind die Einrastfunktionen. Menschen bei denen eine Hand recht stark behindert ist, so dass diese kaum eingesetzt werden kann, habe große Probleme beim drücken von Tastenkombinationen. Tastenkombination bedeutet, dass man mehrere Tasten gleichzeitig drücken muss. Der berühmte Klammergriff, dass gleichzeitige drücken der Tasten Strg+Alt+Entf, ist wohl die unbeliebteste Tastenkombination für körperbehinderte Menschen die nur eine Hand verwenden können.

Die Einrastfunktionen der Eingabehilfe löst dieses Problem. Nach aktivieren der Einrastfunktionen bleiben Zusatztasten wie Strg, Umschalt oder Alt so lange gedrückt bis eine Zeichentaste gedrückt wurde. Allerdings hatte die Sache beim Betriebssystem „Windows NT“ einen haken. Zur Anmeldung bei Windows NT muss man den berühmten Klammergriff machen, sprich die Tasten Strg, Alt und Entf gleichzeitig drücken. Zu diesem Zeitpunkt konnte man aber die Hilfe nicht aktivieren! Man blieb von der Applikation „ausgesperrt“. Nach einigem Recherchieren fand ich heraus, dass ein Eintrag in die Windows-Registrierungsdatenbank das Problem löst. Danach startet das Windows NT durch ohne vom Anwender den Klammergriff abzuverlangen.

Eine weitere Eingabenunterstützung ist die Bildschirmlupe. Sie kam bei Windows 98 dazu, wenn ich es noch richtig im Kopf habe. Die Bildschirmlupe ist eine große Hilfe für Menschen mit einer Sehbehinderung. Die Bildschirmlupe vergrößert den aktuellen Bildschirminhalt.

Dann gibt es noch eine Bildschirmtastatur. Eine Bildschirmtastatur ist eine Software die eine Tastatur simuliert. Menschen die sehr schwer behindert sind, können manchmal mit einer Hardwaretastatur nicht arbeiten und helfen sich mit einer Bildschirmtastatur. Die Bildschirmtastatur von Microsoft gefällt mir recht gut. Sie hat sogar ein Wörterbuch damit nicht jedes Wort bis zu Ende fertig geschrieben werden muss.

Bei Windows 7 gibt es eine Spracheingabe und Sprachausgabe. Die Sprachausgabe ist Englisch und somit für Deutschland unbrauchbar. Die Spracheingabe habe ich noch nicht getestet. Vielleicht gibt das mal ein extra Blogartikel.

Zum Schluss möchte ich noch auf Smartphones kurz eingehen. Das Betriebssystem meines Handys „Samsung Galaxy S GT-I9000“  heißt Android. Hierfür gibt es ebenfalls Eingabehilfen. Die App „Talkback“, ist ein Screenreader der alles was auf dem Smartphone sich abspielt durch Sprache vorliest oder dokumentiert. Ruft das Handy zum Beispiel Mails ab, wird dies durch Sprachausgabe dem Benutzer mitgeteilt.

Die Eingabehilfe-App „Soundback“ gibt bei jeder Aktivität des Handys einen Ton zurück. Zum Beispiel wird das starten und beenden eines Programmes (=App) mit unterschiedlichen Tönen hinterlegt. Soundback ist eine wertvolle Hilfe für Sehbehinderte oder blinde Menschen.

Die Eingabehilfe-App „Kickback“ gibt durch Vibration „Rückmeldung“. Wenn der Anwender eine Anwendung startet oder beendet, wenn ein neues Symbol den Fokus hat oder es gibt dem Benutzer durch Vibration Rückmeldung, dass er einen Schalter erfolgreich gedrückt hat.

Das Smartphone hat noch mehr solcher Hilfen, auf die ich in einem extra Blogartikel eingehen werde.

Bedienungshilfen für Behinderte bei Android 6
Bedienungshilfen für Behinderte bei Android 6

Eingabehilfen / Barrierefreiheit bei Windows 10
Eingabehilfen / Barrierefreiheit bei IOS bzw. Apple
Eingabehilfen / Barrierefreiheit bei Android 5
Barrierefreiheit / Bedienungshilfen bei Android 6
Barrierefreiheit / Bedienungshilfen bei Linux – Ubuntu

Was sind Smartphones und wer braucht ein Smartphone?

Seit ca. 4 Wochen besitze ich ein Smartphone. Was das ist und wer es braucht erfahren Sie in diesem Artikel.

Ein Smartphone ist ein Mobiltelefon mit einem Prozessor der besonders leistungsstark ist. Der Funktionsumfang von Smartphones kann durch zusätzliche Programme, die sogenannten Apps, erweitert werden. Welche Apps es gibt hängt vom Smartphone-Hersteller und vom Betriebssystem des Smartphones ab.

Mein Smartphone ist von Samsung und heißt Galaxy S GT I9000. Das Betriebssystem dieses Smartphones heißt Android und ist von Google entwickelt worden. Ja, Google ist schon lange nicht mehr „nur“ eine Suchmaschine! Google ist auf dem besten Wege dem Software-Gigant Microsoft Konkurrenz zu machen.

Dadurch dass das Betriebssystem von Google ist, hat man gewisse Vorteile wenn man ein Benutzer-Konto bei Google hat. Loggt man sich mit Benutzernamen und Passwort beim Google-Konto ein,steht eine Navi-App zur Verfügung. Die Navi-App ist ein voll funktionsfähiges Navigationssystem und heißt „Navigon“. Als Suchmaschinenoptimierer besitze ich selbstverständlich ein Google-Konto und habe die Navi-App im Einsatz. Wenn man in den Kontakten eine Straße und einen Ort angibt, kann man diesen in der Navi-App als Ziel auswählen.

Gelegentlich möchte die Navi-App abbiegen wo keine Straße ist, aber das passiert nicht oft. Ansonsten bin ich von der Navi-App begeistert.

Ein weiteres Highlight ist die Google-Maps App. Sie ist Straßenkarte, Ortsplan und Routenplaner in einem und ist ebenfalls vorinstalliert. Mit Google-Maps haben Sie Kartenmaterial der ganzen Welt im Zugriff. Ich kann mir sogar den Ortsplan (Straßen) von San Francisco anzeigen lassen!

Die Kamera-App, die ebenfalls von Beginn an installiert ist, begeistert mich ebenfalls. Aufgrund meiner stark behinderten rechten Hand kann ich keinen Fotoapparat bedienen, weil die Auslöser immer rechts sind. Mein Smartphone kann ich so drehen, dass die Auslöser-Taste unten oder links ist, somit kann ich mit meiner linken Hand fotografieren, die keine Bewegungseinschränkung hat. Egal wie ich mein Smartphone drehe, die Bilder die ich damit mache, sind immer gerade und stehen nicht Kopf! Augenzwinker

Zum Mails abrufen habe ich mir die Apps von Web.de und von Google-Mail runter geladen. Es gibt aber auch eine vorinstallierte E-Mail-App mit der ich Mail-Konten einrichten kann.

Verbindung zum Internet hat man immer und überall. Es bedarf kein Modem und keinen Router um ins Internet gehen zu können. Heute saß ich in Reutlingen in einem Cafe und brauchte dringend eine Telefonnummer. Mit Hilfe von der Suchmaschine fand ich diese schnell, rief an und nachdem Anruf wurde ich gefragt ob ich die Nummer in meine Kontakte aufnehmen möchte! Habe ich natürlich sofort gemacht!

Im folgenden möchte ich einige Apps kurz beschreiben, die ich sehr nützlich bzw. interessant finde und die ich mir runtergeladen und installiert habe.

Die Leo-Wörterbuch-App finde ich auch klasse. Mit Ihr kann ich in 6 Sprachen übersetzen. Selbstverständlich ist Englisch und Französisch mit dabei. Die Google-Übersetzer-App funktioniert sogar mit Spracheingabe. Man muss allerdings sehr deutlich sprechen, damit die App das richtige Wort versteht. Hier werde ich noch etwas recherchieren. Mich würde reizen, meine Kurznachrichten (=SMS) diktieren zu können. Allerdings kann mit dieser Google-Übersetzer-App nur ins und vom Englischen übersetzt werden.

Eine App um das tägliche Fernsehprogramm abrufen zu können habe ich auch. Mit der RAN-App kann ich jederzeit auf Fussballergebnisse zugreifen.

Mit der WikipediaMobile-App habe ich Zugriff auf das freie Lexikon Wikipedia. Wann immer mir ein Begriff über den Weg läuft den ich nicht kenne, kann ich Ihn dort sofort nachschlagen.

Wer jederzeit Zugriff auf aktuelle Tagesnachrichten haben möchte, kann zum Beispiel die N24-App installieren.

Da gerade ein echter Facebook-Hype in Deutschland ist, möchte auf gar keinen Fall die Facebook-App vergessen zu erwähnen. Leider kann diese App nicht alles, was auf der herkömmlichen Facebook-Webseite geht. Chatten geht zum Beispiel nicht. Aber ansonsten finde ich diese App ganz gelungen.

Die Schach-Apps verblüffen mich sehr! Trotz relativ kleiner Dateigröße, haben diese solch eine Spielstärke, dass ich als Vereinsspieler der auch schon in der Landesliga gespielt hat, keine Chance habe.

Die vorinstallierte Youtube-App, mit der ich Youtube-Videos anschauen kann, findet bei mir große Begeisterung. Die Youtube-Musik-Videos demonstrieren die tolle Klangqualität meines Samsung-SmartPhones. Momentan sind meine Lieblingsvideos „Geboren um zu Leben“ von Unheilig und „Wonderful Life“ von der Gruppe Hurts.

Die installierten Bibel-Apps begeistern mich ebenso. Es ist absolut faszinierend, dass man mit diesen Apps Zugriff auf die ganze Bibel hat und sogar zwischen mehreren Übersetzungen wählen kann.

Nun hoffe ich, dass ich einen guten Überblick gegeben habe über die Möglichkeiten eines Smartphones. Selbstverständlich ist es wichtig, dieses tolle Gerät sinnvoll einzusetzen.

Man kann sehr viel Zeit mit so einem Smartphone verbringen und das birgt die Gefahr, dass man statt mit Menschen nur noch mit dem Smartphone „spricht“! Das sollte selbstverständlich nicht so sein. Ein Smartphone ist ein technisches Gerät, ein Hilfsmittel und kann keine Freunde ersetzen!

Wer braucht nun solch ein Smartphone? Mit Sicherheit ist es in erster Linie für Geschäftsleute und Menschen die beruflich sich mit Informatik (Programmierer, Webdesigner, Suchmaschinenoptimierer usw. ) beschäftigen. Aber auch andere Personengruppen sollten zumindest über eine Anschaffung nachdenken.

Für mich als Mensch mit Behinderung bedeutet dieses Smartphone ein hohes Maß an Flexibilität. Ein Telefon mit Navigationssystem, Mail-Möglichkeit und surfen im Internet ist einfach fantastisch! Durch die relativ kleine Größe kann ich es überall mitnehmen und es ist nicht so sperrig wie mein Laptop. Ich muss auch nicht auf einem unbequemen Bürostuhl sitzen um es zu bedienen, sondern kann mir es im Sessel, Sofa oder auch im Bett bequem machen. Obwohl ich dieses Smartphone erst 4-5 Wochen habe, würde ich es nie wieder hergeben!